Naturschutz  Wie aus unterdrückten Völkern Akteure der Klimapolitik wurden

Cuyabeno, Ecuador, 2025. Das Naturreservat Cuyabeno in Ecuador erstreckt sich über eine Fläche von etwa 604.000 Hektar. Dieses amazonische Feuchtgebiet weist eine der höchsten Konzentrationen an biologischer Vielfalt auf dem Planeten auf und beherbergt mehr als 500 Vogelarten, zehn Affenarten sowie den rosa Flussdelfin.
Cuyabeno, Ecuador, 2025. Das Naturreservat Cuyabeno in Ecuador erstreckt sich über eine Fläche von etwa 604.000 Hektar. Dieses amazonische Feuchtgebiet weist eine der höchsten Konzentrationen an biologischer Vielfalt auf dem Planeten auf und beherbergt mehr als 500 Vogelarten, zehn Affenarten sowie den rosa Flussdelfin. Foto: © Ondřej Čechvala

Die Beziehung zwischen den modernen Staaten und der indigenen Bevölkerung der Amerikas stellt eines der beeindruckendsten Kapitel unserer Geschichte dar. Gab es früher brutale Versuche, ganze Kulturen auszulöschen, ist man heute an einem Punkt angelangt, an dem diese Menschen wichtige Partner*innen bei der Rettung wilder und bisher unberührter Orte auf dem Planeten werden.

Um zu verstehen, welche Rolle indigene Völker bei der Rettung des Planeten spielen, müssen wir uns zunächst anschauen, wie sie über die Welt nachdenken. Allerdings darf eine Sache dabei nicht übergangen werden: Wenn man über den „indigenen“ und den „westlichen“ Blick auf die Welt spricht, lässt man sich auf eine starke Verallgemeinerung ein. So wie es Unsinn ist, zu behaupten, dass alle europäischen und US-amerikanischen Menschen gleich denken, kann man das auch nicht über die zahlreichen indigenen Kulturen behaupten. Dennoch ermöglicht es uns dieser Vergleich, grundlegende Unterschiede zwischen Gesellschaftstypen zu benennen.

Die Menschen in der westlichen Welt haben sich angewöhnt, die Natur als eine Vorratskammer mit Rohstoffen zu sehen, die verwaltet, ausgebeutet und für den menschlichen Fortschritt genutzt werden muss. Der Mensch ist in diesem Verständnis von der Natur getrennt, er steht als Manager über ihr. Die westlichen Gesellschaften beschäftigen sich eher mit der Wissenschaft und konzentrieren sich auf fragmentierte Erkenntnisse, um dadurch den größeren Kontext zu verstehen. Viele indigenen Völker hingegen vertreten eine holistische Weltwahrnehmung. Für sie sind Menschen, Tiere, Pflanzen und Felsen Bestandteil einer einzigen großen Familie. Grund und Boden sind für sie kein Besitztum, das man sich über einen Makler kaufen kann, sondern ein heiliges Geschenk. Sie erkennen das Gesetz der Gegenseitigkeit an. Das heißt, wenn man der Natur etwas nimmt, muss man es ihr zurückgeben, sei es mit Pflege, Achtung oder durch Schutz.

Einen Unterschied gibt es auch in der Wahrnehmung von Nachhaltigkeit. Für westliche Gesellschaften ist Nachhaltigkeit eine technologische Herausforderung zur Optimierung von Ressourcen. Für indigene Völker ist sie vielmehr ein moralischer und geistiger Imperativ, der die Auswirkungen von heutigen Entscheidungen auf die Generationen von Morgen berücksichtigt.

Die dunklen Seiten der Geschichte

Der Weg zum derzeitigen Erwachen wurde durch einen unfassbaren Schmerz erkauft. Im 19. und 20. Jahrhundert gab es in Nordamerika ein Netzwerk von Internatsschulen, die von der Regierung oder christlichen Missionaren verwaltet wurden. Zehntausende Kinder wurden gewaltsam für vier oder fünf Jahre von ihren Eltern getrennt. Sie mussten sich die Haare abschneiden, durften nicht mehr in ihrer Erstsprache sprechen, keine traditionelle Kleidung mehr tragen oder ihre Spiritualität praktizieren.

Das Ziel dieser Einrichtungen war erschreckend unmissverständlich: die indigene Identität auszulöschen und mit einem westlichen Lebensmodell zu ersetzen. Am deutlichsten brachte das Richard Henry Pratt auf den Punkt, der Gründer der ersten großen Internatsschule in den USA: „Was die Indianer angeht, bin ich ein Baptist. Denn ich glaube daran, dass man die Indianer in unsere Zivilisation eintauchen muss, und wenn sie unter der Oberfläche sind, müssen wir sie dort so lange halten, bis sie ganz und gar durchtränkt sind.“
Cuyabeno, Ecuador, 2025. Cuyabeno liegt direkt am Fuß der Anden, weshalb es hier etwas kühler ist als in anderen Teilen Amazoniens.

