Nachhaltige Berufswahl  Wie macht man Karriere im Tierschutz?

Die kanadische NGO We Animals Media dokumentiert das Leiden von Tieren, die für Lebensmittel, Mode, Unterhaltung, Arbeit, Religion und Experimente verwendet werden. Die Fotografin Jo-Anne McArthur ist die Gründerin der Organisation.
Die kanadische NGO We Animals Media dokumentiert das Leiden von Tieren, die für Lebensmittel, Mode, Unterhaltung, Arbeit, Religion und Experimente verwendet werden. Die Fotografin Jo-Anne McArthur ist die Gründerin der Organisation. Foto: Jo-Anna McArthur via unsplash | CC0 1.0

In einem früheren Beitrag für JÁDU habe ich Tipps gegeben, wie man einen Beruf finden kann, der sich positiv auf die Gesellschaft oder die Umwelt auswirkt und der gleichzeitig erfüllend ist. Heute will ich noch ein bisschen mehr ins Detail gehen. Nach welchen konkreten Stellen würdest du in einer gemeinnützigen Organisation, einem Unternehmen oder in der Forschung suchen? Und wenn wir uns auf meine Herzensangelegenheit konzentrieren: Wie könntest du beruflich zum Tierschutz beitragen?

Wenn wir darüber nachdenken, was wir persönlich für den Tierschutz tun können, kommt uns oft als Erstes in den Sinn, weniger tierische Produkte zu essen oder ganz auf sie zu verzichten. Wir kaufen dann keine Daunenjacken und Lederschuhe und keine an Tieren getesteten Kosmetika, damit wir nicht persönlich zum Tierleid beitragen. Manche Menschen entscheiden sich auch dafür, Geld an eine gemeinnützige Organisation zu spenden, auf Demonstrationen zu gehen, mit einem Hund aus dem Tierheim Gassi zu gehen oder eine Petition zu unterschreiben.

Es gibt noch ein weiteres wirkungsvolles Instrument, mit dem jede und jeder Einzelne sich für Tiere einsetzen kann: die eigene Zeit, Fähigkeiten und Kenntnisse. Auch wenn man als freiwillige Helfer*innen Gutes leistet, kann jeder von uns früher oder später mit seiner Karriere zum Tierschutz beitragen.
 

Diese Tiere kennst du mit Namen, du weißt, was sie gerne fressen, und du kannst deinen Freunden ihre traurigen Geschichten erzählen. Der Nachteil ist, dass du viel von deiner Zeit für eine sehr kleine Anzahl von Tieren einsetzt.

So kannst du dich engagieren

Was genau kannst du für den Tierschutz tun? Du kannst dich direkt in Tierheimen, Auffangstationen oder in Tierasylen um die Tiere kümmern. Diese Tiere kennst du mit Namen, du weißt, was sie gerne fressen, und du kannst deinen Freunden ihre traurigen Geschichten erzählen. Der Nachteil ist, dass du viel von deiner Zeit für eine sehr kleine Anzahl von Tieren einsetzt.

Eine größere Wirkung kannst du erzielen, wenn du versuchst, die politische Entscheidungsfindung – zum Beispiel durch Lobbyarbeit – zu beeinflussen. Im Gegensatz zur begrenzten Kapazität von Politiker*innen kannst du dich hier voll und ganz auf das jeweilige Thema konzentrieren. Auf diese Weise kannst du dich für eine bessere Gesetzgebung und politische Entscheidungen einsetzen, die viele Tiere oder den gesamten Bereich der Landwirtschaft betreffen.

Non-Profit-Organisationen spielen in diesem Prozess ebenfalls eine wichtige Rolle, denn diese setzen sich in Kampagnen für Gesetzesänderungen und andere systemische Reformen ein oder klären die Öffentlichkeit auf. Zu den bekanntesten Organisationen Tschechiens gehören die NGOs OBRAZ [Das Akronym steht für OBRAnci Zvířat, deutsch: Die Tierschützer], ein Kollektiv, das jedes Jahr das gut besuchte Veganfest in Brno organisiert, Nesehnutí [Akronym für Nezávisle Sociálně Ekologické Hnutí, deutsch: Unabhängige Sozial-Ökologische Bewegung] oder Svoboda zvířat [etwa: „Freiheit für die Tiere“].

