68er-Revolten… und vierzig Jahre danach

Einer Revolte gedenken?

Blick aus dem Memorial del 68 auf den Platz von Tlatelolco, 2007; Copyright: Centro Cultural Universitario Tlatelolco (CCUT)Im Herbst 2007 wurde auf dem Platz von Tlatelolco das Memorial del 68 eröffnet, ein musealer und multimedialer Streifzug durch die Studentenproteste, bevor diese am 2. Oktober 1968 in einem Blutbad endeten.

Frisches, fast leuchtend grünes Gras wächst zwischen den graubraunen Steinruinen, die an das verlorene Aztekenimperium erinnern. Gesäumt sind sie auf der einen Seite von den Wohnblocks der Unidad Habitacional aus den sechziger Jahren. Auf der anderen reckt sich eine imposante barocke Kirche in den Himmel, weiter hinten ein riesiges Bürohochhaus. Die Plaza de las Tres Culturas (Platz der Drei Kulturen) mit ihren kontrastierenden, ineinander verwobenen Geometrien und Texturen ist keine urbane Flaniermeile, sie steht nicht auf den Touristikrouten der Stadt.

Im symbolischen Repertoire der Metropole dagegen ist dieser Platz präsent als Szenario von mehr als einer Katastrophe der mexikanischen Geschichte: Vor nunmehr bald fünfhundert Jahren wurde hier der letzte Aztekenkrieger Cuauhtémoc besiegt, der vergebens versuchte, sein Volk gegen die spanischen Invasoren zu verteidigen. In der jüngeren Geschichte war es ein Erdbeben, das 1985 Hunderte von Menschen unter sich begrub. Im urbanen Vokabular aber ist Tlatelolco vor allem Synonym für ein Massaker: An einem Oktoberabend 1968 wurde hier eine Versammlung unbewaffneter Studenten niedergemetzelt.

Mitten auf dem Platz erhebt sich eine Steintafel mit den Namen der "Gefallenen", die auf Initiative einer Gruppe von Veteranen, dem "68er Komitee", aufgestellt wurde. An den Jahrestagen des Massakers, wenn sich von hier aus der alljährliche Gedenkmarsch in Bewegung setzt, ist die Steintafel immer wieder mit Blumengebinden übersät. Und doch ist sie nichts als Stein, der dem Tod beim Namen nennt. Er strahlt keine Wärme aus, er beschwört keine Bilder herauf. Im Herbst 2007 wurde auf dem Platz im Erdgeschoss des ehemaligen Außenministeriums ein anderer Ort des Gedenkens eingeweiht, der eher das Leben vor dem Tod sichtbar machen will: das "Memorial del 68", ein musealer und multimedialer Streifzug durch die Studentenproteste, bevor diese erstickt wurden. Zunächst kommen Zweifel auf: Gedenken an eine Revolte? Lässt sich eine Bewegung in einem Museum einfrieren?

'68 als Kulturerbe

Saal im Memorial del 68, Mexico-Stadt; Copyright: Centro Cultural Universitario Tlatelolco (CCUT)"Aber warum denn nicht?" entgegnet Sergio Raúl Arroyo, Leiter des universitären Kulturzentrums Tlatelolco (CCUT), das den '68 gewidmeten Raum beherbergt. Wenn erst einmal die "nekrologischen Konnotationen überwunden sind", dann sei ein Mahnmal vor allem eine Übung des "aktiven Erinnerns". Die sich hier "aktiv erinnern", sind annähernd sechzig vom Regisseur Nicolás Echeverría interviewte ehemalige Protagonisten, deren Erinnerungen den roten Faden für den Streifzug abgeben. Im mexikanischen Gedächtnisspeicher verliert sich die 68er-Erfahrung zumeist im Trauma des Massakers, als wäre es ein vorprogrammiertes Schicksal gewesen, ein "Opfer", wie es vom Dichter Octavio Paz einmal genannt wurde. Mit dieser fatalistischen Ritualisierung zu brechen, ist Hauptziel der musealen Rekonstruktion des "libertären Geistes" dieser Zeit, die in Mexiko wie auch anderswo ganze Lebenswelten verändert haben. Deshalb gehöre '68 nicht nur zur linken Geschichte, sagt Arryo, sondern sei ein Kulturerbe des gesamten Landes.

