Sexuelle Vorlieben
Raus aus der Grauzone

Raus aus der Grauzone Foto: @felipepelaquim via unsplash | CC0 1.0

Wer andere als die gängigen sexuellen Präferenzen hat, muss mit Ablehnung klarkommen. Kann man über paraphile Präferenzen heutzutage überhaupt irgendwo offen sprechen? Und ab wann handelt es sich um eine Störung? Wir stellen das Projekt Parafilik (deutsch etwa: ein paraphiler Mensch) vor, hinter dem die Psychologin Kateřina Klapilová steht.

Menschen mit Paraphilie, also einer der Störung der Sexualpräferenz, schlägt vonseiten der Gesellschaft eine deutliche Stigmatisierung entgegen. Auch wenn ein Großteil von ihnen sich nie etwas zuschulden kommen lässt, gelten Paraphile in der Öffentlichkeit als Täter von Sexualdelikten. Sich mit der eigenen Andersheit abzufinden, ist allerdings auch für sie selbst schwer. Ein Team von Fachleuten unter der Leitung von Psychologin Kateřina Klapilová hat deshalb das Projekt Parafilik gestartet, das Menschen mit entsprechenden Präferenzen fachliche Hilfe anbietet und damit die Prävention möglicher Sexualdelikte unterstützt.

Welche Gründe führten dazu, dass Sie das Projekt Parafilik in Tschechien zu starten?

Seit Langem schon erforschen wir Störungen der Sexualpräferenz und arbeiten wir natürlich auch mit Menschen zusammen, bei denen solche Präferenzen auftreten. Immer öfter kamen wir dabei in Kontakt mit Personen, die nie fachkundig betreut worden waren. Wir waren oftmals überhaupt die ersten, mit denen sie offen über ihre sexuellen Vorlieben sprachen. Sie wollten wissen, an wen sie sich wenden könnten. Leider mussten wir feststellen, dass es nicht so viele Möglichkeiten gibt, wohin man sie schicken kann.
 
In Tschechien kommen Menschen mit einer Störung der Sexualpräferenz nämlich erst zu einem Spezialisten, wenn sie versagen und ein Sexualdelikt begehen. Die Kapazitäten von Sexologen und Psychologen sind begrenzt, außerdem fehlt ihnen die professionelle Vorbereitung für die psychotherapeutische Intervention bei Personen mit einer Störung der Sexualpräferenz, die kein Delikt begangen haben. Wir haben uns deshalb entschieden, dass das geändert werden muss.
Psychologin Kateřina Klapilová: „Die zentrale Botschaft, die wir weitergeben wollen, ist, sich bewusst zu machen, dass Präferenz nicht gleichbedeutend mit Verhalten ist.“ Psychologin Kateřina Klapilová: „Die zentrale Botschaft, die wir weitergeben wollen, ist, sich bewusst zu machen, dass Präferenz nicht gleichbedeutend mit Verhalten ist.“ | Foto: © privat

Sie werden sich also auf Personen konzentrieren, die vom System bislang nicht registriert wurden, da sie nicht mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind. Dennoch planen sie auch Aktivitäten in Richtung straffällig gewordenen Personen mit paraphilen Vorlieben?

Dank unserer Untersuchung der Situation in Tschechien und im Ausland, haben wir eine bestimmte Zielgruppe definiert. Abgesehen davon, dass wir nichtdelinquente Personen ansprechen wollen, haben wir uns entschieden, einen Teil unseres Angebots gerade auch für Personen zu öffnen, die bereits ein Sexualdelikt begangen haben und mit Hilfe einer Psychotherapie an sich selbst arbeiten wollen. Gegenwärtig gibt es nämlich nur sehr begrenzte Möglichkeiten, in der Intensivtherapie fortzufahren, wenn sie die verordnete Behandlung abgeschlossen haben.
 
