Informe de Arabella Canales

Santiago de Chile, Dienstag, den 28. August 2018
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
Mit viel Dankbarkeit wende ich mich an Sie, um Ihnen über meine Erfahrung in meinem Kurs in Berlin zu erzählen.

Zuerst, möchte ich sagen, dass mein Aufenthalt bei meiner Gastfamilie traumhaft war, denn meine Gastgeberin, Dorothea Biegai, war sehr nett, freundlich und noch dazu konnte ich mich dank ihrer Gastfreundlichkeit wie zu Hause fühlen.
 
Mein Kurs im Goethe-Institut war sehr interessant und auch eine sehr bereichernde Erfahrung als Deutschlehrerin, denn ich konnte andere KollegInnen aus verschiedenen Ländern kennenlernen und wir konnten unsere pädagogischen Erfahrungen, Methoden und Arbeitsformen im Unterricht austauschen. Im Kurs habe ich Kollegen aus Brasilien, dem Senegal, Serbien, Portugal, Mali, Madagaskar, der Türkei, England und Nigeria getroffen. Das erlaubte mir, dass ich mit ihnen immer nur auf Deutsch komunizieren konnte und so mein Sprachniveau verbessern konnte. Eines Tages hatte ich die Möglichkeit, einen Unterrichtsversuch im Kurs zu machen, in dem ich einige von den Methoden benutzen konnte, die ich bei meiner Begleiterin von PASCH und auch von den Fortbildungen im Goethe Institut gelernt habe und alle andere KollegInnen fanden sie sehr interessant und nützlich, denn viele von diesen Methoden, die ich im Unterricht gezeigt und mitgeteilt habe, waren total neu für sie.
 
Auberdem möchte ich sagen, dass ich sehr viel von der Lehrerin im Kurs gelernt habe, d.h., ich habe nicht nur neue und aktuelle Themen gelernt und auch grammatikalische Inhalte -die ich schon fast total vergesen hatte - wiederholt, sondern konnte auch andere Unterrichtsmethoden und Lernstrategien kennenlernen. Wie zum Beispiel, die Lehrerin hat die vier Fertigkeiten Sprechen, Lesen, Hören und Schreiben in jedem Unterricht  geübt und angewendet, die manchmal für mich schwierig sein können, alle zusammen im selben Unterricht zu verwenden. Und sie hat eine Exkursion für uns gesucht, in der wir die Gelegenheit gehabt haben, die Realität von den Flüchtlingen aus solchen Ländern, wie Afghanistan, dem Iran und Syrien kennenzulernen. So konnten wir mehr über die interkulturelle Gesellschaft von Berlin erfahren und solche Erfahrungen können wir nun unseren Schülern mitteilen. Auch hat das Institut einige Exkursionen für die verschiedenen Gruppen nach Postdam, nämlich zum Schloss Sanssouci und eine Besichtigung des Reichstags kostenlos organisiert.
 
Auch hatten wir dank des Instituts die Möglichkeit, Bücher vom Hueber billiger zu kaufen. Es war eine sehr wichtige Gelegenheit, denn es ist für uns als LehrerInnen leider nicht so einfach solches Material hier in Chile zu finden und nur durch PASCH oder das Goethe Institut kann man zu solchen Materialien Zugang bekommen.
 
Zum Schluss, kann ich sagen, dass diese Erfahrung, oder besser gesagt, Möglichkeit viel besser als ich erwartet für mich war und möchte ich sowohl mehr von Deutschland weiterlernen, als auch mein Sprachniveau verbessern und so solche neuen Erfahrungen und Kenntnisse an meine Schüler weitergeben. Es wäre für mich sehr wichtig als Deutschlehrerin, noch ähnliche Möglichkeiten in der Zukunft  zu haben, mein Sprachniveau zu verbessern und so mein Zertifikat B1 zu bestehen.

Vielen Dank für die Möglichkeit.
 
Viele Grübe,
 
Arabella Canales
Deutschlehrerin an der Rudolf Deckwerth Schule
Chile