Aktuelle Literaturszene

Aktuelle Literaturszene © Goethe-Institut │Foto: Loredana La Rocca

Was gibt es Neues in der deutschen Literaturszene? Wir informieren Sie über aktuelle Ereignisse, zu entdeckende Autoren, Neuerscheinungen und Übersetzungen ins Französische.

Seit 2005 wird jährlich zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse der deutschsprachige Roman des Jahres mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Die Frankfurter Buchmesse ist die größte internationale Buchmesse weltweit und feiert 2018 ihren 70. Geburtstag.

In diesem Jahr wählte die Jury die Preisträgerin aus einer Shortlist, die manchmal überraschend, auf jeden Fall aber sehr feminin ausfiel und sich fast einstimmig mit der Frage nach dem Leben in der Gesellschaft und insbesondere mit Krieg, Gewalt und deren Ursprüngen beschäftigt. In Nachtleuchten schreibt María Cecilia Barbetta über das politisch instabile Argentinien der 1970er-Jahre. Maxim Biller führt uns in Sechs Koffer anhand seiner eigenen schmerzhaften Familiengeschichte in den Kalten Krieg zurück. Die deutsch-georgische Autorin Nino Haratischwili hat in Die Katze und der General über den Tschetschenienkrieg geschrieben. Stephan Thome hingegen erkundet in Gott der Barbaren den religiösen Fanatismus und die chinesische Geschichte des 19. Jahrhunderts. Inger-Maria Mahlke erhält den Deutschen Buchpreis 2018 für ihren Roman Archipel. Die Begründung der Jury: „Der Archipel liegt am äußersten Rand Europas, Schauplatz ist die Insel Teneriffa. Gerade hier verdichten sich die Kolonialgeschichte und die Geschichte der europäischen Diktaturen im 20. Jahrhundert. Inger-Maria Mahlke erzählt auf genaue und stimmige Weise von der Gegenwart bis zurück ins Jahr 1919. Im Zentrum stehen drei Familien aus unterschiedlichen sozialen Klassen, in denen die Geschichte Spaniens Brüche und Wunden hinterlässt. Vor allem aber sind es die schillernden Details, die diesen Roman zu einem eindrücklichen Ereignis machen. Das Alltagsleben, eine beschädigte Landschaft, aber auch das Licht werden in der Sprache sinnlich erfahrbar. Faszinierend ist der Blick der Autorin für die feinen Verästelungen in familiären und sozialen Beziehungen.“
 
In diesem Newsletter erfahren Sie mehr über die Preisträgerin sowie die anderen Finalisten - und  wir stellen Ihnen eine Auswahl an Neuerscheinungen und aktuellen Übersetzungen ins Französische vor.

Fokus: Deutscher Buchpreis – Frankfurter Buchmesse 2018

  • Inger-Maria Mahlke erhält den Deutschen Buchpreis 2018 Foto (Ausschnitt): © Sascha Erdmann
    Inger-Maria Mahlke erhält den Deutschen Buchpreis 2018
  • Archipel © Rowohlt
    Archipel

INGER-MARIA MAHLKE

Inger-Maria Mahlke wuchs in Lübeck und auf Teneriffa auf, studierte Rechtswissenschaften an der FU Berlin und arbeitete dort am Lehrstuhl für Kriminologie. 2009 gewann sie den Berliner Open Mike-Wettbewerb. Ihr Debütroman Silberfischchen wurde ein Jahr später mit dem Klaus-Michael Kühne Preis ausgezeichnet. Für ihren zweiten Roman, Rechnung offen, wurde ihr der Ernst-Willner-Preis zugesprochen. Ihr Roman Wie Ihr wollt gelangte 2015 unter anderem auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises, den sie 2018 für den Roman Archipel dann erhielt. Inger-Maria Mahlke lebt in Berlin.

