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Hass

Dein Name ist Hass
 
Zum Abendessen schluckst du fünf Nadeln, sechs vielleicht
und falls sie scharf sind, spürst du davon nichts
Du schlägst goldene Eier auf, uneheliche Kinder
die keine Sonne ausbrüten kann
Einmal auf der Welt
werden sie ihren Vater töten, ihre Mutter heiraten
das Erbe der Strahlen unter sich aufteilen

— Xu Shunda, übersetzt von Lea Schneider

Hass© Peter Forster

Gestern

Zu Gast: Fanny Hoffmann-Loss

Fokus: Hass
Fanny Hoffmann-Loss über das jüdische Exil in Shanghai

Die in Shanghai lebende Architektin Fanny Hoffmann-Loss hat sich intensiv mit dem Viertel Hongkou und der dortigen Designated Area for Stateless Refugees während des 2. Weltkriegs beschäftigt. Wir haben mit ihr einen Spaziergang durch Hongkou gemacht und uns die Geschichte des jüdischen Exils erzählen lassen.


 

  • 1/7
    1938. Hier kann ich nicht mehr leben.
  • 2/7
    Die letzte Chance.
  • 3/7
    Der Indische Ozean. Werde ich zurückkehren? Meine Kinder oder Enkel?
  • 4/7
    2020. Noch ein Semester.
  • 5/7
    Omas alter Koffer.
  • 6/7
    Wenn sie wüsste, was hier im Moment los ist ...
  • 7/7
    Nie wieder!

''Verbindungen''

Ein Comic von Elke Renate Steiner über familiäre und andere Verbindungen zwischen gestern und heute.


Heute

Zu Gast: Tahir Della

Fokus: Hass
Tahir Della

Tahir Della, Referent für Anti-Rassismus und Dekolonisierung und Mitglied der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland (ISD) e.V. hat mit uns am May-Ayim-Ufer in Berlin über strukturellen Rassismus in Deutschland gesprochen.

''Not a Virus''

Mir war bei dem Corona-Thema total wichtig keine potenziell triggernde Szene darzustelllen, sondern stattdessen das empowernde positive Selbstbild zu zeigen, das ich von mir habe (oder jedenfalls daran arbeite, es zu haben).

Das Bild macht eine klare Teilung zwischen der Selbst- und der Fremdwahrnehmung meiner Person. Ich hätte während der intensiven Corona-Zeit im März und April verhältnismäßig Glück, was rassistische und diskriminierende Erfahrungen angeht, bin aber auch viel mit dem Rad gefahren, um Öffis zu vermeiden.

Die Stereotypisierung meiner Person und anderer asiatisch gelesener Menschen in Deutschland ist mir schon lange bewusst und genauso lange ist der Kampf, mich gegen diese fremden Vorstellungen und Erwartungen zu wehren. Etwas später erst setzte das Bewusstsein ein, dass ich nicht nur in dieser ''Anti-Haltung'' existieren kann, denn sonst wäre mein Selbst nur durch Reaktion auf Rassismus bestimmt, sondern mich als Person frei entwickeln muss.

Thi Ngoc Han Le, Grafikerin und Illustratorin
tnhanle.de

Hass© Peter Forster

 

Fragen oder Anregungen? Schreib uns! redaktion-peking@goethe.de

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