Rabet oder das Verschwinden einer Himmelsrichtung

Via-Verbis-Verlag, Scheidegg 1999, 256 Seiten
Rabet ist eine Randstraße eines Geisterviertels, die nicht einmal auf den Stadtplänen von Leipzig auftaucht. […] In den Geschichten, die realistisch und ironisch erzählt werden, fehlt es nicht an Gefühlen wie der Bedrückung wegen der verhafteten Freunde, der Angst, dem Opportunismus, dem Schmerz über den Verrat. In dem Buch ist das Gefühl der Revolutionsbewegung fassbar, die spontan im Volk entsteht, so wie auch die immer bewusstere Teilnahme des Hauptcharakters. Und darin besteht die Stärke des Romans von Martin Jankowski, dass es die Worte von jemandem sind, der dabei war und der spontan an einer epochalen Revolution teilgenommen hat, die, in diesem Fall, von einfachen Strategien bestimmt war, die Tag für Tag improvisierte Aktionen vorsahen.
Martin Jankowski – Biografie
Martin Jankowski: „Rabet“
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