Wir leben in einer Zeit vielfältiger Umbrüche. Dieses Dossier beleuchtet einige davon – jene, die destabilisieren, jene, die den Weg für Neues ebnen, und jene, die wir noch nicht ganz verstehen.
Fünfzig Jahre nach ihrem Tod zeigt sich Hannah Arendts Denken aktueller denn je. In dieser Ausgabe beleuchten wir ihr Leben und Werk aus unterschiedlichen Perspektiven und laden dazu ein, ihre Fragen nach Freiheit, Verantwortung und Urteilskraft im Licht gegenwärtiger Herausforderungen neu zu betrachten.
Mit dem Wort „bizarr“ wird beschrieben, wenn etwas oder jemand „ungewöhnlich, eigenwillig, seltsam geformt oder aussehend oder gar absonderlich [in Form und Gestalt]“ ist. Was sagt die Verwendung des Begriffs über die Person aus, die ihn verwendet? Über ihre Vorstellung von der Welt?
Thomas Mann wurde vor 150 Jahren geboren. Als einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller des 20. In dieser Ausgabe beleuchten wir sein Werk und sein Leben, um den Menschen hinter den berühmten Romanen zu entdecken.
Menschen aus neun Ländern erzählen was sie untrennbar mit ihrem Heimathafen verbindet – Geschichten vom Ankommen und Aufbrechen aus Ägypten, Argentinien, Brasilien, Deutschland, Jemen, Kanada, Kenia, Kolumbien und Libyen.
Aufgrund des Klimawandels, des Missbrauchs, der Verschmutzung und der schlechten Bewirtschaftung der Wasserressourcen, droht das Wasser heute an vielen Orten der Welt knapp zu werden.
Hundert Jahre nach seinem Tod ist Kafka für Leserinnen und Leser auf der ganzen Welt immer noch eine Quelle der Faszination, Inspiration und Ratlosigkeit. Ein Dossier über das Leben, das Werk und die Aktualität dieses großen Schriftstellers.
Das „Zentrum“ ist in verschiedenen Bereichen ein spannendes Konzept: Wie haben sich in den letzten Jahren die Stadtzentren Südamerikas entwickelt? Wie konstituieren sich die aktuellen geopolitischen „Zentren der Macht“? Und inwiefern kann man heute von „Kunstzentren“ sprechen? Dieses Dossier sucht nach Antworten.
In verschiedenen Beiträgen präsentiert das Dossier diverse Aspekte von Freiheit, unter anderem auch solche, bei denen der Begriff paradox erscheint und möglicherweise neu verhandelt werden muss.
Wie bestimmen Machtverhältnisse Genderbeziehungen, welche Strategien zum Ausgleich von Machtungleichgewichten sind erfolgreich in Südamerika und Deutschland?
Autorinnen und Autoren aus Südamerika und Deutschland beschreiben ihre Perspektiven auf Nähe und Distanz im Kontext der Pandemie und über diese hinaus.
Autorinnen und Autoren aus Südamerika und Deutschland gehen in ihren Beiträgen den Fragen nach, welche Ängste bestimmend für die Gegenwart sind, wo deren Ursprünge liegen und wie sie in Politik und Gesellschaft wirksam sind.
Was bedeuten Zugehörigkeit und kulturelle Identität heute? Welche Fragen und Diskurse prägen die Debatten um diese Begriffe? Ein Dossier über die Facetten des Konzepts "Zugehörigkeit" in Europa und Südamerika.
Der Begriff „Kosmos“ steht bei Alexander von Humboldt für den Anspruch, die Welt als Gesamtes zu erfassen. Wie reflektieren Kunstschaffende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Südamerika und Deutschland das heutige Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt, zwischen Ökonomie und Ökologie? Wie analysieren sie die heutigen südamerikanischen Gesellschaften in Bezug auf Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit?
Anlässlich des 250. Geburtstags von Alexander von Humboldt richtet das Berliner Humboldt Forum gemeinsam mit dem Goethe-Institut ein zweitägiges öffentliches Fest aus. Mit Beiträgen von Künstler*innen und Forscher*innen aus Berlin, Bogotá, Lima, London, Mexiko-Stadt, Nowosibirsk, Potsdam, Quito und dem Amazonasgebiet.