« Archipel »

Rowohlt, August 2018

Rosa kehrt zurück nach Teneriffa, in das heruntergewirtschaftete Haus der vormals einflussreichen Bernadottes. Rosa sucht. Was, weiß sie nicht genau. Ihr Großvater Julio war Kurier im Bürgerkrieg, war Gefangener der Faschisten, er floh und kam wieder, und heute hütet er die letzte Lebenspforte der Alten von der Insel. Einer, der Privilegien nur als die der anderen kennt. Archipel führt rückwärts durch Julios Jahrhundert, das der Bautes und Bernadottes, der Wieses, der Moores und González’, aber auch derer, die keine Namen haben.

Kommentar der Jury

Inger-Maria Mahlkes Roman Archipel ist eine große Reise durch die Zeit und bis ans Ende Europas. Die Städte Teneriffas atmen ihren ewigen Sommer, aber zwischen all den Gerüchen und Geräuschen des Südens spürt man den Luftzug eines ganzen Jahrhunderts. Während in einem Altenheim die Menschen ihre letzten Wege gehen, versuchen es die Jungen mit neuer Hoffnung. Es ist der Zyklus des Privaten, den Inger-Maria Mahlke auf grandiose Weise mit dem Politischen verknüpft. Und so blättert man durch hundert Jahre wie durch ein Album voll schmerzhaft schöner und genauer Bilder. Sieht Abkömmlinge der spanischen Konquistadoren und majestätische Putzfrauen, Aufstieg und Abstieg, Liebe und Korruption.

Deutscher Buchpreis
Rowohlt
Rezensionen (Perlentaucher)

Neuerscheinungen

Nachtleuchten © S. Fischer

Nachtleuchten

María Cecilia Barbetta, S. Fischer, August 2018

Buenos Aires 1974: Die Autowerkstatt von Ballester ist eine Brutstätte des utopischen Denkens. Eine Mädchenschule praktiziert die Theologie der Befreiung. Die Männer der Autowerkstatt verfolgen atemlos die Nachrichten, und der Friseur gerät außer sich über den Tod des Präsidenten. Sie lauschen den Stimmen der Toten, singen ihre Lieder und feiern das Leben. Doch politische Unruhen, Gewalt und die drohende Militärdiktatur verwandeln das Land in einen zutiefst unheimlichen Ort. Wer überleben will, braucht eine Vision.

Sechs Koffer © Kiepenheuer & Witsch

Sechs Koffer

Maxim Biller, Kiepenheuer & Witsch, September 2018

Ein Familiengeheimnis in den Zeiten des Kalten Krieges: Aus sechs Perspektiven erzählt der Roman von einem mutmaßlichen Verrat. Das Opfer ist der Großvater des Erzählers, der 1960 in der Sowjetunion hingerichtet wurde. Unter Verdacht steht die eigene Verwandtschaft. Eine Erzählung über sowjetische Geheimdienstakten, vergiftete Liebesbeziehungen und die Machenschaften antisemitischer Kultur-Apparatschiks. Vor allem aber über Menschen, die immer wieder ihr gesamtes Leben in einen Koffer packen und damit weiterziehen müssen – Geheimnisse inklusive.

Die Katze und der General © Frankfurter Verlagsanstalt

Die Katze und der General

Nino Haratischwili, Frankfurter Verlagsanstalt, August 2018

Alexander Orlow, ein russischer Oligarch und von allen „Der General“ genannt, hat ein neues Leben in Berlin begonnen. Doch die Erinnerungen an seinen Einsatz im Ersten Tschetschenienkrieg lassen ihn nicht los, vor allem jene an die grausamste aller Nächte, nach der von der jungen Tschetschenin Nura nichts blieb als eine große ungesühnte Schuld. Der Zeitpunkt der Abrechnung ist gekommen – der Sühneplan führt über Moskau und Marrakesch bis tief hinein in den Kaukasus.

