Stimmvolk- Volksstimme: Schweizer Abstimmungsplakate von 1918 bis heute
Ausstellung|Präsentiert vom Schweizerischen Generalkonsulat und dem Goethe Institut Hong Kong
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Goethe Gallery, Wanchai
- Preis Frei
- Teil der Reihe: Ausstellungsarchiv 2019
Eröffnung: Donnerstag, 17. Januar, 2019, 19 Uhr, in Anwesenheit von Herrn Roman Aebersold, Leiter Kooperationen und Sammlungsbetrieb, Museum für Gestaltung Zurich
Lecture von Roman Aebersold: Samstag, 19. Januar 2019, 15 Uhr, Goethe-Galerie https://www.goethe.de/ins/cn/de/sta/hon/ver.cfm?fuseaction=events.detail&event_id=21440582
Paneldiscussion mit Filmvorführung: Donnerstag, 24. Januar 2019, 18:30 Uhr, Black Box Studio
https://www.goethe.de/ins/cn/de/sta/hon/ver.cfm?fuseaction=events.detail&event_id=21440423
Seit Gründung des Bundesstaats 1848 ist die Schweizer Bevölkerung durch die Spielregeln der direkten Demokratie aktiv in politische Entscheidungsprozesse eingebunden. Initiativen und Referenden bilden die Vorlagen für Volksabstimmungen, die auf Gemeinde-, Kantons- oder Bundesebene stattfinden. Immer wieder geht es dabei um Themen, die die Gemüter erhitzen und zu heftigen ideologischen Richtungskämpfen führen. Zeugnis dieser Auseinandersetzungen sind Abstimmungsplakate, die seit Beginn des 20. Jahrhunderts die Meinungsfindung zu beeinflussen suchen. Klischeehafte Zuspitzungen, undifferenzierte Vereinfachungen, ein Repertoire drastischer Motive und verknappte Slogans entsprechen den Gesetzen des Mediums, das auf eine manipulative Direktansprache der Massen ausgerichtet ist. Viele namhafte Künstler und Gestalter schufen dabei aber auch Plakate, die sich ins kollektive Bildgedächtnis der Schweizer Bevölkerung einschrieben und zu Ikonen Schweizerischer Plakatkunst wurden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg trat im Zuge der allgemeinen Entideologisierung und dem Aufkommen neuer Werbestrategien allmählich eine Beruhigung ein. Neben vielen harmlosen, der Political Correctness verpflichteten Abstimmungsplakaten fallen im aktuellen Strassenbild jedoch immer wieder Aushänge auf, die sich einer konsensorientierten Ästhetik verweigern und weiterhin politische Diskussionen auszulösen verstehen. Die Ausstellung Stimmvolk - Volksstimme legt visuelle Argumentationsstrategien und bildrhetorische Ansätze offen, die die Schweizer Abstimmungsplakate von 1918 bis heute prägen. Als sensibler Gradmesser gesellschaftspolitischer Stimmungen und als wertvolle Zeitdokumente widerspiegeln sich in ihnen par excellence sowohl schweizerische Mentalitätsgeschichte als auch globale Tendenzen.
Die Ausstellung beinhaltet 67 Plakate aus der Sammlung des «Museum für Gestaltung» der Züricher Hochschule der Künste. Stimmvolk – Volksstimme wurde von Frau Bettina Richter, Museum für Gestaltung kuratiert und wird gemeinsam vom Schweizerischen Generalkonsulat und dem Goethe Institut Hong Kong präsentiert.
Website: https://www.eventbrite.com/e/opening-ceremony-votes-voices-swiss-campaign-posters-1918-today-tickets-53285150319
Präsentiert von:
Eine Zusammenarbeit mit:
Unterstützt von:
Lecture von Roman Aebersold: Samstag, 19. Januar 2019, 15 Uhr, Goethe-Galerie https://www.goethe.de/ins/cn/de/sta/hon/ver.cfm?fuseaction=events.detail&event_id=21440582
Paneldiscussion mit Filmvorführung: Donnerstag, 24. Januar 2019, 18:30 Uhr, Black Box Studio
https://www.goethe.de/ins/cn/de/sta/hon/ver.cfm?fuseaction=events.detail&event_id=21440423
Seit Gründung des Bundesstaats 1848 ist die Schweizer Bevölkerung durch die Spielregeln der direkten Demokratie aktiv in politische Entscheidungsprozesse eingebunden. Initiativen und Referenden bilden die Vorlagen für Volksabstimmungen, die auf Gemeinde-, Kantons- oder Bundesebene stattfinden. Immer wieder geht es dabei um Themen, die die Gemüter erhitzen und zu heftigen ideologischen Richtungskämpfen führen. Zeugnis dieser Auseinandersetzungen sind Abstimmungsplakate, die seit Beginn des 20. Jahrhunderts die Meinungsfindung zu beeinflussen suchen. Klischeehafte Zuspitzungen, undifferenzierte Vereinfachungen, ein Repertoire drastischer Motive und verknappte Slogans entsprechen den Gesetzen des Mediums, das auf eine manipulative Direktansprache der Massen ausgerichtet ist. Viele namhafte Künstler und Gestalter schufen dabei aber auch Plakate, die sich ins kollektive Bildgedächtnis der Schweizer Bevölkerung einschrieben und zu Ikonen Schweizerischer Plakatkunst wurden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg trat im Zuge der allgemeinen Entideologisierung und dem Aufkommen neuer Werbestrategien allmählich eine Beruhigung ein. Neben vielen harmlosen, der Political Correctness verpflichteten Abstimmungsplakaten fallen im aktuellen Strassenbild jedoch immer wieder Aushänge auf, die sich einer konsensorientierten Ästhetik verweigern und weiterhin politische Diskussionen auszulösen verstehen. Die Ausstellung Stimmvolk - Volksstimme legt visuelle Argumentationsstrategien und bildrhetorische Ansätze offen, die die Schweizer Abstimmungsplakate von 1918 bis heute prägen. Als sensibler Gradmesser gesellschaftspolitischer Stimmungen und als wertvolle Zeitdokumente widerspiegeln sich in ihnen par excellence sowohl schweizerische Mentalitätsgeschichte als auch globale Tendenzen.
Die Ausstellung beinhaltet 67 Plakate aus der Sammlung des «Museum für Gestaltung» der Züricher Hochschule der Künste. Stimmvolk – Volksstimme wurde von Frau Bettina Richter, Museum für Gestaltung kuratiert und wird gemeinsam vom Schweizerischen Generalkonsulat und dem Goethe Institut Hong Kong präsentiert.
Website: https://www.eventbrite.com/e/opening-ceremony-votes-voices-swiss-campaign-posters-1918-today-tickets-53285150319
Präsentiert von:
Eine Zusammenarbeit mit:
Unterstützt von:
Ort
Goethe Gallery
14/F Hong Kong Arts Centre
2 Harbour Road
Wanchai
Länderübergreifend
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2 Harbour Road
Wanchai
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