Literaturgespräch Maxim Leo

Foto von Maxim Leo © Sven Görlich

Do, 17.06.2021

Online

Wo wir zuhause sind

Mit dem Autor und seinem Übersetzer Olivier Mannoni
Moderation: Élise Gruau

Anlässlich seines in französischer Übersetzung erschienenen Romans Là où nous sommes chez nous (Actes Sud, 2021) / Wo wir zuhause sind laden das Goethe-Institut und die Frankfurter Buchmesse den Schriftsteller Maxim Leo zu einem Literaturgespräch ein.
Anhand der unglaublichen Schicksale dreier Frauenfiguren werden Themen wie Identität, Exil und Erinnerung verhandelt. Das Interview beleuchtet die Entstehungsgeschichte dieses Familienromans, der an eine Reportage grenzt und dessen Handlung auf drei Kontinenten spielt. 

Maxim Leo, 1970 in Ost-Berlin geboren, ist gelernter Chemielaborant, studierte Politikwissenschaften, wurde Journalist. 2006 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis. Für sein autobiografisches Buch Haltet euer Herz bereit wurde er 2011 mit dem Europäischen Buchpreis ausgezeichnet. Maxim Leo lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Berlin.

Olivier Mannoni, der bis heute mehr als 170 Werke deutscher Philosophen, Soziologen, Historiker und Romanautoren übersetzt hat, ist außerdem freier Journalist und Biograf. Von 2007 bis 2012 hatte er das Amt des Präsidenten der ATLF (Association des traducteurs littéraires de France) inne.

Élise Gruau ist seit 2013 Produzentin für Dokumentarfilme bei France Culture. Außerdem ist sie als Autorin, Lektorin und Übersetzerin aus dem Italienischen tätig. Sie hat in Rom, Palermo und in Berlin gelebt. Ihre in Zusammenarbeit mit der Zeichnerin Aurélie Castex (Marabulles) entstandene Graphic Novel Terre ferme erscheint am 16. Juni 2021.
 
In Zusammenarbeit mit der Frankfurter Buchmesse

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