Nichts erscheint weiter hergeholt, als das bodenständige Oktoberfest mit dem neumodischen Halloween zu vergleichen. Und doch gibt es einige Gemeinsamkeiten, die sogar für beide Feste überraschend positiv ausfallen. Eine Glosse.Mehr ...
Die Deutschen lieben Brot und auch im Ausland verzichten sie nur ungern darauf. Wenn alles glatt läuft, könnte es demnächst sogar auf der Liste des immateriellen Weltkulturerbes der Unesco stehen. Die Chancen stehen gut.Mehr ...
Ein führender Politiker aus dem Ausland kann sich auf Staatsbesuch in Deutschland stets auf auserlesene Speisen freuen. Eine Glosse von Roger BoyesMehr ...
Die Vergangenheit hat eine Nummer: 52 8038. Kesselfrisch poliert schnauft die Güterzuglokomotive durch Norddeutschland. Auf vielen Strecken sind alte Dampfzüge inzwischen wieder unterwegs – als nostalgisches Freizeitvergnügen.Mehr ...
Die Geschichte der Burg zu erforschen, ist ein Weg, dem deutschen Charakter auf den Grund zu gehen. Sie hat sich ebenso wie Deutschland über die Jahrhunderte neu erfunden. Eine Glosse von Roger BoyesMehr ...
Frankreich hat die Côte d’Azur, Italien die toskanische Küste, Spanien die abseits des Tourismus gelegenen Teile Mallorcas – und Deutschland? Deutschland hat Sylt, eine 99 Quadratkilometer große Nordseeinsel in der Form einer Fußsohle. Eine Glosse von Roger BoyesMehr ...
Die Generation M brachte die diesjährige Fußballweltmeisterschaft in Südafrika in Schwung und veränderte auf einen Schlag das Image von Deutschland. Eine Glosse von Roger BoyesMehr ...
In den Schulen Englands wird immer der Dicke ins Tor gestellt. Dabei geht man davon aus, dass er durch seine reine Leibesfülle den Ball abwehren wird. In Deutschland setzt man dafür einen der fähigsten Spieler ein. Eine Glosse von Roger BoyesMehr ...
Der Frühling ist eine merkwürdige Jahreszeit in Deutschland: Es ist die einzige Zeit im Jahr, zu der es keine größere Verkaufsaktion in den Läden gibt. Eine Glosse von Roger BoyesMehr ...
Die deutschen Bahnen waren einmal der Stolz der Nation, auch wenn die erste Dampflokomotive nicht durch Deutschland, sondern 1804 durch England fuhr. Eine Glosse von Roger BoyesMehr ...
„Krauts“ nannten die englischen und amerikanischen Soldaten ihre deutschen Kriegsgegner. Und wenn jenseits des Ärmelkanals ein Karikaturist heute die Deutschen aufs Korn nimmt, spielt gewiss das Sauerkraut wieder eine Rolle.Mehr ...
Heftige Schneefälle, heulende Schneestürme, glatte Straßen: Der weiße Schrecken des Winters vermag es, die Schwächen und verborgenen Stärken eines Landes ans Licht zu bringen. Eine Glosse von Roger BoyesMehr ...
Es gibt kaum ein Tier, das die Menschheit mehr polarisiert als der Deutsche Schäferhund. Ist er Freund oder Feind? Dr. Schakal oder Mr. Hund? Eine Glosse von Roger BoyesMehr ...
Was haben die folgenden Gegenstände gemein: ein rosafarbener, flauschiger, mit Nelken verzierter Toilettensitzbezug; ein Paar Pantoffeln, die mit dem Antlitz von Barack Obama bestickt sind; ein Ölgemälde mit einem Hirsch, der einem See entsteigt? Eine Glosse von Roger BoyesMehr ...
Nach dem Krieg hatte man weder Kugelschreiber noch Geschirrspülmaschinen. Dafür bewegten „Das Wunder von Bern“ und „Sissi“ die Herzen der Bundesbürger.Mehr ...
Wenn es je einen günstigen Zeitpunkt für die Erkundung der deutschen Küstenlandschaft gab, dann ist es dieser Sommer der Wirtschaftskrise und globalen Erderwärmung. Warum auf der Suche nach Sonne, Meer und Sand in die Ferne schweifen, wo die gleichen Elemente doch vor der Haustür liegen? Eine Glosse von Roger BoyesMehr ...
Jedes Jahr strömen die Deutschen zwischen Juni und September nach Bad Segeberg in Schleswig-Holstein und Radebeul in Sachsen, um Karl Mays Werk zu würdigen. Eine Glosse von Roger BoyesMehr ...
Es ist ein großes Jubiläumsjahr für Deutschland. Sechzig Jahre seit der Berliner Luftbrücke und der Verkündigung des Grundgesetzes. Und natürlich zwanzig Jahre seit dem Fall der Mauer, dem Zusammenbruch des Ostblocks und der Wiedervereinigung des Landes. Grund genug für Deutschland, das ganze Jahr zu feiern, oder? Denkste. Eine Glosse von Roger BoyesMehr ...
