Oumar Ball
Der mauretanische Künstler Oumar Ball wurde 1985 in Bababé in der Flussregion Fouta Tooro geboren. Zunächst von seiner Großmutter aufgezogen, zog er im Alter von zwölf Jahren mit seiner Familie nach Nouakchott. An der Seite seines Vaters, eines Malers und Fotografen, aufgewachsen, folgte er schnell dessen künstlerischen Spuren. Mit neun Jahren begann er mit Skulptur zu experimentieren, und mit fünfzehn wandte er sich ernsthafter der Malerei zu. Seine künstlerische Forschung bewegt sich zwischen Figuration und Abstraktion, zwischen instinktiver Geste und symbolischer Form.
Die Arbeiten von Oumar Ball thematisieren afrikanische Geopolitik auf subtile Weise durch Tiermetaphern. Wie in den Fabeln von La Fontaine erzählt er von menschlicher Migration und gesellschaftlichen Veränderungen – wider alle Widrigkeiten. Von Mauretanien bis Senegal wird der Einsatz von recycelten Materialien, die in der Wüste oder auf Müllhalden gefunden werden, zu einem geopolitischen Marker. Diese Materialien offenbaren die Spannungen in der Region und legen zugleich die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Hintergründe des Landes offen. Dieser Ansatz ist auch in der persönlichen Geschichte des Künstlers verwurzelt: Während seiner Kindheit wanderte er von einem Ufer des Senegal-Flusses zum anderen und überquerte die Grenze im Rhythmus der Jahreszeiten und des steigenden Wassers.
Seit 2016 hat Ball mehrere Einzelausstellungen präsentiert, darunter Weeyo in der OH Gallery (2023); Esquisse de vie, Institut Français in Nouakchott (2016); Palette du Fouta, Galerie Sinaa, Nouakchott (2013); und Peintre des sables, Forum des Arts, Talence, Frankreich (2007). Er hat auch an zahlreichen Gruppenausstellungen teilgenommen, wie Home in der OH Gallery, Dakar (2024); Chimères, Fondation Blachère, Frankreich (2023); We Are Africa, Weltbank, Washington, D.C. (2022); sowie La Meute, OFF Dakar Biennale (2022).
Jüngst wurde er für die 15. Ausgabe der Dakar-Biennale im Jahr 2024 ausgewählt, kuratiert von Salimata Diop. Seine Werke befinden sich in bedeutenden Sammlungen, darunter der Fondation Blachère (Frankreich), der US-Botschaft in Nouakchott und der Sammlung der Weltbank in Washington. Oumar Ball lebt und arbeitet in Nouakchott.
Die Arbeiten von Oumar Ball thematisieren afrikanische Geopolitik auf subtile Weise durch Tiermetaphern. Wie in den Fabeln von La Fontaine erzählt er von menschlicher Migration und gesellschaftlichen Veränderungen – wider alle Widrigkeiten. Von Mauretanien bis Senegal wird der Einsatz von recycelten Materialien, die in der Wüste oder auf Müllhalden gefunden werden, zu einem geopolitischen Marker. Diese Materialien offenbaren die Spannungen in der Region und legen zugleich die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Hintergründe des Landes offen. Dieser Ansatz ist auch in der persönlichen Geschichte des Künstlers verwurzelt: Während seiner Kindheit wanderte er von einem Ufer des Senegal-Flusses zum anderen und überquerte die Grenze im Rhythmus der Jahreszeiten und des steigenden Wassers.
Seit 2016 hat Ball mehrere Einzelausstellungen präsentiert, darunter Weeyo in der OH Gallery (2023); Esquisse de vie, Institut Français in Nouakchott (2016); Palette du Fouta, Galerie Sinaa, Nouakchott (2013); und Peintre des sables, Forum des Arts, Talence, Frankreich (2007). Er hat auch an zahlreichen Gruppenausstellungen teilgenommen, wie Home in der OH Gallery, Dakar (2024); Chimères, Fondation Blachère, Frankreich (2023); We Are Africa, Weltbank, Washington, D.C. (2022); sowie La Meute, OFF Dakar Biennale (2022).
Jüngst wurde er für die 15. Ausgabe der Dakar-Biennale im Jahr 2024 ausgewählt, kuratiert von Salimata Diop. Seine Werke befinden sich in bedeutenden Sammlungen, darunter der Fondation Blachère (Frankreich), der US-Botschaft in Nouakchott und der Sammlung der Weltbank in Washington. Oumar Ball lebt und arbeitet in Nouakchott.