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Kulturcafé

WILLKOMMEN BEI DEN GOETHE-INSTITUTEN IN RUSSLAND

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  • Anastasia Wepreva Foto: Anastasia Wepreva
  • Will Douglas Foto: Will Douglas
  • Dmitrij Schubin Foto: Wera Besrukova
  • Noelle Mason Foto: Noelle Mason
  • Maria Pawlowskaja Foto: Maria Pawlowskaja

​Willkommen!

Das „KULTURCAFÉ“ ist ein Online-Magazin der Goethe-Institute in St. Petersburg, Moskau und Nowosibirsk.

Im Angebot: Themen aus dem deutsch-russischen Kulturaustausch. Projekte mit unseren Partner. Videos und Texte von und mit Autor*innen aus beiden Ländern.  
 
Die meisten Gäste sprechen Russisch.
Manche kommen öfter.
Sie auch?
Schreiben Sie uns gern an info-spb@goethe.de Oder besuchen Sie uns auf FacebookVKontakte und Instagram – wir freuen uns auf Sie!

Das KULTURCAFÉ bringt jeden Freitag ab 14:00 neue Beiträge, Mai bis Juli 2020


Diese Woche

10.07.2020

SchAG: "Schritt" in die Küche - und wohin weiter?

SchAG – fünf Anthologien deutschsprachiger Theaterstücke aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in russischer Erstübersetzung. Herausgegeben vom Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Kulturforum und Pro Helvetia.

Ein beeindruckendes Projekt: 5 Publikationen, 44 Autor*innen, 42 Theaterstücke. Seit dem Projektbeginn wurden laut Statistik 2019 165 Theaterstücke in 58 Städten in 8 Ländern aufgeführt: in Russland, Belarus, Usbekistan, Kasachstan, Georgien, Lettland und Estland sowie in der Ukraine. Im März 2020 wurde der Theaterbetrieb eingestellt, die Schauspieler*innen haben zu Hause bleiben müssen und die Mitarbeiter*innen des Goethe-Instituts sind in ihre Homeoffices umgezogen. So entstand das Projekt "DRAMA in der Küche": Szenische Lesungen und Besprechungen der Theatertexte im Selbstisolationsmodus. 

Warum in der Küche? In der Sowjetunion war die Küche schon immer ein wahrhaft sakraler Ort für die Bürger*innen eines Landes, das endlos sein Kommunismus aufgebaut hat. In "Kommunalkas" Küchen stritten sie über Politik, trafen sich zu Feiertagen, sangen Lieder, träumten von der Zukunft. Die Gewohnheit, sich in der Küche zu versammeln, blieb bestehen, auch wenn man getrennte Wohnungen erhalten hatte. Heute verbringt der durchschnittliche Mensch, und das nicht nur in Russland, den Löwenanteil seiner Zeit in der Küche, wo er/sie nicht nur kocht und aufräumt, sondern auch mit Freund*innen und Familie kommuniziert.  In dieser Ausgabe von "KULTURCAFE" lesen die Produzentin und Kuratorin Maria Sloeva, der Regisseur Artem Tomilov und die Schauspielerin Ekaterina Kramarenko zum letzten Mal in dieser Saison wunderschöne Texte aus der Anthologie "SchAG" und sprechen darüber mit Ihnen, alle in jeweils eigener Küche. 

Global Statement: Es bleibt nichts mehr beim Alten

Aus der Küche führt es uns ins Künstleratelier: Hier öffnet sich dem/r virtuellen Besucher*in ein weiterer Raum für Gedanken. Was ist oder war die Quarantäne für Künstler*innen im In- und Ausland: Zeit, Steine zu sammeln oder unablässiges Konfrontieren mit Überlebensfragen? Die Möglichkeit, sich komplett den alten oder neuen Projekten zu widmen oder der Appell, eigenes Schaffen zu hinterfragen und neu zu denken? Eine erzwungene Passivität oder eine energische Arbeitsphase, mit der eine sich immer ausweitende Vernetzung dank Onlinetools und die Begeisterung für Zukunftsvisionen einhergehen? Es berichten darüber aus ihren Ateliers Künstlerinnen und Künstler – ehemalige Resident*innen des SPAR-Programms und die Leuchttürmer der nonkonformistischen SPb-Kunstbühne.

Auch die zwei "Beatniks" Thomas Podhostnik und Lev Naumov teilen ihre Sicht(en) mit auf diese – zwar vom lockdown getragene, aber durchaus intensive – Periode ihres Lebens und Schaffens.