Die globale Wirtschaftskrise hat das Vertrauen des Volkes zu Bankiers, Managern, Immobilienmaklern, Politikern und sogar zu Journalisten schwinden lassen; nicht jedoch zu Bäckern, oh nein, zu Bäckern nicht. Eine Glosse von Roger BoyesMehr ...
Würstchen oder Asia Food? Hirschgeweih oder Feng Shui? Während die Welt zusammenwächst, wird es immer schwieriger, einzelne Nationen in Schubladen zu verräumen.Mehr ...
In ganz Europa wird eine Debatte über Erziehung, Disziplin und Werte geführt. In Deutschland scheint man zu glauben, dass in den Schulen alles den Bach herunterging, als aus den rebellierenden Studenten der Achtundsechziger-Generation Lehrer wurden. Eine Glosse von Roger BoyesMehr ...
Ein illustrer Kreis von Nationen ist für eine schlechte Landesküche bekannt. Jacques Chirac verärgerte die Finnen auf ewig, als er ihre Küche als die Schlechteste in ganz Europa bezeichnete. Eine Glosse von Roger BoyesMehr ...
Weihnachten ist die Zeit, in der man sich in den Familienbunker zurückzieht und nach den Feiertagen benommen, überfüttert und zu Tode gelangweilt wieder herauskriecht. Eine Glosse von Roger BoyesMehr ...
Durch die Finanzkrise besinnen sich die Deutschen auf alte Werte, und das ist gar nicht schlecht. Die neue Sparsamkeit hat nichts mit Geiz zu tun.Mehr ...
Zu den sonntagabendlichen Ritualen in Deutschland gehört die Leichenschau. Dank des öffentlich-rechtlichen Fernsehens können die Deutschen die Opfer von Gewaltverbrechen an einigen der malerischsten Schauplätze des Landes bestaunen. Eine Glosse von Roger BoyesMehr ...
Jahrzehntelang war Bayern für Ausländer der Inbegriff von Deutschland – Deutschland in Reinkultur sozusagen. Es war – wie sollen wir es ausdrücken? – typisch deutsch. Eine Glosse von Roger Boyes.Mehr ...
Wenn sich an einem Samstag in München um acht Uhr morgens Schlangen mit zehntausenden Menschen bilden, ist weder eine neue Spielkonsole dafür verantwortlich noch der Start des Ticketverkaufs einer angesagten Band. Der Grund ist viel, viel wichtiger: Das Oktoberfest beginnt.Mehr ...
Die Deutschen lieben Maschinen. Keinem anderen Europäer bereitet es so viel Vergnügen, etwas zu zerlegen, zu reparieren oder neue Methoden zur Kühlung von Käse oder zur Verringerung von Abgasen oder zur Lärmreduktion von Raketen zu erfinden. Eine Glosse von Roger BoyesMehr ...
Deutschland ist seit jeher eine Brutstätte für musikalische Talente. Auf einem musikalischen Gebiet hinkt Deutschland jedoch hinterher: der Pophit, hierzulande als Schlager bekannt. Eine Glosse von Roger BoyesMehr ...
Dieses Reich hat seine eigenen Regeln: Was die Außenwelt von studentischen Vereinigungen weiß, ist oft ein Gemisch von Halbwahrheiten und Hörensagen. Dabei gibt es sie in nahezu jeder deutschen Universitätsstadt.Mehr ...
Im Jahr 2008 jährt sich zum einhundertsten Mal der Todestag des Max-und-Moritz Erfinders Wilhelm Busch. Dies wird zum Anlass genommen, um zu ergründen, ob die Deutschen überhaupt Sinn für Humor haben. Eine Glosse von Roger Boyes. Mehr ...
Böse Zungen behaupten in deutschen Wohnzimmern gebe es immer noch eine Bastion des „Gelsenkirchener Barock“ – mit massiver Schrankwand, einer schwer-gemütlichen Sofalandschaft inklusive Couchtisch in dunkler Eichenoptik. Stimmt nicht, meinen die Werbeprofis. Die müssen es wissen, denn sie schauen in Köpfe hinein und der Weg dahin führt mitten durchs Wohnzimmer.Mehr ...
In allen deutschen Bundesländern treten zwischen Herbst 2007 und Anfang 2008 Rauchverbote in Kraft. Manch verwirrende Regelung kommt da auf die Raucher zu, denn einheitliche Gesetze gelten zwar auf Bahnhöfen oder in Behörden, nicht jedoch in gastronomischen Betrieben – hier gelten Landesgesetze. Ein Kommentar von Roger Boyes.Mehr ...
Ob Musiker, Karikaturist oder Geschichten- erzähler: Kulturschaffende aus Deutschland und Tschechien erzählen hier von ihrer Sicht auf das jeweils andere Land.
La Germania in italiano. Italien auf Deutsch.
Eine zweijährige Initiative, um Vorurteile und Stereotype abzubauen, die das Meinungsbild beider Länder beherrschen