Cuyabeno, Ecuador, 2025. Cuyabeno liegt direkt am Fuß der Anden, weshalb es hier etwas kühler ist als in anderen Teilen Amazoniens. | Foto: Ondřej Čechvala

In Südamerika litt die indigene Bevölkerung wiederum unter dem sogenannten Kautschukboom. Lange Zeit sprach man über den Urwald als ein Land ohne Menschen, um das Ausrauben dieser Gebiete und die staatlichen Projekte, welche die Anwesenheit der Ureinwohner*innen komplett ignorierten, zu rechtfertigen. Der Drang nach Gewinnen verwandelte den Amazonas-Regenwald in einen Ort der Sklaverei, wo ganze Stämme wegen schonungsloser Unternehmer wie etwa Julio César Arana fast verschwanden. Tausende Ureinwohner*innen wurden gezwungen, Latex (Kautschuk) zu sammeln – unter extremen Bedingungen und der Androhung von Folter und Tod.

Der Versuch der „Umerziehung“ und der kulturelle Genozid waren aber kein amerikanisches Spezifikum. In Australien wurden die Kinder der Aborigines ihren Familien entrissen, in Neuseeland die jungen Maori, in Skandinavien handelte es sich um die Samen, und in Russland wurden Dutzende sibirische Völker vom Staat unterdrückt. Ähnliche Versuche einer „Umerziehung“ von Ureinwohner*innen gab es auch in weiten Teilen Asiens, Afrikas und dem Mittleren Osten – überall dort, wo „moderne“ Nationen auf indigene Andersartigkeit stießen.

In der heutigen Zeit zeigt sich das auch in China, wo Hunderttausende Uigur*innen in der Region Xinjiang und tibetische Kinder einem System von Umerziehungslagern und Internatsschulen ausgesetzt sind. Dessen Ziel ist es, ihren Glauben und ihre Sprache durch Loyalität gegenüber der Mehrheitsideologie zu ersetzen. Digitale Technologien und biometrische Überwachung haben dort aus den historischen Methoden der Assimilierung ein effektives Instrument staatlicher Kontrolle des 21. Jahrhunderts gemacht.
Ich konnte nie auf eine Universität gehen und Ärztin, Anwältin, Politikerin oder Wissenschaftlerin werden. Meine Lehrer sind die Älteren. Mein Lehrer ist der Wald.“
Nemonte Nenquimo, Anführerin des Amazonas-Stammes der Waorani
„Ihr habt uns eure Zivilisation aufgezwungen und schaut euch an, wo wir jetzt stehen: Wir haben eine weltweite Pandemie, eine Klimakrise, ein Artensterben. Und hinter all dem steckt eine weitverbreitete geistige Armut“, schreibt Nemonte Nenquimo, Anführerin des Amazonas-Stammes der Waorani, in einem Brief an westliche Staatsoberhäupter, der 2020 im The Guardian veröffentlicht wurde. „Ich konnte nie auf eine Universität gehen und Ärztin, Anwältin, Politikerin oder Wissenschaftlerin werden. Meine Lehrer sind die Älteren. Mein Lehrer ist der Wald. Und ich habe genug gelernt (und dabei spreche ich auch für meine indigenen Brüder und Schwestern auf der ganzen Welt), um zu wissen, dass ihr vom Weg abgekommen seid und in Problemen steckt – auch wenn ihr das selbst noch nicht ganz versteht. Und eure Probleme bedrohen alles Leben auf der Erde.“

Als die Indigenen ihre Stimme erhoben

Die aktuellen Herausforderungen im Bereich der Umwelt knüpfen in vielerlei Hinsicht an die lange Geschichte von Konflikten um Gebiete indigener Völker an. Diese werden heute nämlich als Standorte der letzten ungenutzten Vorkommen von fossilen Brennstoffen, seltenen Erden oder Holz gesehen. Die meisten Konflikte entstehen vor allem beim Bau von Erdölleitungen und wenn droht, dass Wasser kontaminiert wird. Ein immer wichtigeres Thema wird deshalb die Durchsetzung des Rechts auf eine freiwillige Zustimmung im Vorfeld (das sogenannte FPIC-Prinzip: Free, Prior and Informed Consent). Der Bevölkerung vor Ort wird dadurch garantiert, dass über Eingriffe in „ihr“ Gebiet nicht ohne sie entschieden wird.

