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Rasha Nahas

Die palästinensische Singer-Songwriterin und Instrumentalistin Rasha Nahas ist in Haifa geboren und aufgewachsen und lebt und arbeitet derzeit in Berlin. Als klassische Gitarristin seit ihrem zehnten Lebensjahr kreiert Rasha seit langem einen Sound, der sich nahtlos zwischen den Resonanzen des frühen Rock’n’Roll und den rücksichtslosen Echos des Free Jazz bewegt, ergänzt durch ihre unverwechselbare Herangehensweise an Songwriting und Performance.

Rasha Nahas © Rasha Nahas Die unverwechselbaren Klanglandschaften und die einzigartige künstlerische Identität, die sie geschaffen hat, wurden nicht zuletzt von der Underground-Szene ihrer Heimatstadt Haifa geprägt. So entsteht eine lebendige Melange aus E-Gitarren, klassischer Technik und wildem, aber intimem Geschichtenerzählen, verwoben mit mutiger, unverfrorener Poesie und heulenden Geigen.

Rashas Am I EP und fesselnde Live-Auftritte führten sie auf Tourneen durch Europa, Südamerika, Großbritannien und den Nahen Osten, einschließlich Shows beim Glastonbury Festival. Seit ihrem Umzug nach Deutschland hat sie an zahlreichen Tanz- und Theaterstücken für renommierte Häuser wie Tanz im August (Berlin) und Thalia Theater (Hamburg) gearbeitet. Ihr Debütalbum in voller Länge, das sie mit ihrer Band co-produziert und aufgenommen hat, erschien am 29. Januar 2021.

Rasha Nashas: "Der Song Desert ist der Titeltrack meines kommenden Albums. Desert und das Album als Ganzes fangen sehr spezifische Momente ein, in denen Dinge wie winzige Fluten aus der Tiefe an die Oberfläche steigen. Ich empfinde es als Collage einer Reise von Palästina nach Deutschland, vom Persönlichen zum Politischen und zurück. Wüste repräsentiert sowohl die Leere der Leere als auch die Komplexität dazwischen. Es ist die Reise, der Durst, die Einsamkeit, die Gemeinschaft, die Fata Morgana, die Begegnungen unterwegs, das Gepäck, die Sehnsuchtsgefühle und die Vorstellung, zu sich selbst oder zu etwas Größerem zu gehören.

In Haifa zu drehen machte für mich sehr viel Sinn, da ich das Gefühl habe, dass es viel von dem repräsentiert, was ich in mir selbst und meiner Identität finde – die alten, indigenen, halb zerstörten Gebäude mit Blick auf das Meer, gleichzeitig umgeben von den brandneuen, glänzendes Glas des modernen Kolonialismus. Die Art und Weise, wie alles einigermaßen harmonisch zusammenkommt, verschiebt und sich im Laufe der Zeit verändert, mit all der Zwietracht darin und um sie herum. Die Militarisierung der Jugend, die normalisierte Gewalt, die Besatzung und Unterdrückung sowie unsere ureigenen Wurzeln, die mit dem Land und seinem Boden verflochten sind, verkörpert durch die Olivenbäume und das Gespenst der Kreuzigung.

Die visuellen Metaphern wurden mit meiner engen Freundin Elizabeth Kroglov und einem hervorragenden lokalen Team in Palästina erstellt, das das Video produziert hat und spielt – Eli Rezik, Hiba Salameh, Samaa Wakeem, Hala Salem, Lamis Ammar und viele andere, darunter Ayman Safiah (RIP), der die Kreuzigung des Olivenbaums tanzte. Das Video ist seinem Andenken gewidmet."

Wüste

Von Rasha Nahas, erschienen 2020 auf RMAD Records
Goethe-Institut
Please, take it all away 
I am nobody I could name
My self  I float upon
Pearls, some songs 
They’ve been buried for years

My self
I’m a desert torn
I was born on the mountain by the sea
The west rapes east
My west disease 
I’m a little beast
Hiding up the street

In a little room
With a little bed
On the dusty floor
Lies human flesh

Time melts out my eyes
As my heart is bleeding
Quarter tones
And I sail on this song 

اتمخطري يا حلوه يا زينه
تمخطري يا حلوه يا زينه

The dead sea 
Used to be alive 
She had a woman and a child
And she couldn’t live at home she said
She wandered lost
And she wandered west
To the place where the bibles spoke of gods
All their temples and their floods
They hung her on a cross
She is a language no one dared to speak
Sweet bleeding palms and the breeze of death
They buried her
She’s a roaring breath

Time melts out her eyes
As her heart is bleeding
Quarter tones 
And she sails on this song 
اتمخطري يا حلوه يا زينه
تمخطري يا حلوه يا زينه

Sweet bleeding palms 
And the breeze of death
They buried me 
I am a roaring breath.

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