Ende der sechziger Jahre zeigten sich die ersten Risse in der mexikanischen Moderne: auf der einen Seite ein wirtschaftlicher Aufschwung und eine Gesellschaft, in die kulturelle Einflüsse aus aller Welt hineinsickerte - Musik, Bilder, Schriften und natürlich Theorie. Auf der anderen Seite ein versteinertes postrevolutionäres Regime, im Autoritarismus festgefahren, durch und durch institutionalisiert, das jedem Aufflammen von Liberalisierung mit Härte und Autismus begegnet. Kurz vor den Olympischen Spielen wird jede Unruhe auf den Straßen als Bedrohung der öffentlichen Ordnung angesehen. Die ersten Demonstrationen werden niedergeschlagen; es gibt Tote, Verletzte und Verhaftete. Der fanatische Eifer der Regierung Gustavo Díaz Ordaz entfesselt eine beispiellose Mobilisierung: die Universitäten rufen den Streik aus, studentische Gruppen werden zu Massenbewegungen, die Mobilisierung schwillt immer weiter an. An dem legendären "Schweigemarsch" Mitte September 1968 beteiligte sich eine halbe Million Menschen. Lehrer, Eltern und sogar - trotz der Kontrollen der Staatsgewerkschaft - Arbeiter solidarisierten sich mit den Protesten, von den Märkten werden die jungen Demonstranten mit Essen versorgt. Obwohl das physische Epizentrum der Revolte der besetzte Campus war, beschränkte sich der Protest nie auf universitäre Fragen. "Wir waren eine Studentenbewegung, die nicht eine einzige studentische Forderung erhob", so erinnert sich der Schriftsteller Paco Ignacio Taibo II an diese "vier magischen Monate". Auch der Forderungskatalog verzichtete weitgehend auf die traditionelle Revolutionsrhetorik. Man verlangte die Freiheit der "politischen Gefangenen" und einen "öffentlichen Dialog" mit dem Präsidenten.

Zu jeder Erzählung von jenem 2. Oktober gehören unvermeidlich die bengalischen Lichter, die plötzlich die Dämmerung durchbrachen und den Platz erleuchteten, auf dem sich an die sechstausend Studierende und Sympathisanten versammelt hatten. Diese Lichter markieren einen Point of no Return in der mexikanischen Geschichte.

Was folgt, ist eine Menschenjagd, die schon abertausend Mal beschrieben wurde und dennoch nichts von ihrem Schrecken verloren hat. Stundenlanger Kugelhagel, Verfolgung und Panik, durch die Gänge dröhnende Militärstiefel und die verzweifelte Suche nach Zuflucht hinter den Wohnungstüren, hinter der Pforte der barocken Kirche. Diese blieb – wie die Schriftstellerin Elena Poniatowska („Die Nacht von Tlatelolco“) bei der Eröffnung des Memorials erinnerte – verschlossen. Viele Jahre lang wurde die Zahl der Toten auf etwa 350 geschätzt, eine Zahl, die von der englischen Tageszeitung The Guardian verbreitet worden war.

Allerdings ergab die Prüfung aller verfügbaren Register bis heute nur eine Zahl von knapp 40. Das sind mehr als auf der Gedenktafel eingetragen sind, aber weniger als bislang angenommen wurde. Wahrscheinlich lag die Zahl der zumeist klandestin behandelten Schwerverletzten dafür höher. Ausgegangen wird außerdem von etwa zweitausend Festgenommenen, von denen viele misshandelt und gefoltert wurden; fast zweihundert verschwanden jahrelang hinter Gefängnismauern.