MUSIK-LINK: BARBARA MORGENSTERN, WIE EIN SONG ENTSTEHT  

Hier stehen wir direkt daneben – noch während der Song nicht fertig ist, es nur Intervalle gibt und eine Ahnung. Kommen Sie mit in die berlinferne Uckermark, unterwegs mit Barbara Morgenstern. „Universell verfügbare, leicht zu bedienende Musik-Tools bringen einen neuen Typus Musiker*in hervor“ schreibt das Haus der Kulturen der Welt über das kommende Festival „Das Verschwinden der Musik“: Jede*r kann Musik produzieren, ohne musikalische Grundkenntnisse. Insbesondere in der elektronischen Musik gehen Künstler*innen neue Wege bei der Aufführung. Auch das physische Objekt Tonträger wird zur Reminiszenz – Dateien entwickeln keine Patina. Was macht diese Neuordnung mit dem Charakter von Musik? Welche neuen Formen von Live-Konzerten entstehen? Diese Fragen (...) (bekommen) in der derzeitigen Situation der Sars-CoV-2-Pandemie eine zusätzliche Schärfe: Musik ist tatsächlich aus dem öffentlichen Leben verschwunden; Konzerte sind nur als Livestreams oder ggf. unter strengen Schutzvorkehrungen möglich. Im Vorfeld des Festivals zeigt eine Videoserie ab Mai 2020, wie Musiker*innen die momentanen Einschränkungen produktiv nutzen: Sie produzieren digital ein neues Musikstück und dokumentieren den Prozess per DIY-Video. (...) So kann das Publikum den Entstehungsprozess miterleben – also das, was bei digital produzierter Musik sonst nicht möglich ist, da sie meist in mehreren Schichten über einen längeren Zeitraum entsteht.“  Wie Musik entsteht - Barbara Morgenstern. (Video in deutscher Sprache, auch ganz ohne Sprachkenntnisse sehr gut verständlich.) 
 

 

Thomas und Lev   

"Q&A-beat" mit Thomas und Lev

Zwei "Beatniks" des KULTURCAFÉs – Thomas Podhostnik aus Leipzig und Lev Naumov aus St. Petersburg – blicken auf schriftstellerisches Schaffen während und nach der Pandemie (ru/de).

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Es bleibt nichts mehr beim Alten

Mit diesem Video setzt das Goethe-Institut in St. Petersburg - mit freundlicher Unterstützung des Museums für nonkonformistische Kunst und in enger Zusammenarbeit mit seiner Leiterin Anastasia Patsey - die Reihe von Interviews über Künste und Künstler*innen in Wendezeiten fort.

SCHAG: Diebe

SCHAG: Drama in der Küche - "Diebe" von Dea Loher

Szenische Lesung des Stücks von Dea Loher und ein Gespräch mit der Kuratorin Maria Sloeva, dem Regisseur Artyom Tomilov und der Schauspielerin Jekaterina Kramarenko.

„Kleine Ereignisse, flüchtige Situationen, zusammengewürfelte und langjährige Paare. Die Personen sind locker verknüpft, in Dea Lohers Stück „Diebe“. Manche sind verwandt, andere nicht, manche heißen gleich, haben aber nichts miteinander zu tun. (..)“. (Peter Michalzik, Mülheimer Theatertage 2010)

Das Stück «Diebe“ von Dea Loher finden Sie hier.

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Global Change - Gespräche über die Zukunft mit Angelina Davydova: „Die Krise und die Sache mit dem Kohlenstoff“

Am 25.06.2020 hielt Greenpeace eine Online-Konferenz über die Dekarbonisierung des Straßenverkehrs in Russland ab. An der Konferenz nahmen russische und ausländische Experten teil, die über die notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie berichteten.

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Barbara Morgenstern - Der Witz


Coming soon

Lesung aus dem Roman "Metropol" von Eugen Ruge / Interview mit Stefan Kaegi Natalie Grenzhäuser und Jule Reuter über Fotoarbeiten aus der Arktis / Global Change über das Projekt "Waterfront"


Gäste im Kulturcafé (Mai-Juli 2020)

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Musik link    

 

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Flotia markus    

 

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Screenhot   

 

Puschkinskaja 10  

 

Plan B  

 

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cover de © Goethe-Institut in SPb / Igor Kaminskij

 

Reutova de © Goethe-Institut in SPb / Filmgalerie 451

 

cover de © Goethe-Institut St. Petersburg

 

Song     

 

cover de © Goethe-Institut St. Petersburg

 

cover de © Goethe-Institut in St. Petersburg

 


Links

Haus der Kulturen der Welt — das Festival "Das Verschwinden der Musik"

Danachgedanken: Reflexionen für eine Post-Corona-Zeit“ 

Kulturama — Livestreams und Konzerte online Link 
 

Die Reihe SCHAG mit deutschen Theatertexten auf Russisch

„Access Point“ (Totschka Dostupa) — Ein St.Petersburger „Sommerfestival der Künste“

#ÜBERSETZERISOLATION — Tatiana Zborovskaya spricht mit Übersetzer*innen aus Russland und der ganzen Welt

Literarischer Podcast des Goethe-Instituts: Juliana Kaminskaya über Walter Benjamin (ru)

„Regeneration“ — Angelina Davydova: „Klima überschreitet Grenzen“ im Kommersant

Dusk till dawn ist ein Sommerfestival während der weißen Nächsten in St. Petersburg, organisiet von Musiker*innen der freien Bühne und dem Filmstudio Inside film production

FAST FORWARD INTO THE FUTURE — Ein neues Programm von PRO HELVETIA für Projekte russischer Künstler, weitere Informationen hier


Über uns

​Das KULTURCAFÉ ist ein online-Magazin der Goethe-Institute in Russland.

Redaktion dieser Ausgabe: Dr. Günther Hasenkamp, Olesia Bessmeltseva, Ekaterina Pelevina, Jana Sobolewa
 

E-mail: info-spb@goethe.de

www.goethe.de/russland

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