Starfsemi Goethe-Institut á Íslandi

Simona Koch: Abbiotismus 149 © Simona Koch

Das Goethe-Institut Dänemark nimmt auch die Aufgaben der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik in Island wahr. Das Goethe-Institut setzt sich für einen aktiven kulturellen und sprachlichen Austausch zwischen Deutschland und Island ein. Wir arbeiten dabei eng mit den Deutschlehrenden und den sprach- und kulturpolitischen Institutionen des Landes zusammen, um den hohen Informationsstand über Deutschland und die Vielfalt der Kenntnisse über die deutsche Sprache und Kultur in Island zu erhalten und weiterzuentwickeln. Vertreter unterschiedlicher isländischer Institutionen und Einzelpersonen beraten und informieren das Goethe-Institut bei seinen Planungen und Entscheidungen.


Gestavinnustofur rithöfunda

Reykjavik von oben Foto: Unsplash/Tom Podmore
Seit 2012 vergibt das Goethe-Institut Dänemark in Zusammenarbeit mit der UNESCO Literaturstadt Reykjavik jährlich ein bis zwei Stipendien an deutsche Autorinnen und Autoren aus den Bereichen Belletristik, Lyrik und Kinderbücher.

Ziel dieses Literaturstipendiums ist es, eine Gelegenheit zu bieten, Recherchen, Anregungen und Arbeitsideen zu einem literarischen Projekt durchzuführen, welches das Land Island als Ausgangspunkt oder Inspirationsquelle hat. Die Stipendiatin oder der Stipendiat erhält die Möglichkeit, Einblick in die Literaturszene vor Ort zu nehmen, Kontakte zu knüpfen und zu vertiefen sowie Ideen und Anregungen auszutauschen.

Erwartet wird die Zusammenarbeit mit literaturvermittelnden Institutionen vor Ort. Wünschenswert wären Social-Media-Posts o. Ä. über die Erlebnisse und Erfahrungen mit Literatur in Island für die Kommunikationskanäle des Goethe-Instituts Dänemark in Island.

Bewerben können sich Autorinnen und Autoren mit mindestens zwei veröffentlichten Büchern, von denen mindestens eins ins Englische oder in eine skandinavische Sprache übersetzt wurde. Der Lebens- und Arbeitsmittelpunkt der Bewerberinnen und Bewerber muss in Deutschland liegen.


Der Autor Matthias Jügler sitzt in einem Fotoautomaten. Foto: Random House © Melina Mörsdorf Photography
Matthias Jügler, geboren 1984 in Halle/Saale, studierte Skandinavistik, Germanistik und Kunstgeschichte in Greifswald und Oslo sowie Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Seine Texte wurden mehrfach ausgezeichnet. Zum Beispiel war er Stadtschreiber in Pfaffenhofen und erhielt ein Aufenthaltsstipendium am Literarischen Colloquium Berlin für seinen Debütroman Raubfischen (Blumenbar, 2015). 2016 war er Writer in Residence des Goethe-Instituts in Taschkent/Usbekistan. Er ist der Herausgeber der Anthologien Wie wir leben wollen. Texte für Solidarität und Freiheit (Suhrkamp, 2016) und WIR. GESTERN. HEUTE. HIER. (Piper, 2020). Sein letzter Roman Die Verlassenen erschien 2021 bei Penguin und stieß auf große Begeisterung in der Presse. Matthias Jügler, der auch als Übersetzer und Journalist tätig ist, lebt mit seiner Familie in Leipzig.

Seit seinem Studium spielt Nordeuropa eine wichtige Rolle im Werk von Matthias Jügler. So hat er die Graphic Novel Erste Sahne des norwegischen Künstlers Bendik Kaltenborn ins Deutsche übersetzt (avant-verlag, 2019) und sein literarisches Debüt Raubfischen zum Teil in Südschweden angesiedelt. Derzeit arbeitet er an einem neuen Roman, dessen Handlung unter anderem in den 1990er Jahren in Reykjavík spielt. Für dieses Projekt möchte Matthias Jügler während seines Residenzaufenthalts genauere Recherchen durchführen. In persönlichen Gesprächen mit Einwohner*innen der isländischen Hauptstadt möchte er zum Beispiel der Frage nachgehen, wie sich das urbane Leben in den letzten 30 Jahren verändert hat. Außerdem hat er die Absicht, eine Reportage über Reykjavík und seine Bewohner*innen zu schreiben.
 

