EU4Culture II

© Goethe-Institut Georgien © Khatia Psuturi for Goethe-Institut Georgien

EU4Culture II ist ein regionales Programm, das von der Europäischen Union mit einem Budget von 10 Millionen Euro finanziert und vom Goethe-Institut im Zeitraum von 2025 bis 2029 umgesetzt wird.

EU4Culture II - Nachhaltige kreative Ökosysteme

EU4Culture II stärkt die Rolle der Kultur als Motor für wirtschaftliche und soziale Entwicklung in der gesamten Region der Östlichen Partnerschaft (EaP) (Armenien, Aserbaidschan, Georgien, die Republik Moldau, die Ukraine und die Zivilgesellschaft von Belarus).

EU4Culture II positioniert Kultur als strategischen Motor für wirtschaftliches Wachstum, Innovation und langfristige Resilienz in der gesamten Östlichen Partnerschaftsregion.

Das Programm fördert nachhaltige kreative Ökosysteme, stärkt die Kultur- und Kreativsektoren (CCS) und vertieft die Zusammenarbeit mit europäischen Netzwerken durch gezielte Förderung, berufliche Weiterentwicklung sowie Programme zur internationalen Zusammenarbeit.

Das Programm wird im Rahmen des strategischen Rahmens der Europäischen Kommission Culture Compass for Europe“ umgesetzt, der Kultur als zentrales Element der internationalen Zusammenarbeit und nachhaltigen Entwicklung fördert. Geleitet vom Grundsatz „Enabling peace, working in partnership“ hebt die Initiative die Bedeutung von Kultur hervor, um Dialog, Vertrauen und sozialen Zusammenhalt zu stärken – insbesondere in Zeiten globaler Unsicherheit.

Das Programm wird nach dem Team-Europe-Ansatz umgesetzt und bindet Mitglieder der European National Institutes für Culture (EUNIC) ein, die in der Region tätig sind.

Hauptaktivitäten

  •  Einrichtung kreativer Kooperationsplattformen (unter Anwendung der Living-Lab-Methodologie)
  •  Unterstützung kultureller Intermediärorganisationen
  •  Bewertung kultureller Wirkung (Cultural Impact Assessment)
  •  Internationalisierung
  •  Kapazitätsaufbau

Erwartete Ergebnisse von EU4Culture II

EU4Culture II – Official Online Kick-off Event

Kick Off © Ekaterina Soseva © Goethe-Institut  Kick Off Ekaterina Soseva © Goethe-Institut
Das Programm EU4Culture II – Sustainable Creative Ecosystems wurde am 12. März 2026 im Rahmen eines Online Kick-off Events offiziell gestartet. An der Veranstaltung nahmen Vertreter*innen der Europäischen Kommission, der EU-Delegationen sowie zentrale strategische Partnerorganisationen teil, die an der Umsetzung des Programms beteiligt sind.

Die Veranstaltung markierte den Beginn des Programms und bot die Gelegenheit, die Vision, Ziele und zentralen Handlungsfelder von EU4Culture II vorzustellen. Das Programmteam präsentierte den übergeordneten Rahmen der Initiative und erläuterte, wie EU4Culture II zur Entwicklung nachhaltiger kreativer Ökosysteme beitragen und die Zusammenarbeit zwischen Kulturschaffenden in der Region und europäischen Netzwerken weiter stärken soll.

EU4Culture II wird von der Europäischen Union finanziert und von 2025 bis 2029 umgesetzt. Das Programm unterstützt die Kultur- und Kreativsektoren in Armenien, Aserbaidschan, Georgien, der Republik Moldau und der Ukraine sowie die belarussische Kulturgemeinschaft im Exil.

Aufbauend auf den Erfahrungen und Erfolgen des vorherigen EU4Culture-Programms verfolgt EU4Culture II das Ziel, Kultur als wichtigen Impulsgeber für wirtschaftliche Entwicklung, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Resilienz in der Region der Östlichen Partnerschaft zu stärken. Gezielte Fördermaßnahmen, Programme zur Kompetenzentwicklung, internationale Kooperationen und neue Vernetzungsmöglichkeiten sollen Kulturschaffende und Organisationen in der Region nachhaltig unterstützen.

Das Kick-off Event bot zudem Raum für Austausch über die Bedeutung kultureller Zusammenarbeit in der Region der Östlichen Partnerschaft im Rahmen des Team-Europe-Ansatzes sowie über mögliche Kooperationen innerhalb des Programms.
Mit seinem offiziellen Start setzt EU4Culture II neue Impulse für starke, vernetzte und zukunftsfähige Kultur- und Kreativsektoren in der gesamten Region.

EU4Culture 2021-2025

Mehr Informationen zur Phase I

cul Foto: Katerina Shosheva © Goethe-Institut Foto: Katerina Shosheva © Goethe-Institut

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