Ein weiterer Anlass war für uns auch das Projekt Gefangen im Netz (V síti), welches den Mangel an fachkundiger Hilfe für Personen, die sich unangebrachtes Verhalten im Internet erlauben, aufgedeckt hat. Beratung und therapeutische Hilfe werden aber auch dem nahen Umfeld der Personen mit einer problematischen Sexualpräferenz angeboten. Diese Menschen werden oft vergessen, obwohl sie häufig eine tragende Stütze für unsere Klienten sind und es für sie oftmals sehr schwer ist, die Situation zu bewältigen.

Eine Gruppe, die ohne Zweifel große Unterstützung braucht, sind auch Heranwachsende, die langsam ihre Präferenzen entdecken. Bezieht ihr Projekt auch diese Gruppe mit ein?

Unser Programm zielt derzeit noch auf Personen über 18 Jahren ab. Zweifelsohne wird es sich aber in der Zukunft auf Pubertierende und Heranwachsende erweitern müssen. Dabei handelt es sich um eine Lebensphase, in der die Menschen sich zum ersten Mal ihrer sexuellen Vorlieben bewusst werden, was in der Folge zum Verleugnen der Präferenzen oder zu illegalen Taten führen kann. Für die Zukunft planen wir deshalb auch Programme für jüngere Menschen und in erster Linie Präventivprogramme für Schulen.
 
Eines unserer Hauptziele ist es dabei auch, Personen im Schulwesen weiterzubilden. Wenn sich ihnen einer der Schüler anvertraut, sollen sie die Information akzeptieren, richtig auf sie reagieren, Ratschläge geben und auf relevante Hilfe verweisen können. Dabei könnte ihnen wiederum unser Projekt helfen, da es im dritten Jahr seines Bestehens als ein Netzwerk regionaler Therapeuten funktionieren soll.

Die Öffentlichkeit denkt fälschlicherweise, dass es insgesamt nur wenige Personen mit Störungen der Sexualpräferenz gibt. In Wirklichkeit gibt es unter uns aber eine große Anzahl von Leuten, die eine starke Sexualpräferenz für eine ungewöhnliche Aktivität oder ein Objekt haben.“

Was sind die Hauptbereiche, in denen Personen mit Störungen der Sexualpräferenz Unterstützung brauchen?

Da gibt es ein breites Spektrum an Bedürfnissen und jeder ist anders, deshalb sollte eine Therapie individuell gestaltet sein. Es treten beispielsweise Anzeichen von Depressionen auf oder bereits entwickelte klinische Depressionen, teilweise auch mit Suizidgedanken. Oft brauchen die Leute Hilfe in Beziehungen – konkret dabei, mit der Sexualität in ihrer Partnerschaft umzugehen oder Hilfe bei der Suche eines passenden Partners im adäquaten Alter.
 
Des Weiteren beschäftigt die Betroffenen, wie sie über ihre Präferenzen vor Familie und Freunden reden sollen, wie sie sich überhaupt selbst akzeptieren sollen und Wert in anderen Lebensbereichen finden können. Thema kann auch die Befriedigung der Bedürfnisse und Ziele im Rahmen des Gesetzes sein, Einverständnis und Widerspruch zu unterscheiden und auch, was angebracht und unangebracht ist. Und nicht zuletzt auch, wie sie Risikosituationen erkennen und ihnen ausweichen können.

Mit ihren Aktivitäten zielen Sie in erster Linie auf potentielle Klienten, also Personen mit Störungen der Sexualpräferenz, und deren soziales Umfeld ab. Planen Sie auch eine Art Aufklärung der Öffentlichkeit?

Ja, das geht Hand in Hand. Die zentrale Botschaft, die wir weitergeben wollen, ist, sich bewusst zu machen, dass Präferenz nicht gleichbedeutend mit Verhalten ist. Schon unser Motto „Ihr könnt nichts für eure Gefühle, ihr könnt etwas für eure Taten“ sagt deutlich, dass Sexualdelikte oder jegliches unangebrachtes Verhalten in diesem Bereich schlecht sind und vermieden werden müssen. Dennoch muss man sich bewusst machen, dass die Einstellung der betreffenden Person nun einmal so ist, aber dass dies kein Grund ist, warum sie kein vollwertiges Leben haben sollte.
 