Ein Portrait der Dichter*in, Performer*in und Künstler*in Rike Scheffler. Foto: Valerie Schmidt
Rike Scheffler wurde 1985 in Berlin geboren, wo sie heute als Dichter*in, Performer*in und Künstler*in lebt. Poesie ist für sie Möglichkeitsraum, transformative Praxis.

Gern verdichtet sie Text zu Wort- & Surround-Sound-Installationen im Raum, und nutzt hierfür ihre Stimme, Loopmaschine, Synthesizer und Effektgeräte als Instrument.

Scheffler studierte Psychologie in Berlin und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Mit ihrem Gedichtband der rest ist resonanz (kookbooks, 2014) gewann sie 2016 den Orphil Debut Preis für politisches und avantgardistisches Schreiben. Sie erhielt zahlreiche Förderungen und Stipendien (z.B. seitens der Stiftung Brandenburger Tor, der Akademie der Künste Berlin sowie 2020 das Casa Baldi Stipendium der Dt. Akademie Rom Villa Massimo). Ihre Gedichte wurden bisher ins Amharische, Englische, Italienische, Spanische, Slowenische und Tschechische übersetzt.

In den letzten Jahren trat Scheffler auf Literaturfestivals in vielen Ländern rund um den Globus auf, und kollaborierte für internationale Poesie- und Musikperformance Produktionen mit Ólafur Elíasson’s Institut für Raumexperimente (IfREx). Zudem präsentierte sie ihre Werke u.a. in der Neuen Nationalgalerie, im Hamburger Bahnhof Berlin, im Kopenhagener Louisiana Museum of Modern Art und im Palais de Tokyo Paris.
Während ihrer Schreibresidenz in Reykjavík wird Scheffler an einem mehrsprachigen Gedichtszyklus arbeiten, welcher in Kollaboration und offenem Austausch mit der isländischen Dichterin Angela Rawlings
sowie in artenübergreifender Allianz mit Islands Naturkräften, Flechten, Vulkanen, seinen humanen und nicht-humanen Agent*innen entstehen soll.

Rike Scheffler
 

Writer in Residence 2020: Nele Brönner © Willy Sengewaldquad
Nele Brönner, geboren in Marburg an der Lahn, studierte Visuelle Kommunikation an der Universität der Künste Berlin.
Heute arbeitet sie als Illustratorin, Kinderbuchautorin und Comiczeichnerin und lebt noch immer in Berlin.

Sie schreibt und zeichnet unter anderem für den Luftschacht Verlag, NordSüd, das Verlagshaus Berlin und Tulipan.

2015 gewann sie den Serafina-Nachwuchspreis für Kinder- und Jugendliteratur und wurde 2019 mit der Goldmedaille der Stiftung Buchkunst ausgezeichnet.
 
Während ihres Aufenthalts wird Nele Brönner sich in Tuschezeichnungen und Text mit der Freundschaft und Gesetzlichkeit von Licht und Dunkelheit und dem Wild-Werden beschäftigen.
 
Bibliografie:
 
FROSCH WILL AUCH (Tulipan Verlag 2020)
 
ZITRONENKIND (NordSüd Verlag 2020)
Englische Version: LEMON CHILD (NorthSouth books 2020)
 
BEGEL, DER EGEL (°luftschacht Verlag 2018)
 
DAS TIGEREI (NordSüd Verlag 2018)
Englisch Version: THE TIGER´S EGG (NorthSouth books 2018)
 
AFFENFALLE (°luftschacht Verlag 2015)
I AM THE ZOO (Verlag Peter Engstler 2014)
 
 

Anne Siegel © Ursula Dören
Anne Siegel wurde in Norddeutschland geboren und studierte Ökonomie, Sozialwissenschaften und Soziologie. Sie arbeitet als Autorin sowie als Radio- und Fernsehjournalistin. Anne Siegel war viele Jahre lang Mitorganisatorin des ersten Internationalen Frauenfilmfestivals in Deutschland. Ihre eigene Dokumentarfilmarbeit führte sie nach Skandinavien und in die USA. Für den WDR produzierte sie neben zahlreichen Beiträgen seitdem Hörspiele und Hörfunkfeatures in Dänemark, den USA, Nordafrika und in Island.
 