Die gemeinnützige Organisation OBRAZ kämpft für Tierrechte. Das Foto wurde in der Geflügelfarm Dubějovice aufgenommen. Die gemeinnützige Organisation OBRAZ kämpft für Tierrechte. Das Foto wurde in der Geflügelfarm Dubějovice aufgenommen. | Foto: © OBRAZ Nicht ganz so intuitiv ist die Arbeit im gewinnorientierten Sektor, zum Beispiel in Lebensmittelunternehmen, die sich auf die Herstellung und den Verkauf von pflanzlichen Alternativen zu tierischen Produkten konzentrieren. Vielleicht kennst du die Firmen Mana, Semix, Emco und deren Marke Pan Hrášek [Herr Erbse], die in der Tschechischen Republik produziert wird. Hier hat auch Garden Gourmet eine große Produktionsstätte für Fleischersatz, das ukrainische Unternehmen Vegetus stellt hier vegane Alternativen zu Fleischprodukten her, so wie Forkys, ein Unternehmen, das auch eine Restaurantkette betreibt. Auch Start-ups im Ausland wie Beyond Meat oder Impossible Foods lohnt es sich zu entdecken.

Natürlich musst du dich nicht nur auf landwirtschaftliche Nutztiere beschränken. Der tschechische Teehersteller Sonnentor beispielsweise hat den Schutz der Ökosysteme und der Artenvielfalt in seiner Unternehmensphilosophie verankert und verkauft ausschließlich BIO-zertifizierte Produkte, in Deutschland gilt das zum Beispiel für das Unternehmen Allos. In größeren Unternehmen kannst du außerdem für deine Karriere nützliche Fähigkeiten, Kenntnisse, Kontakte oder Referenzen erwerben, die du später in den gemeinnützigen Sektor einbringen kannst. Zu dieser Strategie erfährst du mehr in dem oben bereits erwähntem Artikel über die Suche nach einem Job mit Mehrwert.

Positionen für (fast) jedermann oder die Eingeweide von Non-Profit-Organisationen

Die Positionen im gemeinnützigen Sektor können sich je nach Größe der Organisation und ihrer finanziellen Möglichkeiten unterscheiden. In einer kleineren oder weniger straff organisierten gemeinnützigen Organisation kann ein Mensch eine Vielzahl von Aufgaben übernehmen. Diese reichen von der Entwicklung von Kampagnen und Fundraising über die Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur Teilnahme an einer Veranstaltung in einem Hühnerkostüm, während die Aufgaben in einer anderen gemeinnützigen Organisation viel spezialisierter sein können.

Bei Hnutí DUHA [etwa „Regenbogenbewegung“], einer der größten gemeinnützigen Organisationen in der Tschechischen Republik, ist ein ganzes Team für die Öffentlichkeits- und Medienarbeit zuständig. Dazu gehören ein Teamleiter, eine Eventmanagerin, eine Freiwilligenkoordinatorin, eine Online-Expertin, Kommunikationskoordinator*innen und Inhaltsspezialist*innen für einzelne Programme, ein Pressesprecher und eine Datenanalystin. Durch Marketing und Kommunikation ist die Organisation in der Lage, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und der Medien auf sich zu ziehen und Unterstützung für ihre Anliegen zu gewinnen.

Wenn du gerne Menschen anleitest und helfen möchtest, ihr Potenzial zu entwickeln, könntest du eine Führungsposition anstreben. Führungskräfte sind mitverantwortlich für die Gesamtentwicklung und strategische Ausrichtung der Organisation und deren Teams oder für die Priorisierung von Aufgaben.

Koordinationsfähigkeit, strategisches Denken und Kenntnisse des jeweiligen Themas kannst du auch in Einzelkampagnen einsetzen. „Eine meiner Hauptaufgaben ist die Lobbyarbeit“, sagt Anna Neumannová, Koordinatorin der Kampagne Pestrá jídelna [etwa: „Bunte Kantine“] der Organisation Nesehnutí, die im Gegensatz zur DUHA-Bewegung nicht hierarchisch aufgebaut ist. „Ich sorge dafür, dass wir das Ziel erreichen, das wir uns für die Kampagne gesetzt haben, nämlich die Änderung des Erlasses über die Schulspeisung. Wir schlagen eine Neuformulierung der Ernährungsparameter, des so genannten Verzehrkorbs, vor, damit dieser den aktuellen Ernährungsempfehlungen entspricht und gleichzeitig klimaschonender ist. Dazu sind Lobbygespräche mit Personen im Bildungs- und Gesundheitsministerium, mit dem Regierungsbeauftragten für Menschenrechte und mit anderen Interessierten und Experten beziehungsweise Spezialisten für Schulverpflegung notwendig.“
 