Die Prävalenz von Personen mit pädophilen oder hebephilen Präferenzen, also derer, die von Personen im vorpubertären oder pubertären Alter angezogen werden, bewegt sich im fünf- bis sechsstelligen Bereich. Das heißt, dass unter uns viele Menschen sind, die es schaffen, damit klarzukommen, ohne dass sie Sexualdelikte begehen würden. Sie haben es aber sehr schwer, und deshalb müssen sie unterstützt und nicht durch Repressionen und Stigmatisierung in die sogenannte Grauzone der sozialen Isolierung abgeschoben werden. Eine aufklärerische Funktion hat auch unsere Webseite, auf der man Informationen finden kann, die bisher nicht zur Verfügung standen. Wir veröffentlichen neue Daten, versuchen die Lücken im System zu füllen und der Öffentlichkeit zu zeigen, dass sich Personen mit paraphilen Tendenzen in den meisten Bereichen gar nicht von anderen unterscheiden. Ihre Vorliebe stellt nur einen geringen Teil ihrer Persönlichkeit dar, und sie können an ihr arbeiten.

Haben Sie den Eindruck, dass auch die Personen mit Störungen der sexuellen Präferenz selbst zu wenig informiert sind und deshalb womöglich die Meinungen ihres Umfeldes verinnerlichen, das sie als „abnormal“ oder „pervers“ wahrnimmt?

Auf jeden Fall. Das nennt sich Autostigmatisierung und ist ein sehr häufig auftretendes Problem, welches sich im Rahmen des Bewusstwerdens der eigenen Präferenzen bei einem Großteil der Personen beobachten lässt. Das bedeutet, dass die Menschen sich selber so wahrnehmen, wie es zum Beispiel Zeitungen mit Überschriften wie „Pädophiler vergewaltigt junges Mädchen“ vermitteln. In der Zeit, in der sich die Menschen ihrer Präferenz bewusst werden, haben sie oft Gefühle wie „Ich bin ein Monster“, „ Ich kann es niemandem sagen“, „Ich werde niemals Kinder haben oder mich in ihrer Nähe aufhalten können“, „Ist ja klar, dass ich jemanden verletze, also wird es das Beste sein, mein Leben gleich zu beenden“.

Worin sehen sie die Hauptursachen für die Stigmatisierung? Sie sprechen zum Beispiel von den Medien. Ist das ein Faktor, der dabei eine Rolle spielt?

Das ist ein wichtiger Faktor, aber Stigmatisierung gibt es auf verschiedenen Ebenen. Eine Ausnahme ist sie nicht einmal bei den Fachleuten. Die treffen ja vor allem auf Personen, bei denen Paraphilie und sexuelle Delinquenz Hand in Hand gehen, was zu einer gewissen berufsbedingten Stigmatisierung führt. Wir versuchen den Spezialisten zu zeigen, dass das nicht die Regel sein muss, was uns auch die Statistiken bestätigen.
 
Für unser Projekt mag es zwar von Vorteil sein, dass wir es mit einer klar abgrenzbaren Gruppe zu tun haben, innerhalb derer das Risiko, Sexualstraftaten zu begehen, höher ist. Für die von solcher Stigmatisierung betroffenen Personen, ist jedoch genau das Gegenteil der Fall. Die menschliche Psyche ist nämlich darauf eingestellt, Risikophänomene wahrzunehmen, Menschen oder Gruppen in ihrer Nähe. Das bedeutet, dass eine basale Angst von Seiten der Öffentlichkeit, dass jemand meinem Kind oder mir etwas antun könnte, ganz normal und in der Population weit verbreitet ist. Diese angeborene Angst wird aber leider beträchtlich genährt von Medien, welche die Vorstellung stützen, dass Präferenz gleich Verhalten ist.

Sie haben eines der stark verankerten Vorurteile genannt. Welche weiteren Mythen rund um Personen mit paraphilen Präferenzen kursieren denn noch in der Gesellschaft?

