Arbeit mit szenischen Mitteln

Manchmal bekommen Assistenten die Möglichkeit, mit Schülern szenisch zu arbeiten oder sogar an der Aufführung eines Theaterstücks beteiligt zu sein.


Speziell für den Unterricht Deutsch-als-Fremdsprache ist folgende Sammlung von 12 lustigen Einaktern konzipiert:
  • Patti Lozano / Aurelia Lieblein: Vorhang auf. ELI - European Language Institute 2003. ISBN 88-536-00197.

Bei der aus Frankreich stammenden, jedoch im Bereich Deutsch sehr wenig bekannten Methode der Globalen Simulation geht es um die Konstruktion einer fiktiven Welt im Klassenzimmer, bei der Schüler sich ein Szenario, wie z.B. ein Mietshaus, eine einsame Insel, einen Reisebus, konstruieren, sich fiktive Identitäten geben und in diesem Rahmen mittels kleiner sprachlicher Aufgaben-stellungen agieren. Neben der Ausgestaltung dieses Rahmens geht es um soziale Interaktionen und Zwischenfälle, die sprachlich bewältigt werden müssen.

Als Ergebnis eines solchen sprachlich vielfältigen Unterrichts-szenarios kann man sich zum Beispiel eine kleine szenische Aufführung vorstellen. Wir halten diese Form für den Deutsch-unterricht im 3. und 4. Lernjahr für ideal, wenn Lehrer und Assistent intensiv in einer Klasse zusammen arbeiten können.

Als grundlegende Literatur empfehlen sich

  • Francis Yaiche: Les simulations globales. Mode d’emploi. Paris: Hachette 1996.
  • Jean-Marc Caré / Francis Debyser: L’immeuble. Paris. Hachette 1995.
  • Das am besten (allerdings für eine 9. Klasse Französisch in Deutschland) ausgearbeitete Szenario bietet: Stefanie Dräger-Spence: „L’Île“: Eine simulation globale ab Klasse 9. In: Raabits: Französisch 2000 (Loseblattsammlung zum Französischunterricht im Raabe-Verlag).