So unglaublich es auch scheinen mag, in Mexiko wurde – im Gegensatz zu den Diktaturen im Süden des Kontinents – nie irgendjemand für diese Verbrechen belangt. Nicht ein einziger Verantwortlicher, ob Soldat, General oder Politiker, wurde vor Gericht gestellt. Schlimmer noch: Der damalige Innenminister, Luis Echeverría, der fast einhellig als geistiger Urheber des Massakers gilt, wurde 1970 zum Präsidenten der sogenannten "Öffnung" des Landes nach innen und außen - eines der furchtbaren mexikanischen Paradoxa. Nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen, ihm den Prozess wegen Völkermords zu machen, steht der greise Ex-Präsident heute gerade mal unter Hausarrest - und auch der wird womöglich in Bälde aufgehoben. Einige Verfahren laufen noch, doch nach Vermutung der Historikerin Adela Cedillo, Expertin für die Justizgeschichte Mexikos, deutet alles darauf hin, dass es zu keiner Verurteilung kommen wird.

Ist angesichts dieser skandalösen Straffreiheit überhaupt eine Erinnerung möglich, die nicht zugleich das Verlangen nach Recht und Gerechtigkeit einschließt? Das Mahnmal beschäftigt sich bewusst nicht mit der juristischen Frage. Es lädt vielmehr zu einem Rundgang durch eine minutiös gestaltete, komplexe und facettenreiche Rekonstruktion dieser Rebellion mit allen ihren Strömungen, Phänomenen und Nachwirkungen ein. In der Eingangshalle wird der Besucher von drei übergroßen Händen empfangen: die geballte Faust, die "Basta" anzeigende offene Handfläche und die zum V für Victory gespreizten Finger - eine Palette möglicher Lesarten von '68. Jenseits von Massaker und Straffreiheit vertreten viele wie der Leiter Sergio Raúl Arryo die Ansicht, dass die Bewegung in Mexiko den Beginn einer tiefgreifenden Demokratisierung markierte, die Öffnung von Räumen für Dissidenten jeder Couleur - auf sexuellem, gewerkschaftlichem, bürgerrechtlichem und künstlerischem Gebiet, den engen Kulturnationalismus hinter sich lassend. Bei näherer Betrachtung stellt man fest, dass diese riesigen Hände aus Tausenden von durcheinander gewirbelten Miniatur-Bildern bestehen, „aufgewühlt“ wie die Revolte selbst: Che und Janis Joplin, Mao und die mexikanische Schamanin María Sabina, Rosa Luxemburg oder der Kulturkritiker Carlos Monsiváis.

Ein psychodelisch anmutendes Arrangement inszeniert die Sixties in Mexiko als Kreuzungspunkt grenzüberschreitender Ereignisse und künstlerischer Formen. Vietnam, die Barrikaden von Paris oder die antikolonialen Befreiungskämpfe in Afrika mischen sich mit Warhol, den mexikanischen Hippies, dem Motto „Prohibido prohibir“, über allem liegt „Lucy in the Sky“. Fotos und Dokumente, Stimmen und Bildschirme zeichnen nach, wie diese Funken schließlich auch in Mexiko einen Brand entfacht haben. Das Kernstück bildet die Chronologie der Monate von Juli bis Dezember 1968, in deren Zentrum die editierten Gesprächsfragmente mit Aktivisten und herausragenden Zeitzeugen stehen. Meistens sind es Männer, es gibt gerade ein Dutzend weibliche Gesichter, knapp die Hälfte von ihnen sind dort wegen ihrer eigenen Bedeutung, Präsenz und Beteiligung an der Revolte. Die prominentesten sind Elena Poniatowska, die feministische Publizistin Marta Lamas und Ana Ignacia Rodríguez, alias "La Nacha", einer der wenigen weiblichen Vertreter des Nationalen Streikrats (Consejo Nacional de Huelga, CHN). Andere und weniger bekannte sind die Soziologin und Dichterin Elisa Ramírez und die Dokumentarfilmerin Margarita Suzán. Wie in vielen anderen Foren zu '68 wird hier erneut die Kluft zwischen den großen Erzählungen - aus mehrheitlich männlichem Mund - und den weiblichen Erfahrungen deutlich. Diese Leerstelle ist umso erstaunlicher, wenn man davon ausgeht, dass das einzige Umfeld, in dem zurecht von "Revolution" gesprochen werden kann, das Alltagsleben ist: das Miteinander der Geschlechter, die Befreiung der Körper, das Aufbrechen von Familienmodellen und Erziehungsstilen.