Zu den häufigsten zählt die Vorstellung, dass Paraphilie komplett die Persönlichkeit eines Individuums bestimmt, dass ein Mensch also zum Beispiel ein Pädophiler ist und nichts weiter. Die Öffentlichkeit denkt oft auch fälschlicherweise, dass es insgesamt nur wenige Personen mit Störungen der Sexualpräferenz gibt. In Wirklichkeit gibt es unter uns aber eine große Anzahl von Leuten, die eine starke Sexualpräferenz für eine ungewöhnliche Aktivität oder ein Objekt haben.
 
Unseren Statistiken zufolge, tritt beispielsweise Pädophilie in Tschechien bei ungefähr 0,3 Prozent der Bevölkerung auf, Hebe-, beziehungsweise Ephebophilie (Zuneigung zu heranwachsenden Mädchen / Jungen) bei 1,6 Prozent, sexueller Sadismus bei 1,9 Prozent, pathologische sexuelle Aggression bei einem Prozent der Bevölkerung und eine Präferenz den Partner bewegungsunfähig zu machen bei 3,6 Prozent.
 
Sadismus ist allgemein recht häufig und tritt in sexuellen Phantasien und pornographischen Materialien auf, was allerdings nicht zwingend heißt, dass Menschen ihn nicht beherrschen können.

Gibt es ähnliche Projekte wie Parafilik auch im Ausland? Und sind sie effektiv?

Wir selbst haben einige Berater aus dem Ausland, denen es dank bestehender Projekte bereits gelungen ist, Personen mit Störungen der Sexualpräferenz aus der bereits genannten Grauzone herauszuholen. In dieser Zone befinden sich alle, die problematische sexuelle Neigungen haben, aber niemand weiß davon etwas, da sie sich nie etwas zu Schulden kommen lassen haben. Das Ziel ist es, sie aus dieser Zone in eine Therapie zu bringen und ihnen zu helfen, mit ihrer Sexualität klarzukommen.
 

Sollte es uns gelingen, auch nur ein Sexualdelikt zu verhindern, macht das, was wir tun, Sinn, denn für die Opfer und die Täter handelt es sich bei einem solchen Ereignis um ein absolut verheerendes. Und für die Gesellschaft nebenbei noch um ein extrem kostspieliges.“

Welche konkreten Programme waren Vorbilder für Sie?

Für uns war vor allem das deutsche Programm Kein Täter werden inspirierend. Das ist ein Netzwerk, das Therapien für Personen mit pädo-hebephilen Präferenzen gewährleistet. Die Hilfe wird kostenlos und anonym angeboten, was vor allem wegen der starken Stigmatisierung wichtig ist, denn diese ist nicht nur in Tschechien sehr tief verwurzelt. Das zeigen beispielsweise die Ergebnisse eines Fragebogens zur Stigmatisierung, in dem zehn bis zwölf Prozent der Deutschen angaben, dass es besser wäre, wenn eine Person mit pädophilen Präferenzen tot wäre, auch wenn sie nie eine Tat begangen hat.
 
Das Projekt begann in Deutschland mit ersten Werbespots in den Medien. Diese zeigten, wie ein Mann in eine Straßenbahn einsteigt, ein Kind mit seiner Mutter sieht und sein Herz zu schlagen beginnt. Dazu war ein Kommentar zu hören: „Lieben Sie Kinder mehr als es Ihnen lieb ist? Es gibt Hilfe.“ Damals hätte das kaum jemand gedacht, aber es kam zu einem riesigen Anstieg an Klienten mit der entsprechenden Präferenz. Heute gibt es „Kein Täter werden“ bereits seit 15 Jahren, sie haben regionale Niederlassungen und zehntausende Kontakte.
 
Es gibt aber auch weitere Programme, die auch auf andere sexuelle Präferenzen ausgerichtet sind, welche bei einem Vergehen problematisch sein könnten. In England zum Beispiel verweist das durchdachte Telefon-Hotline-Netz Stop it now auf gut und professionell vorbereitete und zertifizierte Therapeuten von Stop SO. Ähnlich funktioniert das schwedische PrevenTell. In den USA ist für uns wiederum das Moore Center for the Prevention of Child Sexual Abuse sehr inspirierend, in Kanada die Sexual Behaviours Clinic in Ottawa.