In ihrem Buch Frauen Fische Fjorde erzählt Anne Siegel die Geschichte hunderter deutscher Frauen, die 1949 nach Island ausgewandert sind. Da es nach Ende des Zweiten Weltkrieges auf den Bauernhöfen in Island an Arbeitskraft mangelte, warb der isländische Bauernverband in Norddeutschland Landarbeiterinnen und Arbeiter an. Diese kamen vor nunmehr 70 Jahren mit dem Dampfschiff „Esja“ auf der nordischen Insel an. Viele der deutschen Frauen blieben in Island und gründeten Familien. Anne Siegel hat die Geschichten der heute betagten Frauen aufgeschrieben.
 
Bibliografie (Auswahl):
 
FRAUEN FISCHE FJORDE (Bucher Verlag 2011)

Himmelsstürmerinnen (Cindigo 2013)

NordBräute (Europa Verlag 2016)

Die Ehrwürdige – über die erste weibliche Gelehrte im Tibetischen Buddhismus (Benevento Verlag 2017)

Señora Gerta. Wie eine Wiener Jüdin auf der Flucht nach Panama die Nazis austrickste (Europa Verlag 2016)

Reykjavík Blues (erscheint im Juni 2019 im Europa Verlag)

Stanislaw 'Stan' Strasburger
© Mathias Bothor
Stanislaw (Stan) Strasburger er rithöfundur og sjálfstætt starfandi menningarstjórnandi. Aðaláherslan í verkum Strasburger er á fjölmenningarlega sjálfsvitund, fólksflutninga, „EU-tópíu“ og minnismenningu varðandi Pólland, Þýskaland, Evrópu og Miðjarðarhafssvæðið auk viðkomu á rússneska og spænska málssvæðinu. Hann fæst einnig við verkefni sem blanda saman bókmenntum, ljósmyndun og tónlist.

Verk hans eru birt á pólsku og þýsku. Hann skrifar reglulega í pólska dagblaðið Rzeczpospolita, í þýska Deutschen Welle World og í menningarsíður Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Hann hefur einnig skrifað fyrir Zenith - Zeitschrift für den Orient, Więź, tímarit Goethe-stofnunarinnar Art and Thought og í líbanska dagblaðið As-Safir.

Skrif hans hafa verið þýdd á arabísku, ensku, rússnesku, rúmensku, króatísku, Farsí auk fjölda annarra tungumála.

Stan býr aðallega í Berlín en dvelur einnig reglulega í Varsjá og hinum mismunandi Miðjarðarhafsborgum s.s. Damaskus, Beirút og Granada. Hann er stjórnarmaður í alþjóðlega félaginu „Humanismo Solidario“.

Stan skrifar og talar sex tungumál: pólsku, þýsku, ensku, rússnesku, arabísku og spænsku.

Verk
Besessenheit. Libanon (2015)
Sachbuchfiktion (Państwowy Instytut Wydawniczy, Varsjá)
2016 þýsk útgáfa: Secession Verlag, Zürich

Der Geschichtenhändler (2009)
Skáldsaga og hljóðleikrit (Jeden Świat, Varsjá)
2014 arabísk þýðing: Dar al-Adab, Beirút
2018 þýsk útgáfa: Secession Verlag, Zürich

Menningarstjórnun
Þróun og stjórnun alþjóðlegra menningarverkefna milli Þýskalands, Póllands og Austurlanda nær. (Nú síðast verkefnið „Kunst und Dokument. Köln-Beirut“, 2011-2016).

Goethe-stofnunin, í samvinnu við Reykjavík bókmenntaborg UNESCO, býður ár hvert einum rithöfundi til listamannadvalar á Íslandi. Að þessu sinni mun rithöfundurinn, leikstjórinn og leikkonan Adriana Altaras dvelja á Íslandi við skriftir frá 15. apríl til 31. maí, 2017. Hún mun segja frá því sem á dagana drífur á blogginu Literaturstadt Reykjavik, á heimasíðu Goethe-stofnunarinnar.