Langsame Revolutionierung des alltäglichen Lebens

Anders als in anderen Ländern, etwa in Deutschland, gab es nach Aussage der Aktivistinnen im mexikanischen '68 noch keine Revolte innerhalb der Revolte. Noch gab es keine Bewusstwerdung und kein Handeln entlang jener thematischen Achsen, die Jahre später mit dem Aufbruch des mexikanischen Feminismus Anfang der siebziger Jahre das Leben, Lieben und Fühlen der Menschen neu gestalten sollten. Es ist aber auch kein Zufall, dass diese feministische Rebellion – übrigens die erste, die nach dem Trauma von '68 auf die Straße geht - von den Frauen vorangetrieben wurde, die Jahr zuvor in der so befreienden wie erschreckenden Erfahrung der Studentenbewegung politisiert worden waren. Sie hatte bei den jungen Frauen die Lust am Ungehorsam gesät, an kollektiver Mitsprache, am Sich-Gehör-Verschaffen. Eine der einflussreichsten und bekanntesten Feministinnen Mexikos, die damals kaum 20 Jahre alte Marta Lamas, erinnert sich an das "Glücksgefühl, die Straße zu erobern", an das berauschende Bewusstsein "revolutionäre Geschichte zu machen". Für die Frauen waren vor allem die kleinen Errungenschaften wichtig, an die sich fast alle erinnern: der Minirock und die Hose, spät nach Hause kommen zu können und die Möglichkeit, den eigenen Körper zu erfahren – was durch die Einführung der Pille 1967 erleichtert wurde. Die Heldin dieser Tage sei die Hauptdarstellerin des Godard-Films „Außer Atem“ gewesen, erinnert Margarita Suzán: “Sie trug die Haare kurz und rauchte“.

Nicht mehr Schmuckstück sein und ohne großen theoretischen Ballast “ganz natürlich” in dem neu erschlossenen Raum des Compañerismo politisch, aber auch erotisch zu agieren. “Wir hatten eine Menge Spaß”, stimmt Elisa Ramírez zu. Sie bewegte sich in jenen Monaten in einem eher libertären Umfeld zwischen Rockkonzerten und dem Roman „Rayuela“ von Cortazar („unsere Bibel“), wobei die Libertären natürlich immer mit dem Vorwurf leben mussten, als Kleinbürger zu gelten.

Ob die mythische sexuelle Freiheit tatsächlich eine Vervielfachung der weiblichen Lust mit sich gebracht hatte, war nicht zu erfahren. "Über Sex wurde nicht geredet", erinnert sich Ramírez.

Schon waren die ersten Risse zwischen Wort und Tat der revolutionären Linken spürbar. Bekanntlich galt, dass je orthodoxer im politischen, desto konservativer im kulturellen Bereich. Auf der einen Seite stand die egalitäre Praxis im Rahmen eines "Diskurses der Brüderlichkeit", die jeden Unterschied der Geschlechter negierte, auf der anderen Seite hingegen die kleinen geschlechtsspezifischen Aufteilungen: Wer bringt den Kaffee zu den Wortführern am Mikrofon, wie wird die politische Arbeit aufgeteilt? Viele Frauen nahmen an den Brigaden teil, anonym und ohne öffentliche Resonanz, dagegen nur sehr wenige an der politischen Repräsentation. "Wenn ich an '68 denke, dann fallen mir automatisch männliche Führer ein. Ich fühle es nicht als etwas Eigenes", sagt die Schriftstellerin und Theaterautorin Berta Hiriart heute.

