"Bauxit" enthüllt die gefährliche Realität, mit der Umweltaktivisten in Brasilien konfrontiert sind, und hebt dabei die ländliche Gemeinde Belisário hervor, die auf dem zweitgrößten Bauxitvorkommen des Landes liegt. Unter dieser Gemeinde befindet sich einer der weltweit artenreichsten Schätze, der Atlantische Regenwald, der nun im Mittelpunkt eines umstrittenen Kampfes steht. Die Dokumentation nimmt eine dramatische Wendung mit der Geschichte von Gilberto, einem Franziskanermönch und geliebten Mitglied der Gemeinschaft, der nach seinem Einsatz gegen den Bergbau, der ihr Zuhause und den Wald bedroht, ins Visier genommen wird. Mit einer Todesdrohung, die ihm eiskalt rät, er habe "viel zu viel gegen den Bergbau gesprochen", erforscht der Film die hohen Einsätze des Umweltaktivismus in Gebieten, die reich an natürlichen Ressourcen, aber von Ausbeutung geplagt sind. Der Film ist eine kraftvolle Erzählung von Mut, Konflikt und dem dringenden Kampf für den Umweltschutz inmitten der atemberaubenden Landschaften Brasiliens.