Adriana Altaras fæddist árið 1960 í Zagreb. Foreldrar hennar voru Gyðingar og meðlimir í andspyrnuhreyfingunni. Eftir flótta frá Júgóslavíu við fjögurra ára aldur dvaldi hún fyrst um sinn hjá ættingjum á Ítalíu en sameinaðist fjölskyldunni á ný í Þýskalandi árið 1967. Eftir stúdentspróf í Marburg lagði Adriana Altaras stund á leiklistarnám við Listaháskólann í Berlín (Hochschule der Kunste) og Háskólann í New York (New York University).

Altaras hefur starfað við fjölda verkefna í leikhúsi og kvikmyndum sem rithöfundur, leikstjóri og leikkona og hefur meðal annars hlotið Þýsku kvikmyndaverðlaunin og Silfurbjörninn. Fyrsta skáldsaga Altaras, Titos Brille (Gleraugu Titos) kom út árið 2011 og fjallar á gamansaman og hispurslausan hátt um sögu fjölskyldunnar. Útgangspunktur sögunnar er ráðstöfun dánarbús foreldra hennar, Jakobs og Theu. Átakanleg og fyndin til skiptis, berst frásögnin úr íbúð hinna látnu foreldra á hin ýmsu sögusvið Evrópu og varpar ljósi á fjölskyldusöguna. Með hlýju og léttleika tekst henni að skapa margslungna sjálfsævisögu sem er ekki laus við sjálfshæðni. Regina Schilling gerði vinsæla kvikmynd eftir sögunni árið 2014.

Fjölskyldan er einnig aðalumfjöllunarefnið í annarri skáldsögu Altaras, Doitscha (2014). Í þeirri bók segir hún á bæði beittan og skilningsríkan hátt frá hversdagslífi á þýsku gyðingaheimili. Frásögnin snýst að mestu um elsta soninn David, en eldmóður æskunnar ber hann til Ísraels. Enn á ný sýnir Altaras ríka kímnigáfu og glöggskyggni við greiningu á samtímanum og djúpan skilning þegar hún fjallar um fjölskylduna, sjálfsmynd og trúarbrögð.

Altaras leggur reglulega til skrif á Freitext, sem er vettvangur rithöfunda í tímaritinu Die Zeit. Þar fjallar hún helst um sambúð mismunandi menningarheima og önnur aðkallandi samfélagsmál. Hún býr í Berlín ásamt manni sínum og tveimur börnum.

Lena Gorelik
Lena Gorelik | © Charlotte Troll
Lena Gorelik fæddist árið 1981 í Sankti Pétursborg og flutti með fjölskyldu sinni til Þýskalands árið 1992.  Hún er lærð blaðakona og nam einnig Austurevrópufræði. Fyrsta skáldsaga Lenu Mínar hvítu nætur (Meine weißen Nächte) kom út árið 2004.  Í henni er sagt frá Önju sem flytur með foreldrum sínum frá Rússlandi til Þýskalands. Í sögunni hefur Anja náð að koma undir sig fótunum í München og rifjar upp barnæskuna í Rússlandi og aðlögunartímann í Þýskalandi. Þessi fyrsta skáldsaga Gorelik fékk góðar viðtökur og var einkum lofuð fyrir jafnvægi milli skemmtilegs léttleika og dýpri nálgunar. Málefni á borð við sjálfsvitund, innflytjendamál, uppgjör við fortíðina og brotna fjölskyldusögu koma einnig við sögu í síðari skáldverkum hennar; Brúðkaupi í Jerúsalem (Hochzeit in Jerusalem, 2011), Listasafnaranum (Die Listensammlerin, 2014) og Núll til óendanlegs (Null bis unendlich, 2015). Sérstaklega í bókinni Elsku Mischa (Lieber Mischa, 2011) fæst höfundurinn ítarlega við hina gyðinglegu sjálfsvitund í skálduðu bréfi til sonar síns.

Í bókinni En þér kunnið góða þýsku! (Sie können aber gut Deutsch!, 2012) beitir Gorelik sér gegn ríkjandi orðræðu um innflytjendur í Þýskalandi. Hún gagnrýnir hvernig fólk er dæmt eftir uppruna sínum og aðlögunarvilja en er ekki mætt á manneskjulegum grundvelli. Í pistlum sínum fyrir bókmenntaumfjöllun Freitext í vikuritinu Die Zeit hefur Gorelik einnig sýnt sterka samfélagsvitund og fjallar til dæmis um kynþáttahyggju og jafnréttismál.