Noch gab es keine Worte für das, was erlebt wurde, es gab keinen fassbaren Widerspruch, der Kampf gegen den Autoritarismus fand auf der Rednerbühne und der Straße statt, nicht zu Hause und noch weniger im Bett. Bis zum Besuch der Kulturkritikerin Susan Sontag 1971 war für Marta Lamas das angestaute Unbehagen noch namenlos und unzusammenhängend, Intuition und Wissen waren noch unverbunden. "Sontag sprach von dem, worüber sonst nicht gesprochen wurde: dass Politik im täglichen Leben stattfand, dass Macht auch mit Sexualität zu tun hatte". Eine Enthüllung, als hätten Scheinwerfer Licht in das bislang im Dunkeln Liegende gebracht: die dem eigenen Körper verweigerte Lust und Selbstbestimmung, die unsichtbaren Arbeiten im Haus, die schweigend ertragene Gewalt. Das eigene Leben mit dem der anderen zu verknüpfen, war mehr als bloße Theorie, es war zugleich der Wunsch, anders zu leben: auch in Mexiko gab es nach '68 einige zaghafte Experimente gemeinschaftlicher Lebensformen in den Städten, wie eine 1971 gegründete Kommune von Theaterleuten, in der sich auch die junge Hiriart einige Jahre aufhielt: eine de facto feministische Praxis, inspiriert von den Visionen eines utopischen Sozialismus.

Für einige bot der aufkeimende Feminismus eine Art Heilung und einen Ausweg aus dem vom Massaker verursachten Trauma. Aber nicht für alle. La Nacha zum Beispiel, blieb ein Leben lang gezeichnet. Sie musste Gefängnis und Verfolgung, Untergrund und erneut Gefängnis über sich ergehen lassen. Anschließend hielt sie sich von jeder politischen Aktivität fern bis 1998, als sie dem Comité 68 beitrat. Mit Feminismus hat sie nichts zu tun, doch sie besteht auf der Anerkennung der vielen anonymen Brigadistinnen, die nie gewürdigt wurden.

"Früher habe ich nicht geweint, heute schon", sagt sie im Gespräch mit der Kamera und bricht in Tränen aus. Dennoch, sagt sie dann, "bin ich absolut dagegen, dass man uns in ein Museum sperrt, dass wir für immer die armen Opfer sind".

So paradox es scheinen mag, einige der Interviewten haben das Mahnmal noch nicht besucht, das doch Teile ihrer eigenen Geschichte ausstellt. Marta Lamas sagt, irgendetwas in ihr würde sich dagegen sträuben, nach Tlatelolco zu gehen, dem Platz des Schreckens, der gewaltsamen Niederschlagung eines kurzen, aber heftigen "antiautoritären Traums". So als würde am Stein noch Blut kleben, als wären die Angstschreie noch zu hören. Aber die Weitläufigkeit des Platzes kann auch anders gelesen werden, als menschenleerer Raum, der in der städtischen Hektik einen gewissen Frieden bietet, auch ein utopischer Ort, an dem die Zeiten und Erinnerungen zusammenfließen, wo Gras und Ruinen, Stimmen und Schweigen nebeneiner existieren. Die Autoritarismen bestehen weiter. Die Träume aber auch.

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Anne Huffschmid,
Autorin und Kulturwissenschaftlerin am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin. Dort forscht sie gegenwärtig zu urbanen Erinnerungskulturen und -konflikten in lateinamerikanischen Megastädten."

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