Politik und Zeitgeschichte

14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs Episoden 1 und 2

Erster Weltkrieg

Film
Mittwoch, 8. Oktober 2014, 18:30 Uhr
Goethe-Institut Washington, GoetheForum
$7/$4
+ 1 202 2891200
info@washington.goethe.org
(c) 14 – Diaries of the Great War, David Oberkogler as Karl Kasser
(c) 14 – Diaries of the Great War, David Oberkogler as Karl Kasser

Deutschland/Frankreich/Kanada, 2014, Regisseur: Jan Peter und Yury Winterberg, LOOKS Film

Diskussion im Anschluss mit Marion Deshmukh, Robert T. Hawkes Professor of History, Department of History and Art History, George Mason University; Eric Lohr, Professor and Susan Carmel Lehrman Chair of Russian History and Culture, Department of History, American University; und Katrin Schultheiss, Director of Graduate Studies, Associate Professor of History, The George Washington University

Das multimediale Projekt 14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs bietet einen neuen und ungewöhnlichen Blick auf die Geschichte des Ersten Weltkriegs. Erstmals schildern die Fernsehproduktion und das Webspecial den Krieg aus multinationaler Perspektive und hauptsächlich aus der Sicht von 14 Menschen, die den Konflikt erlebten.

Diese Menschen leben alle nicht mehr, aber sie haben uns ihre Tagebücher und Briefe hinterlassen. Ein internationales Team von Rechercheuren und Autoren hat in mehrjähriger Arbeit mehr als 1.000 Tagebücher und Briefsammlungen gesichtet und 14 bewegende Schicksale des Ersten Weltkriegs ausgewählt. Die Charaktere sind nicht Generäle und Staatenlenker, sondern Soldaten im Schlamm der Schützengräben, Hausfrauen, Kinder, denen der Krieg als Alptraum, aber auch als Abenteuer erscheint, sowie Krankenschwestern, die außer Illusionen auch jeglichen Glauben verlieren. Es sind Männer, Frauen und Kinder nicht nur aus Deutschland und Frankreich, sondern auch aus Großbritannien, Österreich-Ungarn, Russland, den USA und Australien.

Wir stellen die ersten beiden Episoden vor, in denen u.a. die Geschichte von Käthe Kollwitz und ihrem Ehemann erzählt wird, deren Sohn freiwillig in den Krieg zieht, als auch die von dem jungen Ernst Jünger, der in den Krieg zieht, um die Schule zu vermeiden.

In Zusammenhang mit der Ausstellung Postkarten von den Schützengräben: Deutsche und Amerikaner visualisieren den ersten Weltkrieg.

Links zum Thema

1914/2014 – Schlachtfeld Erinnerung: Den Ersten Weltkrieg anders denken.

Foto: Regine Dura

100 Jahre Erster Weltkrieg: Jubiläumsausgabe Fikrun wa Fann

Otto Dix, Selbstporträt als Mars, 1915, Öl auf Leinwand ©Städtische Sammlungen Freital