Gorelik hefur hlotið mörg verðlaun, árið 2005 hlaut hún Listverðlaun Bæjaralands, árið 2007 var hún tilnefnd til þýsku bókaverðlaunanna fyrir Hochzeit in Jerusalem og árið 2014 hlaut hún bókaverðlaun Ravensburger bókaforlagsins. Gorelik býr með fjölskyldu sinni í München. Hún verður gestarithöfundur á Íslandi frá 20.04.-30.05.2016 á vegum Writer-in-Residence samstarfsverkefnis Goethe-Institut og Reykjavíkur bókmenntaborgar UNESCO. Á meðan á dvölinni stendur mun hún vinna að nýrri skáldsögu sem gerist á Íslandi. Gorelik mun blogga um Íslandsdvöl sína á síðunni Literaturstadt Reykjavik.
 

Schriftstellerin Karen Köhler © Julia Klug
Karen Köhler ist Autorin und wird vom 15.4. - 31.5.2015 als Stipendiatin des Writer in Residence Programms des Goethe-Instituts in Zusammenarbeit mit der Unesco Literaturhauptstadt Reykjavik auf Island sein.

Sie wollte Kosmonautin werden, hat Fallschirmspringen gelernt und Schauspiel studiert. Nach einigen Jahren in Festengagements als Schauspielerin schreibt sie heute Theaterstücke und Prosa. Sie lebt in Hamburg auf St. Pauli. Ihr Erzählungsband Wir haben Raketen geangelt erschien 2014 im Hanser Verlag. Während ihres Aufenthalts wird sie an einem neuen Prosatext arbeiten.

Artist in Residence: Katrin Hahner

Die deutsche Künstlerin Katrin Hahner in Island. © Mali Lazell
Die deutsche Künstlerin Katrin Hahner arbeitet interdisziplinär in den Bereichen Musik, Bildende Kunst und Performance. 
 
Ihre Einzel- und Kooperationsprojekte wurden an Orten wie Pact Zollverein, Sophiensäle Berlin, Harpa Reykjavik, Kammerspiele München, Filmfestspiele Asolo,  Ellen de Bruijne Projects, Kampnagel Hamburg und am Modern Dans Teater Stockholm präsentiert. Die Künstlerin wurde von ganz unterschiedlichen Kulturinstitutionen gefördert oder zu Residenzen eingeladen (z.B. Goethe-Institut, Initiative Musik, Kunstmuseum Akureyri, Kunsthuis SYB, Mondriaan Fund, Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin, Tanzpakt und Musicboard Berlin).
 
Ab dem Frühjahr 2022 entwickelt Katrin Hahner mit dem isländischen Komponisten und Klangkünstler Úlfur Hansson ein neues Tonwerk. Zu Hanssons Arbeiten gehören Werke für das von Ilan Volkov kuratierte Tectonics Festival, das Icelandic Symphonic Orchestra, L’Orchestre de Radio France und das Kronos Quartet. Er erhielt unlängst den Icelandic Music Award in der Kategorie „Beste Produktion“. 
 
Katrin Hahner ist im Laufe des Jahres 2022 für mehrere Monate Residenzgast beim isländischen Künstlerverband SIM (Samband Islensk Mydlistarmanna) in Reykjavík bzw. im Kunstmuseum Akureyri. 
 
Für das neue Projekt beschäftigt sich Katrin Hahner ausgehend von der Philosophie des Posthumanismus mit den Themen Individualität und Verwandtschaft. Hierbei wählt sie das Wasser als verbindendes Element und verbindet Mythen, wissenschaftliche Texte, Poesie und Musik. Das gemeinsame Werk soll bis Ende 2022 fertig gestellt sein.
 

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Kontakt

Dr. Barbara Honrath Foto: Goethe-Institut Dänemark/ Joshua Tree Photography
Dr. Barbara Honrath
Institutsleiterin

Tel. +45 3336 6450
barbara.honrath@goethe.de

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