PR Kampagne der NGO Nesehnutí für einen abwechslungsreicheren Speiseplan in Schulkantinen
Für ihre Arbeit braucht Anna Neumannová auch das Fachwissen über gesunde Lebensweise und Ernährung, das sie an der Universität erworben hat, sowie die Erfahrungen aus ihrer früheren Arbeit im Bildungswesen und ihrer Tätigkeit für andere NGO-Kampagnen. „Am wichtigsten ist die Zusammenarbeit mit den anderen Mitgliedern unseres Kampagnenteams, in dem jeder sein eigenes Wissen und seine eigene Erfahrung einbringt und wir alles gemeinsam besprechen und planen können“, betont sie. „Außerdem haben wir die Möglichkeit, uns vom Anwalts-Forum beraten zu lassen und regelmäßig teilen wir unsere Erfahrungen mit anderen gemeinnützigen Organisationen.“

Welche anderen Möglichkeiten gibt es?

Wenn es dir nichts ausmacht, andere um finanzielle Unterstützung zu bitten, kannst du die Arbeit in einem Fundraising-Team ausprobieren. Dort kannst du direkt mit größeren oder kleineren Spendern oder Unternehmen in Kontakt treten oder Anträge für Zuschüsse und Projekte einreichen. Mitarbeiter*innen mit technischen Fähigkeiten, wie zum Beispiel Web- und Softwareentwickler*innen, Menschen mit juristischen Kenntnissen oder Betriebswirt*innen, die sich um das Wohlergehen der Mitarbeiter*innen und den reibungslosen Ablauf im Büro kümmern, sind ebenfalls von unschätzbarem Wert im gemeinnützigen Sektor. Das Wirtschaftsteam kümmert sich um die Verwaltung der Finanzen und die administrativen Abläufe. Dazu gehören Buchhaltung, Rechnungsstellung, Registerführung sowie die Verwaltung von Ausgaben und Einnahmen.

Eine weitere Kategorie von Stellen betrifft die Bereiche Bildung und Öffentlichkeitsarbeit. In der Tschechischen Republik gibt es beispielsweise eine Zweigstelle von ProVeg, einer internationalen Organisation, die das Bewusstsein für eine bewusste Ernährung schärfen und konventionelle tierische Produkte durch pflanzliche und künstlich gezüchtete Alternativen ersetzen will. In Kooperation mit Supermarktketten organisiert ProVeg jährlich eine Veggie-Challenge für die Öffentlichkeit, arbeitet aber auch mit internationalen Entscheidungsträger*innen, Regierungen, Lebensmittelherstellern, Investoren und den Medien zusammen.

Wo die Tiere am meisten leiden

Wenn dir keine gemeinnützige Organisation besonders am Herzen liegt oder du dich fragst, wie und wo du dich am besten für den Tierschutz einsetzen kannst, habe ich einen Tipp für dich. Die Bewertung weltweit aktiver gemeinnütziger Organisationen und der Vergleich der Wirkung ihrer Kampagnen und Strategien ist das Ziel der Animal Charity Evaluators (ACE), einer Organisation, die sich der Idee des effektiven Altruismus verschrieben hat. Auf ihrer Website findest du eine Liste der wirksamsten Organisationen mit detaillierter Begründung für ihre Auswahl. Diese Empfehlungen richten sich vor allem an Menschen, die herausfinden wollen, wohin ihre Spende gehen soll. Sie können aber ebenso dabei helfen, eine Organisation zu finden, für die du arbeiten möchtest.

Es ist die Nutztierindustrie, in der die meisten Tiere leiden, und ein wirksamer Schutz, zum Beispiel durch eine Gesetzesänderung, kann sich positiv auf eine große Zahl von Lebewesen auswirken.

