Sport verbindet über Grenzen hinweg!

Fußballturnier 23
Im Anschluss an das erfolgreiche Fußball-Projekt zur Frauen-WM 2019 „Nichts für Mädchen? Nichts für Jungs? Denk-Anstoß gegen Vorurteile im Sport.“ organisierte das Goethe-Institut Frankreich ein eintägiges gemischtgeschlechtliches Futsal-Turnier mit deutsch-französisch gemischten Teams, das am 20. November 2019 in der Sporthalle des Hans-Furler-Gymnasiums Oberkirch stattfand.


Gemeinsam statt gegeneinander! Mit einem gemischtgeschlechtlichen Futsal-Turnier hat das Goethe-Institut Frankreich Mädchen und Jungen aus Deutschland und Frankreich in gemischten Mannschaften grenzübergreifend zusammengebracht. Ganz im Sinne der Gleichberechtigung im Sport standen Themen wie Gerechtigkeit, Rücksicht, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Mädchen und Jungen sowie soziale und kulturelle Besonderheiten auf dem Spielplan. So spielten nicht nur Deutsche mit Franzosen in einem Team, sondern auch Mädchen und Jungs. Für die 60 Acht- bis Neuntklässler*innen des Collège de Kochersberg (Truchtersheim), des Collège Rouget de Lisle (Schiltigheim), des Hans-Furler-Gymnasiums (Oberkirch) und des Bunsen-Gymnasiums (Heidelberg) standen das Fairplay, das gegenseitige Kennenlernen und der interkulturelle Austausch im Vordergrund.
 


Vor dem Aufwärmtraining mit den Coaches Jean Kronberger (Collège de Kochersberg) und Nicolas Neff (Hans-Furler-Gymnasium) waren alle anwesenden Schüler*innen dazu eingeladen, sich während einer interkulturellen Animation, geführt von Ann-Kathrin Meiertoberend (Mobiklasse.de), Léa Cadapeaud und Noémie Lechat (FranceMobil), kennenzulernen und spielerisch erste Kontaktbarrieren zu überwinden. Die Schüler*innen, die nicht bei dem Turnier mitspielten, sorgten von der Zuschauertribüne aus für Stimmung. Während eines gemeinsamen Mittagessens in der Mensa des Hans-Furler-Gymnasiums hatten die Spieler*innen die Gelegenheit, den neugewonnenen Teamgeist aufblühen zu lassen und mit ihren Klassenkamerad*innen aus dem Publikum zu teilen.
  • Fußballturnier 23 © Goethe-Institut
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Während eines Austauschs mit Vertreter*innen aus der Fußballbranche hatten die Schüler*innen die Möglichkeit, mehr über die beruflichen Möglichkeiten innerhalb des Sports zu erfahren. Sie konnten zudem entdecken, wie der Alltag eines Nachwuchsspielers aussieht und feststellen, dass das Erlernen der Partnersprache auch im Fußball von Vorteil sein kann.

Fotogalerie der Gewinner*Innen
  • Fußballturnier 1 © Goethe-Institut
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  • Fußballturnier 6 © Goethe-Institut
  • Fußballturnier 7 © Goethe-Institut

Die Idee des gemischtgeschlechtlichen und binationalen Turniers war von Schüler*innen des Collège Rouget de Lisle (Schiltigheim) im Rahmen des Wettbewerbs zu dem Projekt „Nichts für Mädchen? Nichts für Jungs? Anstoß gegen Vorteile im Sport“ entwickelt worden. Für ihr Plakat mit dem Titel „Wollen wir alle zusammen spielen?“/ «Et si on jouait tous ensemble?» erhielten die 14 Schüler*innen den Sonderpreis. Das Goethe-Institut Paris möchte zu diesem Anlass einen besonderen Dank an die 14 kreativen Köpfe aussprechen, die mit ihrem tollen Beitrag den „Anstoß“ für die Umsetzung dieses außergewöhnlichen Turniers gegeben haben. Unser Dank gilt ebenfalls dem Hans-Furler-Gymnasium für den freundlichen Empfang und die Mithilfe bei der Organisation des Turniers.
 

 

Das grenzüberschreitende Fußballturnier folgte dem Ziel die besondere Bedeutung derartiger Turniere für die Gleichberechtigung und das Zusammenleben in Europa hervorzuheben, Toleranz und Offenheit zu fördern und über Grenzen hinweg Kontakte und Freundschaften entstehen zu lassen.