Referenten

Wolfgang Sützl, Medientheoretiker, Philosoph und Übersetzer

Wolfgang Sützl (c) FayerWolfgang Sützl (c) Wolfgang Sützl

Lange Zeit waren Straßen, Plätze und Märkte die Orte politischen Widerstands, von Praktiken des Ungehorsams, sogar von Revolutionen. Können derartige Dinge im digitalen Netzwerk stattfinden? Welcher Art wären diese Proteste? Wie wird die Politik von Körpern in den Straßen durch digitale Technologien verändert?

Wolfgang Sützl ist Medientheoretiker, Philosoph und Übersetzer. Seine Forschungsschwerpunkte sind Theorien des Teilens, politische Medientheorien und Kritik der Gewalt.
Von 2000 bis 2006 war der gebürtige Österreicher Forschungsleiter der Non-Profit-Organisation World-Information Institute, deren Ziel es ist, kritische Öffentlichkeiten in den Bereichen Kunst, Wissenschaft und Technologie zu schaffen. Bis Juni 2012 betreute er als wissenschaftlicher Mitarbeiter das Forschungsprojekt „Medienaktivismus“ an der Universität Innsbruck. Aktuell arbeitet er an derselben Einrichtung am Habilitationsprojekt „Technologien des Widerspruchs“ und lehrt darüber hinaus am Transart Institute in New York und Berlin.
Wolfgang Sützl übersetzt englisch-, italienisch- und spanischsprachige Publikationen ins Deutsche sowie deutschsprachige Werke ins Englische, zuletzt Wolfgang Dietrichs „Elicitive Konflikttransformation“.

Publikationen und Statements

mit Felix Stalder, Ronald Maier, Theo Hug (Hgg.): Kulturen und Ethiken des Teilens. Innsbruck 2012

mit Theo Hug (Hgg.): Activist Media and Biopolitics. Innsbruck 2012


    Fikrun wa fann: Medien

    Fikrun wa fann, die Kultur-Zeitschrift des Goethe-Instituts. Texte der Ausgabe zum Thema Geschlechterrollen.

    Humboldt: Protest 2.0 „Time for Revollusion“

    Kulturzeitschrift für den Dialog mit Lateinamerika und der Iberischen Halbinsel – auch als E-Paper.

    100 Stimmen

    Hundert Video-Interviews über den Wandel in der arabischen Welt

    Going Public – Über die Schwierigkeit einer öffentlichen Aussage

    Kunst im öffentlichen Raum in Litauen, Belarus, Kaliningrad und Deutschland

    Dossier: Zivilgesellschaft

    Aktion des Projekts “Zwanzig-Forint-Operette”/ A „Húszforintos opera“ projekt akciója. Copyright: Fekete Hajnal
    Was ist charakteristisch für die traditionsreiche deutsche und die erstarkende ungarische Zivilgesellschaft? Ein Überblick.