Die Situation hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert und die indigene Bevölkerung bringt sich immer aktiver in solche Prozesse ein. Der Protest gegen die Dakota Access Pipeline (DAPL) in den Jahren 2016 und 2017 wurde die größte Zusammenkunft indigener Völker seit mehr als einhundert Jahren und ein weltweites Symbol für den Widerstand gegen die Expansion der fossilen Industrie. Die Pipeline sollte durch heiliges Land der Lakota (abwertend „Sioux“) im Reservat Standing Rock in den Bundesstaaten South Dakota und North Dakota führen. Angedacht war, die Erdölleitung direkt unter dem Missouri River zu verlegen, der für den Stamm die einzige Trinkwasserquelle darstellt.

Ein kritischer Aspekt dieses Konflikts war auch der Umweltrassismus. In den ursprünglichen Plänen war nämlich vorgesehen, die Trasse nördlich der Stadt Bismarck in North Dakota zu führen. Nachdem die dortigen Anwohner*innen jedoch Bedenken hinsichtlich ihres Wassers äußerten, wurde die Strecke zum Reservat Standing Rock verlegt. Das Risiko einer ökologischen Havarie wurde so bewusst von der Mehrheitsbevölkerung auf die marginalisierte indigene Gemeinschaft abgewälzt. Die Ereignisse in Standing Rock zeigten der ganzen Welt, dass der Kampf um das Klima nicht vom Kampf für Menschenrechte und Gerechtigkeit zu trennen ist.

Trotz des großen Widerstandes und eines vorübergehenden Baustopps während der Ära Obama gab die Administration von Donald Trump unmittelbar nach dessen Amtsübernahme 2017 grünes Licht für das Projekt. Der Bau der Pipeline wurde im April 2017 abgeschlossen, im Mai des Jahres wurde sie dann in Betrieb genommen. Der Konflikt hat aber immerhin gezeigt, dass indigene Gemeinschaften in der Lage sind, die Anschauung der Weltbevölkerung zu beeinflussen, die UNO einzubinden und Investoren zum Nachdenken anzuregen, um die Finanzierung ähnlicher Projekte zu überdenken.

Auch im ecuadorianischen Teil des Amazonas-Gebiets sieht sich die indigene Bevölkerung einem ständigen Druck wegen des Öls ausgesetzt – und zwar wegen der möglichen Eröffnung neuer Fördergebiete. 2019 erzielte der Stamm der Waorani unter der charismatischen Anführerin Nemonte Nenquimo aber einen historischen Sieg. Ein Gericht entschied damals, dass die Regierung Ecuadors gegen die Rechte des Stammes verstoßen hatte, als sie versuchte, Land in der Provinz Pastaza zu versteigern. Die Waorani bewiesen vor Gericht, dass die „Konsultationen“ der Regierung manipulativ und unzureichend waren; die Beamten hatten nur Unterschriften auf ihren Anwesenheitslisten gesammelt, ohne die Gemeinschaft vor Ort wirklich über die Auswirkungen des Erdölabbaus zu informieren.

Interessant ist dabei, dass die Waorani auch auf moderne Technologien zurückgriffen: Mittels Drohnen und einer speziellen Software trugen sie auf einer Karte Tausende Punkte in dem betroffenen Gebiet zusammen, die wichtig aus kultureller und ökologischer Hinsicht sind. Vor Gericht erbrachten sie damit den Beweis, dass ihre Heimat kein leerer Dschungel ist, der sich zur Erdölförderung eignet, sondern ein Gebiet voller Leben und Geschichte. Das Urteil war ein Präzedenzfall, durch den die Auktion weiterer Ölfelder gestoppt wurde. Denn auch andere Völker und Gemeinschaften fühlten sich dadurch inspiriert, ihre Rechte zu verteidigen.
Cuyabeno, Ecuador, 2025. Der Nationalpark Yasuní befindet sich ebenfalls im ecuadorianischen Amazonasgebiet. Obwohl sowohl Yasuní als auch Cuyabeno den Status von Schutzgebieten haben, überschneiden sich ihre Gebiete mit Zonen aktiver Erdölförderung. Neben den Problemen durch Verschmutzung müssen diese Reservate auch mit der schrittweisen Ausweitung der Förderaktivitäten zurechtkommen.

Cuyabeno, Ecuador, 2025. Der Nationalpark Yasuní befindet sich ebenfalls im ecuadorianischen Amazonasgebiet. Obwohl sowohl Yasuní als auch Cuyabeno den Status von Schutzgebieten haben, überschneiden sich ihre Gebiete mit Zonen aktiver Erdölförderung. Neben den Problemen durch Verschmutzung müssen diese Reservate auch mit der schrittweisen Ausweitung der Förderaktivitäten zurechtkommen. | Foto: © Ondřej Čechvala

Hoffnung auf Rückgabe

Zuletzt hat sich die Rolle indigener Völker in der Weltpolitik ganz grundlegend geändert. Auf Klimakonferenzen, wie zuletzt auf der COP30, erreichen ihre Teilnehmerzahlen Rekorde. Die Angehörigen indigener Völker treten dort nicht mehr als Opfer auf, sondern als gleichrangige Verhandlungsführer*innen. Ihre Botschaft ist klar: Die Klimakrise kann nicht ohne eine tiefgreifende Transformation der Weltwirtschaft gelöst werden.