Der Vogelgott © Jung und Jung

Der Vogelgott

Susanne Röckel, Jung und Jung, Februar 2018

Die Mitglieder einer wissenschaftlich orientierten Familie werden durch eine zufällige Entdeckung auf einem Kirchenbild in den schwer durchschaubaren Mythos eines Vogelgottes hineingezogen – mit einem Sog, dem sie nicht widerstehen können. Spätestens als sich herausstellt, dass dieser Mythos eben nicht nur ein Mythos ist. Es ist eine sagenumwobene, aber elende Gegend dieser Erde, wo die Verehrer des Vogelgotts leben, die ihm allerdings weniger ergeben als vielmehr ausgeliefert zu sein scheinen.

Neujahr © Luchterhand Literaturverlag

Neujahr

Juli Zeh, Luchterhand Literaturverlag, September 2018

Lanzarote, am Neujahrsmorgen: Henning sitzt auf dem Fahrrad und will den Steilaufstieg nach Femés bezwingen. Während er gegen Wind und Steigung kämpft, lässt er seine Lebenssituation Revue passieren. Eigentlich ist alles in bester Ordnung. Aber ihm geht es schlecht. Seit der Geburt seiner Tochter leidet er unter Angstzuständen und Panikattacken, die ihn regelmäßig heimsuchen wie ein Dämon. Als er schließlich völlig erschöpft den Pass erreicht, trifft ihn die Erkenntnis wie ein Schlag: Er war als Kind schon einmal hier. Damals hatte sich etwas Schreckliches zugetragen – etwas so Schreckliches, dass er es bis heute verdrängt hat. Jetzt aber stürzen die Erinnerungen auf ihn ein.

Gott der Barbaren © Suhrkamp

Gott der Barbaren

Stephan Thome, Suhrkamp, September 2018

Mitte des 19. Jahrhunderts überzieht eine christliche Aufstandsbewegung China mit Terror und Zerstörung. Ein deutscher Missionar, der bei der Modernisierung des Reiches helfen will, gerät zwischen die Fronten eines Krieges, in dem er alles zu verlieren droht, was ihm wichtig ist. An den Brennpunkten des Konflikts agieren ein britischer Sonderbotschafter, der seine inneren Abgründe erst erkennt, als er ihnen nicht mehr entgehen kann, und ein zum Kriegsherrn berufener chinesischer Gelehrter, der so mächtig wird, dass selbst der Kaiser ihn fürchtet.

Hier ist noch alles möglich © Aufbau

Hier ist noch alles möglich

Gianna Molinari, Aufbau, Juli 2018

Abend für Abend schaut die junge Nachtwächterin auf die Bilder der Überwachungskamera. Nichts regt sich. Als jedoch ein Wolf auf dem Gelände vermutet wird, entstehen Risse in der Gleichförmigkeit. Gibt es ihn tatsächlich? Wie gefährlich ist er? Je genauer die Nachtwächterin der Spur des Wolfes folgt, desto mehr schwinden die Gewissheiten. Was hat es mit dem Mann auf sich, der nahe der Fabrik aus einem Flugzeug fiel? Was mit der jungen Bankräuberin, deren Phantombild dem Gesicht der Nachtwächterin so ähnlich sieht? In ihrem Debüt vermisst Gianna Molinari unsere Lebensräume und die Grenzen, die wir um uns ziehen.

Bungalow © Hanser Berlin

Bungalow

Helene Hegemann, Hanser Berlin, August 2018

Während ihre Mutter das letzte Einkaufsgeld versäuft, beobachtet Charlie vom Balkon ihrer Betonmietskaserne die benachbarten Bungalows und deren Bewohner: Sie lernt, dass es mehrere soziale Klassen gibt und sie selbst zur untersten gehört. Dann, kurz nach ihrem zwölften Geburtstag, zieht ein neues Ehepaar ins Viertel. Die beiden sind Schauspieler, unberechenbar, chaotisch, luxuriös, schlauer als alle anderen – und für Charlie das, was der Rest der Welt als ihre „erste große Liebe“ bezeichnen würde: Spielkameraden und Lover, größter Einfluss und größte Gefährdung.

