Kunst/Gespräch ​Veronika Reichl - Phantasms of Art Works

"Arbeitsplatz" © Brunakra/Veronika Reichl

12.04.2019 um 17:00 Uhr

Konstfrämjandet Skåne

Östergatan 9
211 25 Malmö

Konstitutet lädt zusammen mit der Kunstförderung Skåne und BRUNAKRA Temporary zu einem Gespräch mit Veronika Reichl ein, bei dem die Phantasmen, Gedanken, Träume und Motivation von Künstlern im Fokus stehen.

Im April ist Veronika Reichl zwei Wochen bei BRUNAKRA, um mit ihrem Projekt Phantasms of Art Works zu arbeiten. Der erste Teil des Projekts wurde 2018 in der Ausstellung Die Produktion von Nichts im Kunstpunkt in Berlin präsentiert.

Im Anschluss zum an ihre Residenz findet am 12. April 2019 um 17:00 Uhr ein Gespräch im Konstfrämjandet Skåne statt. 

 
Phantasms of Art Works
Was benötigen wir dringend? Wovon träumen wir, wenn wir an die Entstehung eines großen Werks denken (ein Traum, der beinahe jeden Künstler unterhält)? Wie stellt man  sich winzige Werke vor? Welche genauen Konzepte – bekannte und vorbewusste – meinen wir, wenn wir von poetischen, gewagten oder konsequenten Werken sprechen? Welche Ideale haben wir im Sinn? Was sehen die Impulse, Empfindungen und Vermutungen aus, die dabei in Gang gesetzt werden? Welche Vorstellungen über Arbeitsabläufe und passive sowie aktive Zustände sind mit miteinander  verbunden?
Während ihres Aufenthalts in Brunakra wird Veronika Reichl mit diesen Fragen arbeiten und eventuell einige Interviews führen. Dabei wird sie versuchen, ein Konzept zu entwickeln, wie man diese Fragen ausarbeiten kann.

Über Veronika Reichl 
Veronika Reichl promovierte in visueller Kultur und ist als Schriftstellerin, Künstlerin und Dozentin in Berlin tätig. Ihre Arbeit bewegt sich an der Grenze zwischen Kunst und Philosophie, wobei sie untersucht, wonach wir künstlerisch streben. Ihre Residenz findet in Zusammenarbeit mit dem Institut für alles Mögliche in Berlin statt, einem von Künstlern geführten Netzwerk das zum Ziel hat, nicht-kommerzielle Strategien in einer zunehmend kommerziellen Realität zu entwickeln. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Erforschung, wie künstlerische Zusammenarbeit, kollektives Lernen und Zusammenleben eine Alternative für Kunstschaffende sein kann, die einer strikten ökonomischen Ausbeutung entgegensteht.
 

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