2010

2010 Gut Siggen

Bice Rinaldi, Italien

Geboren 1967 in San Giorgio del Sannio, Italien. Bice Rinaldi studierte Germanistik, Anglistik, Italianistik und Sprachwissenschaft an der Universität Federico II in Neapel. Seit 2001 übersetzt sie deutschsprachige Literatur, darunter Werke von Zoë Jenny, Stephan Valentin und Emine Sevgi Özdamar sowie Kinderliteratur von Jutta Richter und Ole Könnecke. Für die Übersetzung von Markus Werners Debütroman „Zündels Abgang“ erhielt Bice Rinaldi 2010 den deutsch-italienischen Übersetzerpreis. Sie lebt als freie Übersetzerin in Neapel.

Bice Rinaldi arbeitete auf Gut Siggen an der Übersetzung von „Das war ich nicht“ von Kristof Magnusson.


2010 Dresden Hellerau

José Aníbal Campos González, Spanien

Geboren 1965 in Havanna, Kuba. José Aníbal Campos González studierte Germanistik an der Fakultät für Fremdsprachen der Universität Havanna, wo er im Anschluss auch als Dozent für Übersetzung arbeitete. Seit 1998 ist er freiberuflicher Übersetzer und Autor; für das Kulturmagazin „Humboldt“ übersetzt er seit mehr als zehn Jahren. Campos lebt und arbeitet heute in Spanien, wo er für verschiedene spanische Verlage deutschsprachige Literatur überträgt. Zu den von ihm übersetzten Autoren gehören unter anderem Uwe Timm, Peter Stamm, Stefan Zweig, Martin Mosebach und Pascal Mercier.

José Aníbal Campos González arbeitete in Dresden-Hellerau an der Übersetzung von „Terror und Traum. Moskau 1937“ von Karl Schlögel.


2010 Gut Siggen

Michael Hofmann, Großbritannien

Geboren 1957 in Freiburg. Michael Hofmann ist der Sohn des Schriftstellers Gert Hofmann, der als DAAD-Auslandslektor mit seiner Familie 1961 nach Bristol und später nach Edinburgh zog. Nach einem Studium in Cambridge lebt Michael Hofmann seit 1983 als freier Autor und Übersetzer in London. Seit 2009 ist er Professor an der University of Florida in Gainesville (USA), wo er bereits seit 1993 ein Semester pro Jahr unterrichtet. Er schreibt Artikel und Besprechungen für viele Zeitschriften im englischsprachigen Raum. Als Übersetzer aus dem Deutschen widmet er sich besonders dem Werk von Joseph Roth, aber auch Wolfgang Koeppen, Franz Kafka, Durs Grünbein, Peter Stamm und vielen anderen. Michael Hofmann wurde u.a. mit dem Schlegel-Tieck-Preis, dem Helen-und-Kurt-Wolff-Übersetzerpreis sowie dem Spycher: Literaturpreis Leuk ausgezeichnet.

Michael Hofmann arbeitete auf Gut Siggen an der Übersetzung von „Bauern, Bonzen und Bomben“ von Hans Fallada..



2010 Dresden-Hellerau

Aimée Delblanc, Schweden

Geboren 1944 in Stockholm. Aimée Delblanc studierte Germanistik, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie Deutsch als Fremdsprache in Uppsala, Berlin und Bielefeld. Zunächst unterrichtete sie Schwedische Sprache und Literatur. In den 1990er Jahren trat sie mit ersten literarischen Übersetzungen aus dem Deutschen hervor. Elfriede Jelinek, Bernhard Schlink, Petra Hammesfahr und Lukas Bärfuss fanden seither in Aimee Delblanc ihre schwedische Stimme. Von 2003 bis 2009 gehörte sie dem Vorstand des Schwedischen Schriftstellerverbandes an. In Vorträgen, Publikationen sowie als Dozentin an der Hochschule Södertörn (Stockholm) setzt sie sich auch theoretisch mit der Übersetzertätigkeit auseinander und widmet sich der Nachwuchsförderung.

Aimée Delblanc arbeitete in Dresden-Hellerau an der Übersetzung von „Der Turm“ von Uwe Tellkamp.



2010 Dresden-Hellerau

Roman Eiwadis, Russland

Geboren 1956 in St. Petersburg. Roman Eiwadis studierte Germanistik an der Pädagogischen Universität „Alexander Herzen“ St. Petersburg und am Institut für Fremdsprachen „Maurice Thorez“ in Moskau. Seit 1991 arbeitet er als freischaffender Übersetzer sowohl vom Deutschen ins Russische als auch vom Russischen ins Deutsche. Zu den übersetzten Autoren zählen Hermann Hesse, Gudrun Pausewang, Jurek Becker und Patrick Süskind. Roman Eiwadis ist Mitglied im Schriftstellerverband St. Petersburg und unterrichtet Deutsch am dortigen Institut für Fremdsprachen.

Roman Eiwadis arbeitet in Dresden-Hellerau an der Übersetzung von „Selbs Justiz“ von Bernhard Schlink.



2010 Dresden-Hellerau

Jana Zoubková, Tschechische Republik

Geboren 1951 in Brno (Brünn). Jana Zoubková studierte Kunsterziehung und Deutsch an der Karlsuniversität in Prag. Nach verschiedenen Stationen als Lektorin bei Prager Verlagen ist sie seit 1996 als freiberufliche Übersetzerin aus dem Deutschen tätig. Unter ihren ca. 55 veröffentlichten Übersetzungen finden sich Autoren wie Friedrich Dürrenmatt, Thomas Brussig, Lenka Reinerová, Ingo Schulze, Juli Zeh, Wladimir Kaminer, Sven Regener und Libuše Moníková. In tschechischen Zeitschriften publiziert Jana Zoubková über die zeitgenössische deutsche Literatur. Sie arbeitet regelmäßig mit dem Goethe-Institut Prag, der Franz-Kafka-Gesellschaft, dem Österreichischen Kulturforum sowie der Buchmesse „Svět knihy“ zusammen.

Jana Zoubková arbeitet in Dresden-Hellerau an der Übersetzung von „Land der Väter und Verräter“ von Maxim Biller.



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