Übersetzungen ins Französische

Secrets © Métailié

Secrets

Marcel Beyer, Métailié, September 2018 — frz. Übersetzung von Cécile Wajsbrot

Originaltitel: Spione

Carl, Nora, Pauline und ihr Cousin werden zu Spionen in ihren Familien. Wo andere in Fotoalben blättern, deren Bilder Familiengeschichte erzählen, stoßen sie auf Geheimnisse, auf Verschwiegenes und Verborgenes. Die Liebesgeschichte um den Großvater zum Beispiel, der sich im November 1936 von seiner Verlobten verabschiedete, um sich der „Legion Condor“, dem Geheimeinsatz der Deutschen Luftwaffe während des Spanischen Bürgerkriegs, anzuschließen. Der Rumor um die Großmutter, die Opernsängerin mit den Italiener-Augen. Die Kinder versuchen sich ein Bild zu machen, erfinden ihre Version der Familiengeschichte.

Kruso © Verdier

Kruso

Lutz Seiler, Verdier, August 2018 — frz. Übersetzung von Uta Müller und Bernard Banoun

Originaltitel: Kruso

Als das Unglück geschieht, flieht Edgar Bendler aus seinem Leben. Er wird Abwäscher auf Hiddensee, jener legendenumwogten Insel, die außerhalb der Zeit und „jenseits der Nachrichten“ liegt. Im Abwasch des Klausners, einer Kneipe hoch über dem Meer, lernt Ed Alexander Krusowitsch kennen – genannt Kruso. Eine schwierige, zärtliche Freundschaft beginnt. Geheimer Motor dieser Gemeinschaft ist Krusos Utopie, die verspricht, jeden Schiffbrüchigen des Landes in drei Nächten zu den Wurzeln der Freiheit zu führen. Doch der Herbst 1989 erschüttert die Insel Hiddensee. Am Ende steht ein Kampf um Leben und Tod – und ein Versprechen.

Pièges et embûches © Stock

Pièges et embûches

Saša Stanišić, Stock, September 2018 — frz. Übersetzung von Françoise Toraille

Originaltitel: Fallensteller

Ein geheimnisvoller schwarzgekleideter Mann taucht in unserem Dorf auf, er behauptet, Fallen herstellen zu können für jeden Zweck, nicht nur für das Tier. Mit dem Fallensteller kehrt Stanišić nach Fürstenfelde zurück, jenes uckermärkische Dorf, das den Lesern aus Vor dem Fest bekannt ist, und in dem alles immer möglich ist, auch Magie. Saša Stanišić erzählt in seinen Geschichten über Menschen, die Fallen stellen, Menschen, die sich locken lassen, Menschen die sich befreien – im Krieg und im Spiel, mit Trug und Tricks und Mut und Witz.

Le bruit de la lumière © Anne Carrière

Le bruit de la lumière

Katharina Hagena, Anne Carrière, August 2018 — frz. Übersetzung von Corinna Gepner

Originaltitel: Das Geräusch des Lichts

Fünf Menschen im Wartezimmer. Wer könnten sie sein? Eine von ihnen beobachtet die anderen und erfindet ihre Lebensgeschichten. Da ist die Botanikerin Daphne Holt, so widerstandsfähig und zart wie das Moos, das sie erforscht. Auf den Spuren einer verschollenen Freundin stößt sie in der kanadischen Wildnis auf ein Geheimnis. Da ist der Musiker in seinem dottergelben Hausboot, der den letzten Willen seiner Frau erfüllt und auf dem zugefrorenen See das Nordlicht erwartet. Der zwölfjährige Richard sucht in jeder Öffnung, jedem Schacht, hinter jedem Gitter einen möglichen Weg zum Planeten Tschu. Und da ist die verwirrte Dame, in deren Kopf sich die weiße Leere schon ganz ausgebreitet hat.

