Filmreihe Montagskino - I tedeschi del lunedì

Wild ©Heimatfilm

Montag,30. Januar- Montag 20. März 2017

Multicinema Modernissimo

Neue Perspektiven im deutschen Kino

Mit acht herausragenden Spiel- und Dokumentarfilmen aus Deutschland und der Schweiz geht das MONTAGSKINO in eine neue Runde. Die Filmreihe des Goethe-Instituts Neapel in Zusammenarbeit mit Multicinema Modernissimo widmet sich traditionell dem deutschen Gegenwartskino. Das ist lebendig, thematisch und stilistisch vielfältig und interkulturell wie kaum je zuvor. MONTAGSKINO präsentiert Arbeiten sowohl junger Regietalente als auch etablierter FilmemacherInnen, mit dem Ziel exemplarisch die Tendenzen des deutschen Filmschaffens aufzuzeigen.
Mit drei Berlinale-Preisträgern ist MONTAGSKINO auch eine Hommage an die Internationalen Filmfestspiele Berlin (09.-19.02.2017).

Eröffnet wird die Filmreihe mit dem Berlinale-Liebling 2015, Sebastian Schippers Victoria: Ein atemberaubender Streifzug durch Berlin im Morgengrauen, in einer einzigen Kameraeinstellung!
Die weiteren Berlinale-Filme: Kreuzweg von Dietrich Brüggemann, eine Geschichte über die Auswirkungen religiösen Fanatismus’ und Doris Dörries Grüße aus Fukushima über die Freundschaft zweier ungleicher Frauen mitten im radioaktiv verseuchten Fukushima.
Nah dran an den großen Themen der Zeit ist Democracy – Im Rausch der Daten des Schweizer Filmemachers David Bernet. Der Dokumentarfilm ermöglicht den Blick hinein in die Mechanismen der Gesetzgebung auf EU-Ebene, am Beispiel des 2014 in Kraft getretenen Datenschutzgesetzes.
Mit Der Verdingbub rollt Markus Imboden ein dunkles Kapitel der Schweizer Geschichte auf. Der berührende Film erzählt die Geschichte von Max, inspiriert am Schicksal zehntausender Waisen, die in der Schweiz noch bis in die 1960er-Jahre hinein als billige Arbeitskräfte auf Bauernhöfen Dienst tun mussten.
Um ein dunkles Kapitel der deutsch-argentinischen Geschichte geht es im Spielfilm Colonia Dignidad von Oscar-Preisträger Florian Gallenberger. Der Film spielt zur Zeit des Militärputschs 1973 in Chile und thematisiert die Zusammenarbeit des chilenischen Geheimdienstes mit der deutschen Sektengemeinschaft Colonia Dignidad.
Die unbändige Lust am Geschichtenerzählen und die große Experimentierfreude vor allem der jüngeren deutschen Regie-Generation demonstrieren Alki Alki und Wild. Axel Ranischs tragikomischer Beitrag zum Thema Alkoholismus knüpft in seiner Erzählweise nahtlos an seinen großartigen Debütfilm Dicke Mädchen an und Nicolette Krebitz’ furiose Liebesgeschichte zwischen einer Frau und einem Wolf ist eins der besten jüngsten Beispiele eines mutigen visionären deutschen Kinos.
 

Programm

 

30.01.: Victoria

06.02.: Colonia Dignidad – Es gibt kein zurück
 
13.02.: Der Verdingbub
 
20.02.: Kreuzweg
 
27.02.: Alki Alki
 
06.03.: Wild
 
13.03.: Democracy - Im Rausch der Daten

20.03.: Grüße aus Fukushima – Gast: Doris Dörrie

Eine Veranstaltung des Goethe-Instituts in Zusammenarbeit mit Stella Film und Multicinema Modernissimo.


 
 

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