Was konkret haben Sie im Projekt bereits hinter sich und welche Schritte erwarten Sie in absehbarer Zeit?

Wir haben eine Online-Beratungsstelle geöffnet, in der wir Personen mit einer problematischen Sexualpräferenz oder einem problematischen Verhalten und den ihnen nahestehenden Personen eine anonyme Beratung anbieten. Unsere Webseite ist fertig, wir schließen das Training für unser klinisches Personal ab und im November soll unsere zentrale Medienkampagne an den Start gehen, die vor allem dazu dienen soll, Klienten anzusprechen. Bestandteil der Kampagne werden auch Spots sein, die die Problematik so darstellen, dass sich darin die Klienten selbst wiederfinden können, aber auch deren Familienmitglieder und Freunde. Gleichzeitig eröffnen wir unsere Kontakttherapie, und das individuell, in Gruppen und gegebenenfalls auch für Paare. Interessenten können sich bereits jetzt telefonisch anmelden (Montag bis Freitag von 12:30 Uhr bis 15:30 Uhr, ausgenommen Feiertage). Eine weitere Möglichkeit ist es, sich per E-Mail oder auf der Webseite www.parafilik.cz über das Kontaktformular anzumelden.

Wann wäre Ihr Projekt für Sie erfolgreich?

Ein Erfolg wäre es für mich, wenn es uns gelingen würde, unsere Zielgruppe anzusprechen und so einer ausreichenden Anzahl von Klienten unsere Therapie anzubieten. Da wir auch ein Forschungsprojekt sind, werden wir messen, ob unsere Aktivitäten einen positiven Einfluss auf die psychische Gesundheit unserer Klienten, ihre generelle Gesundheit sowie auf die Fähigkeit zur Beherrschung im Hinblick auf unangebrachtes Sexualverhalten haben werden und ob so das Risiko von Sexualdelikten reduziert werden konnte.
 
Damit geht einher, dass ich sehr froh wäre, wenn das Projekt zu einer Destigmatisierung beitragen und das System so anregen würde, dass unser Angebot auch in der Zukunft weiter existiert. Ich bin nämlich davon überzeugt, dass eine rechtzeitige Intervention, das heißt Delikten vorzubeugen, ehe sie überhaupt passieren, der effektivste Weg zur Prävention sexueller Gewalt sind. Sollte es uns gelingen, auch nur ein Sexualdelikt zu verhindern, macht das, was wir tun, Sinn, denn für die Opfer und die Täter handelt es sich bei einem solchen Ereignis um ein absolut verheerendes. Und für die Gesellschaft nebenbei noch um ein extrem kostspieliges.
 
Außerdem würde ich mir wünschen, dass die Informationen auch an Menschen gelangen, die nicht direkt in unser Programm eingebunden sein werden. Sie werden erfahren, dass sie nicht allein sind, dass es für sie Hilfe gibt, und sie werden sich bewusst werden, dass man mit ihren Sorgen in jedem Fall etwas unternehmen kann.

Mgr. Kateřina Klapilová, Ph.D. (ECPS) (38) ist Leiterin des Labors für evolutionäre Sexualwissenschaften und Psychopathologie (Laboratoř evoluční sexuologie a psychopatologie) im Nationalen Institut für seelische Gesundheit (Národní ústav duševního zdraví, NÚDZ). Sie studierte Biologie, Medizinische Psychologie sowie Psychopathologie an der Karls-Universität Prag und trägt das internationale Zertifikat European Certified Psychosexuologist. Klapilová absolvierte Praktika in Deutschland und England und ist aktives Mitglied zahlreicher sexualwissenschaftlicher Gesellschaften und Arbeitsgruppen auf dem Gebiet der Prävention sexueller Gewalt. Bereits seit mehr als 15 Jahren betreibt sie Grundlagenforschung zur menschlichen Sexualität, aktuell ist sie Leiterin des Projekts Parafilik und widmet sich der Entwicklung von Präventivprogrammen für Personen mit einer problematischen sexuellen Neigung.

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