Les morts © Phébus

Les morts

Christian Kracht, Phébus, Oktober 2018 —
 frz. Übersetzung von Corinna Gepner

Originaltitel: Die Toten

Christian Krachts Roman führt uns mitten hinein in die gleißenden, fiebrigen Jahre der Weimarer Republik, als die Kultur der Moderne eine frühe Blüte erlebte. In Berlin, „dem Spleen einer unsicheren, verkrampften, labilen Nation“, versucht ein Schweizer Filmregisseur, angestachelt von einem gewissen Siegfried Kracauer und einer gewissen Lotte Eisner, den UFA-Tycoon Hugenberg zur Finanzierung eines Films zu überreden, genauer gesagt: eines Gruselfilms in Japan. Das überschneidet sich mit ebensolchen Plänen im dortigen Kaiserreich, mit denen man dem entstehenden Hollywood-Imperium Paroli bieten will.

Malencontre © Gallimard

Malencontre

Bodo Kirchhoff, Gallimard, Oktober 2018 — frz. Übersetzung von Bernard Lortholary

Originaltitel: Widerfahrnis

Reither, bis vor kurzem Kleinverleger in einer Großstadt, nun in einem idyllischen Tal am Alpenrand, hat in der dortigen Bibliothek ein Buch ohne Titel entdeckt. In derselben Nacht beginnt sein Widerfahrnis und führt ihn binnen drei Tagen bis nach Sizilien; gemeinsam mit Leonie Palm, zuletzt Besitzerin eines Hutgeschäfts. Die beiden verbindet, dass sie nicht mehr auf die große Liebe vorbereitet zu sein scheinen. Als dann nach drei Tagen im Auto am Mittelmeer das Glück über sie hereinbricht, schließt sich ihnen ein Mädchen an, das kein Wort redet. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2016.

Pose tes yeux sur moi © NIL

Pose tes yeux sur moi

Mareike Krügel, NiL, September 2018 — frz. Übersetzung von Rose Labourie

Originaltitel: Sieh mich an

Man kann ja nicht einfach sterben, wenn die Dinge noch ungeklärt sind. Das denkt Katharina, seit sie vor kurzem das Etwas in ihrer Brust entdeckt hat. Niemand weiß davon, und das ist auch gut so. Denn an diesem Freitag soll ein letztes Mal alles wie immer sein. Während sie aber einen abgetrennten Daumen versorgt, ihren brennenden Trockner löscht und sich auf den emotional nicht unbedenklichen Besuch eines Studienfreundes vorbereitet, beginnt ihr Vorsatz zu bröckeln, und sie stellt sich große Fragen: Ist alles so geworden, wie sie wollte? Am Ende des Tages beschließt sie, endlich ihr Geheimnis mit jemandem zu teilen, den sie liebt.

Katie © Jacqueline Chambon

Katie

Christine Wunnicke, Jacqueline Chambon, September 2018 — frz. Übersetzung von Stéphanie Lux

Originaltitel: Katie

Vielleicht liegt es am Nebel. Davon jedenfalls gibt es in London auch um 1870 herum genug, und vielleicht trübt er der Stadt kollektiv die Sinne. Kaum einer, der nicht dem Medium seiner Wahl vertraut, um in schummrigen Séancen mit dem Jenseits zu parlieren. Florence Cook ist das It-Girl der Branche – streng verschnürt im Schrank bringt sie die aufregendste aller Erscheinungen zutage: Katie, 200 Jahre jung und in gleißendes Weiß gewandet, früher Piratentochter, heute eine unruhige Seele auf der Suche nach Erlösung. Oder …? Ein Fall für Sir William Crookes, der Florence (und Katie) nach den Regeln der damaligen Kunst unter die Lupe nimmt – nur um am Ende erschöpft zu konstatieren, dass die Wissenschaft im Grunde auch nur ein Spuk ist.