Bei den empfohlenen Organisationen handelt es sich meist um solche, die sich für den Schutz sogenannter Nutztiere einsetzen. Der Grund dafür ist einfach: Wenn man Wildtiere außen vor lässt, ist es die Nutztierindustrie, in der die meisten Tiere leiden, und ein wirksamer Schutz, zum Beispiel durch eine Gesetzesänderung, kann sich positiv auf eine große Zahl von Lebewesen auswirken.

Schauen wir uns einige konkrete Zahlen an. Im Jahr 2015 führte die ACE eine Untersuchung durch, die zeigte, dass von allen domestizierten Landtieren in den USA Nutztiere 99,6 Prozent der gehaltenen und getöteten Tiere ausmachen. Dennoch gingen an Organisationen, die sich auf den Schutz dieser Tiere konzentrieren, nur 0,8 Prozent (19,9 Millionen US Dollar – knapp 18,2 Millionen Euro) der gesamten Spenden für Tierschutzorganisationen. Zum Vergleich: Insgesamt starben 9,2 Milliarden Tiere, davon 8,8 Milliarden Hühner, das heißt jede Sekunde werden 279 Hühner getötet. Im Gegensatz dazu machten Todesfälle in Tierheimen nur rund 0,03 Prozent aller in menschlicher Haltung gestorbenen Tiere aus, jedoch entfielen 66 Prozent der Spenden (1,2 Milliarden US Dollar – etwa 1,1 Milliarden Euro) im Jahr 2015 auf Tierheime. Trotz der riesigen Zahl der so genannten Nutztiere und des Leids, das sie in der Massentierhaltung erleiden, wird dieses Problem laut der Studie weiterhin vernachlässigt. Wirksame gemeinnützige Organisationen können sich auf dieses Problem konzentrieren und eine größere Wirkung erzielen. Übrigens: Etwa 0,2 Prozent der getöteten Tiere waren in Labors eingesetzt und 0,07 Prozent starben für die Herstellung von Kleidung.

Wissenschaft und Entwicklung

Besonders Forschung und Entwicklung sind weitere Bereiche, in denen du zum Tierschutz beitragen kannst. „Wenn es zum Beispiel um die Entwicklung von Alternativen zu tierischen Produkten geht, bin ich optimistischer, was die Möglichkeit einer Karriere mit positiven Auswirkungen angeht, vor allem, wenn man bereit ist, im Ausland zu arbeiten“, erklärt Marie Krátká, die bis 2020 als Praktikantin in einer universitären Forschungsgruppe an der Katholischen Universität Leuven in Belgien arbeitete. „In der Tschechischen Republik gibt es viel weniger Gelegenheiten, Forschungsgruppen und Unternehmen, in denen ein Forscher effektiv arbeiten kann. Ich denke aber, dass es in Tschechien derzeit Potenzial gibt, diese Möglichkeiten zu schaffen.“

Am schwierigsten war es für mich, meine Angst vor dem Kontakt mit ausländischen Forschern zu überwinden, da ich keine Erfahrung mit den Methoden der Kultivierung von Zellen hatte.“

Als Praktikantin hat Marie Muskelzellen kultiviert und deren Reaktion auf verschiedene Zusätze im Nährmedium untersucht. Sollte sich herausstellen, dass die getesteten Substanzen das Zellwachstum oder die Muskeldifferenzierung verbessern, wäre dies eine Erkenntnis, die sich auf die Produktion von Zuchtfleisch übertragen ließe. „Das Praktikum war ein Erasmus-Programm, das heißt ich musste erst ein Labor finden, in dem ich arbeiten wollte. Dann musste ich mit dem Leiter der Forschungsgruppe einen Praktikumsplatz vereinbaren – und dazu die Literatur zum Thema lesen und einige Videointerviews führen. Und zum Schluss musste ich eine Bewerbung für das Erasmus-Programm schreiben“, sagt sie. „Am schwierigsten war es für mich, meine Angst vor dem Kontakt mit ausländischen Forschern zu überwinden, da ich keine Erfahrung mit den Methoden der Kultivierung von Zellen hatte.“

Wie bereits erwähnt, kann man auch im gewinnorientierten Sektor arbeiten, zum Beispiel in Unternehmen, die pflanzliche Lebensmittel herstellen (Plant-based Food Companies). Auch hier spielen Management und Marketing wichtige Rollen, die jedoch anders als bei den NGOs auf Gewinn ausgelegt sind. Aber auch hier kann es um Markenbildung oder die Sensibilisierung für die gesundheitlichen, ökologischen und tierischen Vorteile pflanzlicher Lebensmittel gehen – vor allem, wenn dies zur Philosophie des Unternehmens gehört. Dazu gehören auch die Kundenbetreuung, die Personalabteilung oder technische Forscher*innen. Es gibt auch Teams, die sich auf strategische Planung und Innovation konzentrieren, um ein Unternehmen erfolgreich und wettbewerbsfähig zu machen.

