Karla
Worum geht's?
Deutschland, 1962: Die zwölfjährige Karla läuft von zuhause davon, weil sie Hilfe sucht – sie wurde über Jahre hinweg von ihrem Vater sexuell missbraucht und hat nun den Entschluss gefasst, ihn dafür zur Rechenschaft ziehen zu lassen. Der Schritt ist umso mutiger, da sie damit an ein meist geleugnetes Tabuthema rührt. In dem erfahrenen Richter Lamy findet sie jemanden, der ihr glaubt und bereit ist, den schwierigen Weg mit ihr gemeinsam zu gehen – denn noch nie zuvor hatte es jemand gewagt, den eigenen Vater wegen Missbrauchs zu verklagen. Da es der traumatisierten Karla schwerfällt, das ganze Ausmaß ihres Leidens zu schildern, schafft Lamy einen seelischen Schutzraum und gibt dem Mädchen die Freiheit, ihre Geschichte nach ihren eigenen Vorstellungen zu erzählen. Mit dieser unkonventionellen Methode setzt Lamy jedoch seine eigene Karriere aufs Spiel.
Der Film beruht auf einer wahren Geschichte. Die Hauptrolle wird von Elise Krieps gespielt - sie ist die Tochter der namhaften deutschen Schauspielerin Vicky Krieps.
Filminfos
Bayerischer Filmpreis 2026
Drehbuchpreis, Bester Darsteller
IFF Thessaloniki 2025
Bestes Drehbuch, Fipresci Award: Bester Film des internationalen Wettbewerbs
SCHLiNGEL - Internationales Filmfestival für Kinder und junges Publikum 2025
Bester deutschsprachiger Film
Filmfest München 2025
Förderpreis Neues Deutsches Kino, Beste Regie und Bestes Drehbuch
2025, D, 104 Min.
Genre: Drama
FSK: ab 12 Jahren
Sprache: Deutsch mit ungarischen Untertiteln
Regie: Christina Tournatzẽs
Drehbuch: Yvonne Görlach
Kamera: Florian Emmerich
Darsteller: Elise Krieps, Rainer Bock, Imogen Kogge, Torben Liebrecht, Katharina Schüttler, Robert Hunger-Bühler