Kultursymposium Weimar 2019

Discussion on the Social Issues
Foto: Goethe-Institut

Das Kultursymposium Weimar ist eine Veranstaltungsreihe des Goethe-Instituts, in der eine internationale Runde von ExpertenInnen, KünstlerInnen und SprecherInnen aus verschiedenen Disziplinen soziale Brennpunkte und ihre globalen Auswirkungen diskutiert. Eine große Bandbreite an Themen wird in einem interdisziplinären Programm aus Vorträgen, Diskussionen, partizipativen Formaten und künstlerischen Interventionen aus diversen Perspektiven beleuchtet. Für drei Tage lang kommen mehr als 300 Teilnehmer aus der ganzen Welt für das Weimarer Kultursymposium zusammen, darunter VertreterInnen aus der Wissenschaft, Kultur, Politik, Wirtschaft, dem Journalismus und dem Verlagswesen. 
 

Im Vorfeld des Kultursymposiums Weimar finden in Goethe-Instituten rund um den Globus begleitende Veranstaltungen statt. Kulturelle Traditionen, lokale Initiativen, künstlerische Interventionen und wissenschaftliche Ansätze bereichern das Symposium in Weimar mit neuen Stimmen und Perspektiven.
Das erste Kultursymposium Weimar fand 2016 zum Thema Teilen und Tauschen statt. Die zweite Ausgabe vom 19. bis 21. Juni 2019 trägt den Titel Die Route wird neu berechnet. Mehr als 300 TeilnehmerInnen kommen nach Weimar und diskutieren die großen Umbrüche unserer Zeit.
Überall auf der Welt werden Routen neu berechnet. Rasante technologische Entwicklungen führen zu grundlegendem Wandel in Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft und eröffnen ungeahnte Möglichkeiten, während sie viele neue Fragen aufwerfen. Gleichzeitig scheint der Wunsch nach lenkbaren und einfach zu begreifenden Verhältnissen weltweit zuzunehmen. Geradlinige Antworten auf eine zunehmend komplexe Welt stehen nicht nur im politischen Bereich hoch im Kurs.
Wir freuen uns mitzuteilen, dass dieses Jahr drei KünstlerInnen aus Pakistan für das Kultursymposium Weimar 2019 ausgewählt wurden. Eine der ausgewählten TeilnehmerInnen ist Fiza Khatri, Künstlerin und unabhängige Kuratorin aus Karatschi. Sie leitet die Karachi Crit Group und hat ihre Werke regional wie international in u.a. New York, Philadelphia, Lahore und Karatschi präsentiert. Ihre Arbeiten erkundet Vorstellungen davon, wie wir leben, und die Dynamiken der Räume, die wir einnehmen, erzählt durch die omnipräsenten Alltäglichkeiten des Lebens. 
Seemab Gul, eine britisch-pakistanische Filmemacherin mit einem BA in Bildender Kunst und einem MA der angesehenen London Film School, wurde ebenfalls als eine der drei finalen TeilnehmerInnen ausgewählt. Ihre Filme verweben Dokumentation, Fiktion und performative Elemente, um sozial-politische Geschichten zu erkunden. Ihre Arbeit wurde von Channel 4, CBA WorldView, Al Jazeera und dem Arts Council England unterstützt. Seemabs Arbeiten wurden bei HotDocs, SXSW, Sheffield Doc Fest, im Centre d’Art Contemporain Genève, dem Macro Museum und vielen anderen internationalen Festivals und Galerien gezeigt. Ihr Portfolio beinhaltet Dokumentarfilm, Drama, hybride Filme und Installationen.
Jahanzeb Husain, ebenfalls einer der drei ausgewählten TeilnehmerInnen, studierte Politikwissenschaft am Institut d'études politiques de Paris in Frankreich und der Simon Fraser Universität in Kanada, und hat für das kanadische Journal of Development Studies und Das Centre for International Governance Innovation der Universität Waterloo gearbeitet. Bevor er als Redakteur für Prism zu Dawn.com wechselte, war er Beauftragter der Kulturabteilung der französischen Botschaft in Islamabad.