Tiere im Sucher der Kamera

Menschen in kreativen Berufen oder (investigative) Journalist*innen haben ebenfalls ihren Platz im Tierschutz. Ein Beispiel ist die kanadische Non-Profit-Organisation We Animals Media, die Fotograf*innen aus der ganzen Welt vereinigt. Deren Aufgabe ist es, die Geschichten von Tieren zu erzählen, die für Lebensmittel, Mode, Unterhaltung, Arbeit, Religion und Experimente verwendet werden, und ihr Leiden zu dokumentieren. Mehr als 16.000 Fotos, Videos und Grafiken stehen zum kostenlosen Download bereit. We Animals Media arbeitet mit Politiker*innen, Nichtregierungsorganisationen, Journalist*innen, Pädagog*innen und Einzelpersonen zusammen, um die Öffentlichkeit durch qualitativ hochwertige und emotionale Fotos mit der Lebensrealität der Tiere bekannt zu machen.

„Wir nennen diese Arbeit Tier-Fotojournalismus. Ein neues Genre der Fotografie, das die Erfahrungen von Tieren, die unter uns leben, die wir aber nicht sehen, aufdeckt und verewigt“, erklärt Jo-Anne McArthur, Fotografin und Gründerin der Organisation. „Sie hat sich aus der Naturschutz- und Kriegsfotografie entwickelt: Sie enthüllt eine Geschichte, die der Öffentlichkeit aufgrund politischer und wirtschaftlicher Interessen verborgen bleibt. Wir glauben, dass wir durch das Zeigen von Tieren in diesen Situationen einen Wandel herbeiführen können.“

Die kanadische Fotojournalistin Jo-Anne McArthur und Gründerin der Organisation We Animals Media Die kanadische Fotojournalistin Jo-Anne McArthur und Gründerin der Organisation We Animals Media | Foto: Lesley Marino | CC BY-SA 3.0

Wo anfangen?

Wenn du mehr über das Thema Tierschutz und die Anforderungen der einzelnen Jobs erfahren möchtest, empfehle ich dir den neunteiligen Kurs der amerikanischen Non-Profit-Organisation Animal Advocacy Careers. Du kannst den Kurs entweder Schritt für Schritt mit Gleichgesinnten absolvieren, mit denen du deine Eindrücke und Erkenntnisse über eine LinkedIn-Gruppe austauschen kannst, oder du bekommst sofort kostenlosen Zugang zum gesamten Material. Diese gemeinnützige Organisation bietet auch interessante Artikel, Videos und Podcasts, vor allem aber ein Job Board, eine regelmäßig aktualisierte Liste mit Stellenangeboten von Tierschutzorganisationen aus der ganzen Welt. Falls Fremdsprachen kein Problem für dich sind, kannst du hier auch Jobs finden, die du im Homeoffice erledigen kannst. Wenn du den Newsletter abonnierst, verpasst du keine neues Stellenangebot.

Ganz egal, ob du dich für Marketing und Kommunikation, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit, Forschung und Entwicklung, Recht und Lobbyarbeit, Personalführung, Vertrieb oder kreative Tätigkeiten wie Schreiben, Fotografieren oder Videodreh interessierst – im gemeinnützigen und auch im profitorientierten Sektor kannst du einen Job finden, der es dir ermöglicht, dich für den Schutz von Tieren und ihre Rechte einzusetzen.

Perspectives_Logo Die Veröffentlichung dieses Artikels ist Teil von PERSPECTIVES – dem neuen Label für unabhängigen, konstruktiven, multiperspektivischen Journalismus. JÁDU setzt dieses von der EU co-finanzierte Projekt mit sechs weiteren Redaktionen aus Mittelosteuropa unter Federführung des Goethe-Instituts um. >>> Mehr über PERSPECTIVES

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