Die Kunst der Unabhängigkeit ... und einige Überlegungen zum Heldentum

Über Humboldt

Humboldt fördert und gestaltet den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Südamerika mit. Autoren aus dem iberischen und deutschen Sprachraum kommen zu Wort. Humboldt greift aktuelle Diskussionen zu Themen des geistigen und kulturellen Lebens auf beiden Seiten des Atlantiks auf.

Editorial

Die Kunst der Unabhängigkeit ... und einige Überlegungen zum Heldentum. Von Ulrike Prinz und Isabel Rith-MagniMehr ...

Weniger Zeit als Raum

Der Ausstellungskurator von „Die Kunst der Unabhängigkeit: Der zeitgenössische Puls-
schlag“ spannt den Bogen von Alexander von Humboldt zu den lateinamerikanischen Befreiungsbewegungen und geht den eigenartigen Verstrickungen von Raum und Zeit nach. Von Alfons HugMehr ...

Bolívar. Der Erfinder der Nationen

Einleitungskapitel eines Buches über „den großen Befreier”, seine Bestimmung und seine Zeit. Von William OspinaMehr ...

Der Blick des Anderen / Der andere Blick

Von alten Wegen und ihrer revolutionären Kraft, von Unkraut und verlorenem Gleichgewicht. Von Raúl ZibechiMehr ...

Napoleons Schmach

Die Wurzeln des Elends liegen in der Vergangenheit. Haiti bezahlt immer noch für seine Befreiung vor 200 Jahren. Auch damals nahmen die Wichtigen der Welt den Insel-Staat nicht ernst. Von Andrian KreyeMehr ...

Potosí als Ursprung der europäischen Moderne

Ein Interview mit den Ausstellungsmachern Andreas Siekmann, Alice Creischer und Max Hinderer über eine neue Interpretation der Kolonialzeit und ihrer Kunst sowie über alte und neue Abhängigkeiten. Von Silvia FehrmannMehr ...

Welcher Schatz unseren Körpern innewohnt …

Und wie viel Geschichten erzählt werden können, ohne daß ein Satz gesagt wird. Zur Erinnerung an Pina Bausch. Von Wim WendersMehr ...

Was für Pina Bausch Chiles zerbrochene Liebe war

Mit Blick auf die 200-Jahr-Feiern der Unabhängigkeit beschrieb die Choreografin in ihrem letzten Stück unterschiedliche menschliche und geografische Dimensionen Chiles. Von Javier IbacacheMehr ...

Mujeres 2010: die eigenen Spiegel ausgraben ...

200 Jahre Unabhängigkeit geben Anlass zur Vorbereitung einer interkulturellen Begegnung zwischen Iberoamerika und Deutschland zum Thema des weiblichen Gedächtnisses. Von Cordelia DvorákMehr ...

Das Leben und die Schönheit: in der Mitte, im Extrem

Könnte eine politisch ästhetisch verfasste Unabhängigkeit die Form eines Staats annehmen, wie es Schiller vorschwebte, oder müsste sie, wie Adorno zeigt, widerspenstig gegen ihre staatliche Einrichtung sein? Von Alexander García DüttmannMehr ...

Der Held in der venezolanischen Mentalität

Der Archetypus des Heroen behauptet allen historischen Veränderungen zum Trotz seine Bedeutung als Insigne oder nationaler Wert. Von Ana Teresa TorresMehr ...

Helden und Antihelden

Die Unabhängigkeitsperiode in der hispanoamerikanischen Literatur bis zum Bicentenario. Von Friedhelm Schmidt-WelleMehr ...

Mit oder ohne Leinwand

In diesem Jubiläumsjahr kommt in Mexiko eine Reihe von Spielfilmen in die Kinos, die um Nationalhelden kreisen. Die Schriftstellerin, die gerade ihr erstes Drehbuch verfasst hat, lädt zu einem Streifzug durch diese Filmlandschaft und stellt einige der an- und abwesenden Revolutionshelden und -heldinnen des mexikanischen Kinos vor. Von Carmen BoullosaMehr ...

Mythendämmerung

Ein Western, das heldische Genre par excellence, im postheroischen Zeitalter: Julian Rosefeldts “American Night”. Von Stephan BergMehr ...

Im Sog von Blut und Tod

Der Che-Guevara-Biograf Gerd Koenen braucht zum Demolieren bestimmter Mythen keine Abrissbirne. Von Carlos WidmannMehr ...

Der antiheroische Affekt

Die moderne, bürgerliche, demokratische Welt belässt es nicht bei einem Abbau des Heroischen. Sie will es entlarven, zerstören, lächerlich machen. Von Norbert BolzMehr ...

„Helden feuern uns an!“

Susan Neiman über eine Neubelebung des Heldentums, Alltagshelden und das Stigma der Kriegshelden. Von Jan KixmüllerMehr ...

"Was haben wir gelacht"

Ihr Name steht für die friedliche Revolution: Bärbel Bohley. Im Gespräch erzählt die Bürgerrechtlerin, wie die Stasi sie verfolgte – und wie sie darüber gelacht hat. Von Anja MaierMehr ...

Miscelánea

    Zwischen Welten

    Der Archäologe und Ethnologe Nikolai Grube. Ein Porträt. Von Petra PluwatschMehr ...

    Die Stimme des Waldes

    Das Musiktheater „Amazonas“ auf der Bühne in München, Rotterdam, São Paulo und Lissabon. Von Ulrike PrinzMehr ...

    “Politik und Drogenhandel gehen Hand in Hand, sie suchen einander und finden sich.”

    Anmerkungen zur „Narco-Literatur“ in Mexiko. Von Frauke GeweckeMehr ...

    Karl Marx ist der Dichter unserer Krise

    Die Revolution mag tot sein, als Kino-Idee bleibt sie verführerisch. Ein Gespräch mit dem Filmemacher Alexander Kluge. Von Stefan GrissemannMehr ...

    be Berlin be Berghain

    „Ich sag dir einen coolen Ort, den du noch nicht kennst.“ Eindrücke eines Dramaturgen vom „besten Club der Welt“. Von Oliver ReeseMehr ...

    Literatur an den Grenzen des Copyrights

    Verteidigung des Montagetextes einer jungen Autorin, an dem sich die Geister scheiden. Von Jürgen GrafMehr ...