Im Rahmen von EU4Culture wurden die Strategien in engem Austausch mit lokalen Akteuren aus dem Kultur- und Kreativsektor in fünf Ländern der Östlichen Partnerschaft erarbeitet. Der Fokus lag auf langfristiger Planung, die tiefgreifende Wirkung und Nachhaltigkeit. Zudem wurden neue Kulturindikatoren eingeführt, um die kommunale Entscheidungsfindung zu stärken.
Die Städte
Ijevan (Armenien),
Zugdidi (Georgien) und
Cahul (Moldau) setzten ihre Strategien mit Unterstützung von EU4Culture um. Ihre Maßnahmen reichten von Forschungsprojekten und Kulturanalysen über groß angelegte Veranstaltungen, internationale Forums und Festivals bis hin zu Förderprogrammen für lokale Künstler*innen und Capacity-Building-Maßnahmen.
Nach Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine passte EU4Culture seinen Ansatz an und unterstützte die Städte
Riwne,
Winnyzja und
Odessa mit Kulturinitiativen, die auf die Kriegssituation zugeschnitten waren. Diese Städte stärkten lokale Künstlergemeinschaften, förderten zivilgesellschaftliches Engagement und halfen, Resilienz gegenüber Desinformation aufzubauen.
Um die Wirkung langfristig zu sichern, erhielten auch die Städte
Sewan und
Tscharenzawan (Armenien),
Poti und
Kutaissi (Georgien) sowie
Orhei (Moldau) Unterstützung für die Umsetzung ausgewählter strategischer Maßnahmen. Sie führten Kulturanalysen und -kartierungen durch, organisierten Festivals, Workshops und Künstlerresidenzen und legten so die Grundlage für lebendige lokale Kulturszenen.