Logo Goethe-Institut

Goethe-Institut im Exil

|

20:00–22:00 Uhr

Wajiha Rastagar

Konzert|PANDAwomen Festival

  • PANDA Platforma – Kulturbrauerei, Berlin

  • Preis 15€

Wajiha Rastagar © Panda platforma

Die weltberühmte Sängerin Wajiha Rastagar präsentiert eine Vielzahl von Liedern aus Afghanistan in Persisch und Paschtu, darunter auch afghanische Volkslieder.

Wajiha Rastagar (Afghanisch/Persisch:وجيهه رستگار) ist eine der talentiertesten Sängerinnen Afghanistans und vielleicht eine der umstrittensten Künstlerinnen. Obwohl sie bereits als Studentin mit ihrem Lied Watan ranaa kawoo berühmt wurde, begann ihre Karriere als Sängerin mit dem Orchester Guli Surkh, das von ihrem Mann Farid Rastagar und seinen Freund*innen, wie dem berühmten Musiker Amir jan Sabori gegründet wurde.

Wajiha Rastagar hat eine beachtliche Anzahl von Afghanistans berühmten Liedern gesungen, darunter auch einige beliebte afghanische Volkslieder. Die meisten ihrer Lieder sind sowohl bei Afghan*innen als auch bei Iraner*nnen beliebt. Ihr Lied Nazi Jan wurde von iranischen Sängern neu interpretiert. Im Jahr 2003 wurde ihr Album Delk-i-khoshbawar von Khorasan Music mit dem Bestseller-Preis ausgezeichnet. Wajiha Rastagar wurde in Afghanistan und in Europa als "Beste Sängerin des Jahres" ausgezeichnet.

Wajiha und Farid leben seit 1992 im Exil in Deutschland. Sie haben im Exil 5 CDs und Musikvideos veröffentlicht und zahlreiche Konzerte in Europa, Australien, USA und Kanada gegeben.

Bei PANDAwomen wird Wajiha Rastager mit Farid Rastagar (Keyboard), Samim Zafar (Rubab) und Massod Rezeq (Percussion) auftreten.

Das PANDAwomen Festival erforscht die weibliche Seite der heutigen Musikszene, ob auf der Bühne oder hinter den Kulissen. In seinem sechsten Jahr in Folge bietet das Festival einen Raum für musikalische Experimente und Zusammenarbeit. Das diesjährige PANDAwomen ist den Frauen gewidmet, die ihre Heimat und ihre Zuflucht verlassen mussten. Frauen fliehen vor Krieg, Hunger, politischer oder religiöser Verfolgung, Zwangsheirat und sexueller Gewalt. Es gibt keine Hoffnung, dass sich die Situation bald zum Besseren wendet, aber es gibt Hoffnung, dass Frauen, die ihre neue Heimat gefunden haben, endlich ihre Stimme erheben können, ohne ihr Gesicht zu verstecken.
  Die Veranstaltung wird vom Goethe-Institut im Exil unterstützt.