Diese Haltung ist auch in der Erklärung Kari-Oca II aus dem Jahr 2012 verankert. Dabei handelt es sich um ein wesentliches Dokument, das bei einem Treffen von indigenen Völkern aus der ganzen Welt am Rande des Rio+20-Gipfels in Brasilien verabschiedet wurde. Die Erklärung steht dem derzeitigen Modell der Weltwirtschaft stark kritisch gegenüber. So heißt es etwa: „Die ‚grüne Ökonomie‘ ist nichts anderes als ein Kapitalismus der Natur – der perverse Versuch von Konzernen, der Rohstoffindustrie und Regierungen, sich an der Schöpfung zu bereichern, indem sie sie privatisieren, zur Ware machen und alles Heilige und alle Formen von Leben und den Himmel verkaufen – inklusive (…) aller Gene, Pflanzen, traditionellen Samen (…) und des Wissens, das das Leben auf der Erde überhaupt erst möglich und angenehm macht.“

Die Anführer*innen der indigenen Völker weisen damit darauf hin, dass technokratische Lösungen ohne Respekt vor ihrer Souveränität die Lage noch verschlechtern können. Statt des traditionellen Verkaufs von CO2-Zertifikaten setzen sie sich für das Programm Amazonian Indigenous REDD+ ein. Dieses fordert, den Regenwald zu schützen, indem man den Ureinwohner*innen die Nutzung ihrer Grundstücke gewährt und ihren ganzheitlichen Ansatz zur Landbewirtschaftung akzeptiert.

Parallel mit dem diplomatischen Druck erfährt auch die Land-Back-Bewegung immer mehr Unterstützung. Sie fordert die Rückgabe von Grund und Boden an die ursprünglichen Bewohner*innen. 2025 brachte in dieser Richtung gleich mehrere Schlüsselmomente: In Kalifornien konnte der Yurok-Stamm die Kontrolle über ein großes Gebiet entlang des Flusses Klamath wiedergewinnen. Für den Stamm ist dies nicht nur mit Landbesitz verbunden, sondern vor allem mit der Möglichkeit, das dortige Ökosystem und die Lachspopulation wiederaufzubauen.
In Neuseeland wurde der heilige Berg Taranaki Maunga als „lebendes und unteilbares Wesen“ zum Rechtssubjekt ernannt.
Die Symbolik solcher Rückgaben ist tiefgreifend und zielt oft direkt ins Herz historischer Traumata. So etwa als der Franziskanerorden im amerikanischen Wisconsin im Oktober 2025 dem Chippewa-Stamm Boden zurückgab. Die Kirchenvertreter wollten damit Reparationen für das Leid in den katholischen Internaten leisten. Zu einem ähnlich bewegenden Moment kam es in South Dakota. 135 lange Jahre nach einem Massaker ging ein Ort am Bach Wounded Knee wieder an die Lakota – ein wichtiger Moment für die Wiederherstellung ihrer spirituellen Souveränität.

Die Rückgabe von Land ist aber nicht nur eine Frage physischer Grenzen, sie bedeutet mitunter auch ein Anerkennen einer neuen rechtlichen Realität. Das zeigt ein Beispiel aus Neuseeland, wo der heilige Berg Taranaki Maunga als „lebendes und unteilbares Wesen“ zum Rechtssubjekt ernannt wurde. Dieser revolutionäre Schritt bringt die Maori-Kosmologie direkt in die moderne Rechtsprechung und definiert die Natur als einen Verwandten, um den man sich kümmern muss – nicht als ein Besitztum, das abgebaut und ausgebeutet werden darf.

Ungewisse Zukunft

Die Ureinwohner*innen von Nord- und Südamerika haben einen beeindruckenden Weg zurückgelegt. Früher gab es Versuche, sie komplett auszulöschen, heute sind sie angesehene Partner mit einer eigenen politischen Agenda und Auftritten bei den Welt-Klimakonferenzen. Sie lassen sich nicht mehr nur belehren, sondern bieten auch selbst Lösungen an, die die Wissenschaftsgemeinschaft erst allmählich zu würdigen beginnt.

„Es ist frühmorgens im Amazonasgebiet, kurz vor Sonnenaufgang. Das ist die Zeit, die bei uns dafür bestimmt ist, unsere Wünsche und stärksten Gedanken zu teilen. Und so sage ich zu euch allen: Die Erde erwartet nicht, dass ihr sie rettet. Sie erwartet, dass ihr sie respektiert. Und wir, die indigenen Menschen, erwarten das Gleiche.“ So beendet Nemonte Nenquimo ihren Brief.

 

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