Calendar

Ricordi del Mussa Dagh

Im Rahmen der Theaterreihe Ad Est Del Mondo

Theater
Sonntag, 29. November 2015, 18:00 Uhr
Goethe-Institut Neapel
Eintritt: €12 (Goethe-Card/under26/over65: €10)
Info: Tel.: +39.342.8306707
Ricordi del Musa Dagh, © Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported
Ricordi del Musa Dagh, © Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Anlässlich des 100. Jahrestages des Völkermordes an den Armeniern und des 70. Todestages des Autors Franz Werfel
 
Ricordi del Mussa Dagh
Frei nach dem historischen Roman "Die vierzig Tage des Musa Dagh" von Franz Werfel
 
Bearbeitung: Armando Rotondi
Mit Vincenzo Liguori
Licht und Ton: Enrico Scudiero
Organisation: Stefano Russo
 
Das Stück
 
Basierend auf Franz Werfels berühmtem Roman thematisiert das Stück den Genozid an den christlichen Armeniern, veranlasst durch die Regierung des damaligen Osmanischen Reiches im Jahr 1915, und insbesondere die Ereignisse am Berg Musa Dagh, wo einige Tausend Armenier vierzig Tage lang erfolgreich Widerstand leisteten, bevor sie von einem zufällig im Golf von Antiochia kreuzenden französischen Kriegsschiff aufgenommen und gerettet wurden.    
 
Der Autor der Buchvorlage: Franz Werfel
 
Franz Werfel wurde 1890 als Sohn einer jüdischen Fabrikantenfamilie in Prag geboren.
Seine frühen Gedichtbände "Weltfreund" (1911) und "Wir sind" (1913) machten den Vertreter des literarischen Expressionismus bereits vor dem Ersten Weltkrieg schlagartig berühmt. 1929 lernte er in Wien die faszinierende Alma Mahler-Gropius - Witwe Gustav Mahlers und Gattin von Walter Gropius - kennen, die er noch im selben Jahr heiratete. In den folgenden Jahren feierte Werfel seinen Durchbruch als Romancier, u.a. mit dem bereits 1929 während eines Damaskus-Aufenthalts begonnenen, aber erst 1933 erschienenen Roman „Die vierzig Tage des Musa Dagh“. Ausschlaggebend war für ihn die Konfrontation mit armenischen Kinderarbeitern in einer Damaszener Teppichfabrik, deren Familienangehörige dem Genozid an den Armeniern zum Opfer gefallen waren.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten emigrierte Franz Werfel mit Alma 1938 über die Schweiz nach Frankreich und zwei Jahre später weiter über Spanien in die USA, nach Beverly Hills in Kalifornien, wo er 1945 starb.
 
 
Eine Produktion der Associazione I.D.E.A. in Zusammenarbeit mit "Dieci Lune - Festival dell'Autore". Unter der Schirmherrschaft des Goethe-Instituts.

Information und Reservierung:
Teatro Il Primo
Email: segreteria@teatroilprimo.it

 

    1914/2014 – The Battlefield
    of Memory: A fact - Many perspectives

    Foto: Regine Dura

    100 Years First World War: anniversary issue of Fikrun wa Fann

    Otto Dix, Selbstporträt als Mars, 1915, Öl auf Leinwand ©Städtische Sammlungen Freital