Read / Loved / Censored – Ausstellung „DDR-Leseland“ – Literatur in der Deutschen Demokratischen Republik
Poster-Ausstellung mit Podiumsdiskussion. Anschließend: Filmvorführung (Film)|Die Ausstellung „DDR-Leseland” ist eine Ausstellung der Bundesstiftung für Aufarbeitung über die Literatur in der DDR. Gefolgt von einer Podiumsdiskussion mit Expert*innen.
„Leseland DDR“ erzählt anhand einer Poster-Ausstellung vom Eigensinn der Menschen, die sich ihre Lektüre nicht vorschreiben lassen wollten, die für rare Bücher Schlange standen und auf der Leipziger Buchmesse so manchen begehrten Titel westdeutscher Verlage heimlich in die Tasche steckten.
Programm:
13Uhr - Eröffnung Eröffnungsrede seine Exzellenz der deutschen Botschaft Andreas Peschke 14-16Uhr - In einer Podiumsdiskussion werden unsere Gäste, die Experten
Sylvia Schlettwein (Autorin, Dozentin, University of Namibia)
Dr. Danai S. Mupotsa (Dozentin, University of the Witwatersrand)
Prof. W.D. Burger (Dozent, University of Pretoria),
Andreas Peschke (deutscher Botschafter in Südafrika)
von Erfahrungen und Forschungsergebnissen zu damaliger Literatur berichten. Moderiert wird das Gespräch von Prof. Dr. Carlotta von Maltzan (Stellenbosch University). Vorsichtig wollen wir uns an Parallelen zur Literatur und Zensur während der Apartheid wagen.
Ab 16Uhr - Getränke und Snacks Ab 17Uhr - Filmvorführung (Freier Eintritt): Bornholmer Straße Der Film Bornholmer Straße ist eine deutsche Tragikomödie des Regisseurs Christian Schwochow aus dem Jahr 2014. Er zeigt die letzten Stunden vor der Öffnung der Berliner Mauer am 9. November 1989 am Grenzübergang Bornholmer Straße aus der Sicht des Kommandanten Harald Schäfer.