Podiumsdiskussion Bewahrung des ukrainischen Kulturerbes während des Krieges

Key Visual Goethe-Institut im Exil Ukraine © Goethe-Institut

Fr, 25.11.2022

18:30

ACUD Club

Vor dem Hintergrund der russischen Militäraggression gegen die Ukraine, der Zerstörung von Kulturdenkmälern in verschiedenen ukrainischen Regionen und der Beschädigung von Museumsgebäuden während des jüngsten Raketenangriffs auf das Kiewer Stadtzentrum, erhält das schon zuvor aktuelle Thema der Erhaltung des ukrainischen Kulturerbes eine neue Dimension.

Die eingeladenen ukrainischen Expertinnen, die derzeit in Deutschland im Exil leben, werden im Rahmen der Podiumsdiskussion folgende Fragen diskutieren:

Was sind die ersten Schritte und Lösungen der neuen Initiativen und Projekte seit dem Beginn des Krieges für die Bewahrung des Kulturerbes?

Das Zerstörte wiederherstellen - was haben wir bereits verloren? Was können wir bei Kunstwerken und Architektur wiederherstellen?

Welche neuen Formen des Umgangs mit dem kulturellen Erbe und dessen Förderung und Erhaltung sind während des Krieges entstanden?

Wie kann eine internationale Zusammenarbeit und Solidarität zur Unterstützung der Ukraine im Bereich der Kultur aussehen?

Welche Rolle hat kulturelles Erbe im Informationskrieg und bei der Stärkung der ukrainischen Stimme in der Welt?

Welche Rolle hat das Zusammenspiel von Staat, Wirtschaft und öffentlichen Akteuren bei der Pflege des gemeinsamen kulturellen Erbes, vor dem Krieg und heute?

Mit welchen Problemen sind ukrainische Kultureinrichtungen in Zeiten des Krieges konfrontiert?

Kulturelles und architektonisches Erbe unter Besatzung: Gibt es Hoffnung auf Erhaltung?

Welche Pläne für erste Schritte gibt es für die Zukunft nach dem Ende des Krieges?

Mit:

Eva Yakubowski, Vorstandsmitglied Vitsche e.V.
Daria Prydybailo, Gründerin der NGO Art Matters Ukraine
Dr. Hanna Rudyk, stellv. Direktorin des Chanenkiw-Museums in Kyjiw
Kseniia Paltsun, Mitbegründerin der NGO "Renovation Map" (Мапа Реновації)

Moderatorin: Kateryna Demerza, Vitsche e.V.
 
Das Goethe-Institut leistet im Rahmen des von der EU finanzierten Programms House of Europe und seiner Kriegsreaktion einen aktiven Beitrag zur Sicherung des ukrainischen Kulturerbes.

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