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20:00–21:00 Uhr
Wenn wir wiederkommen
Lesung|mit Dima Albitar Kalaji, Odai Al Zoubi, Melika Foroutan, Ahmad Katlesh, Sabin Tambrea, Dellair Youssef, Hanadi Zarka, Dima Dawood (Musik) u. a.
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ACUD Studio, Berlin
- Sprache Arabisch, Deutsch
- Preis Eintritt frei
Das Magazin „Wenn wir wiederkommen“ versammelt Texte aus der Schwebe, Texte vom Zurückkommen und Wiedererkennen.
Es lesen die syrischen Autor*innen Odai Al Zoubi, Dellair Yousef, Hanadi Zarka und Ahmad Katlesh. Die deutschen Übersetzungen ihrer Texte tragen die Schauspielerinnen Melika Foroutan und Sabin Tambrea vor. Für die musikalische Begleitung sorgt Dima Dawood, im Anschluss feiern wir weiter bei einer After-Show-Party mit DJ MUNSEF.
Künstler*innen
Dima Albitar Kalaji ist eine Autorin, Redakteurin und Kuratorin aus Damaskus und lebt in Berlin. Bis 2024 war sie zuständig für die arabische Literatur bei „Weiter Schreiben“ und Co-Künstlerische Leitung diverser Projekte bei WIR MACHEN DAS. Ihre journalistischen Texte erschienen u. a. auf ZEIT Online. 2026 erscheint ihr literarisches Debüt auf Deutsch.
Odai Al-Zoubi ist ein Autor, Essayist und Übersetzer aus Damaskus und lebt in Berlin. Er hat zahlreiche Erzählungs- und Essaybände veröffentlicht und Werke u. a. von George Orwell, Bertrand Russell und Noam Chomsky übersetzt. Zuletzt erschien 2024 der Erzählungsband „Gefesselte Herzen“ (Arabisch) im Safsafa Publishing House, Kairo.
Dima Dawood ist Kanunspielerin, geboren in Damaskus, Syrien.
Bereits im Alter von acht Jahren begann sie am Sulhi al-Wadi Musikinstitut mit dem Erlernen der Grundlagen der Musiktheorie und des Kanunspiels. Ihre musikalische Ausbildung schloss sie 2014 ab, kurz bevor sie ihr Heimatland verließ und nach Deutschland übersiedelte.
2021 beendete sie ihr Grundstudium in Sozialer Arbeit in Potsdam. Derzeit absolviert sie ihren Masterstudiengang in Weltmusik am Center for World Music der Universität Hildesheim.
Sie arbeitet mit verschiedenen Bands in Berlin und europaweit zusammen. Seit März 2019 ist sie Musikerin des italienischen Orchesters Almara. Außerdem wirkte sie 2021 am Tanzstück We Love to Raqs des HAU-Theaters mit und ist seit 2022 Teil des Berliner Projekts Heschek Beschek.
Darüber hinaus beteiligte sie sich im Rahmen zahlreicher weiterer Projekte an vielfältigen Veranstaltungen der Berliner Musikszene.
Melika Foroutan, geboren 1976 in Teheran, studierte von 1995 bis 1998 in Köln zunächst Philosophie, Englisch und Geschichte, bevor sie von 1998 bis 2002 ein Schauspielstudium an der Universität der Künste Berlin absolvierte. In der Spielzeit 2003/2004 war sie am Schauspielhaus Leipzig engagiert.
Seitdem hat Melika in zahlreichen Hörspielen, Film-und Fernsehproduktionen mitgewirkt, darunter in dem Kinofilm Pari, für den sie mit dem griechischen Filmpreis als beste Schauspielerin ausgezeichnet wurde, oder in der mit dem internationalen Emmy ausgezeichneten Netflix Serie The Empress.
Hanadi Zarka ist eine Autorin, Herausgeberin, Journalistin und Agrartechnikerin aus Jableh und lebt in Berlin. Sie hat preisgekrönte Gedichtbände, Anthologien und Kinderbücher veröffentlicht, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Seit 2025 ist sie Fellow im Programm „Weltoffenes Berlin“ bei WIR MACHEN DAS.
Ahmad Katlesh ist Schriftsteller. Er wurde 1988 in Damaskus geboren und studierte dort Mathematik. Nach der syrischen Revolution floh er 2013 nach Jordanien und arbeitete dort als Journalist. 2016 kam er mit einem Stipendium des Heinrich-Böll-Hauses nach Deutschland. Er veröffentlichte drei Bücher mit Kurzgeschichten und Gedichten auf Arabisch, 2020 erschien sein erstes deutschsprachiges Buch, der Lyrikband "Das Gedächtnis der Finger“. Dafür verlieh die Bayerische Akademie der Schönen Künste ihm das Chamisso-Publikationsstipendium. 2024 veröffentlichte er zusammen mit Vanessa Vu das Buch "Komm dahin, wo es still ist. Eine Erkundung“ im Rowohlt Verlag. Daneben liest er auf Tiklam literarische Texte für Millionen arabischsprachiger Hörer*innen.
Sabin Tambrea wurde als Ludwig II. einem breiten Kinopublikum bekannt und spielte seither in Produktionen wie Babylon Berlin, Ku’damm 56/59/63, Narziss und Goldmund, Deutsches Haus sowie zuletzt als Franz Kafka in Die Herrlichkeit des Lebens. Über viele Jahre war er festes Ensemblemitglied am Berliner Ensemble unter Claus Peymann, wo er unter anderem in Titelrollen wie Prinz Friedrich von Homburg und Peter Pan auf der Bühne stand. Als Autor debütierte er 2021 mit dem Roman Nachtleben, 2024 folgte Vaterländer, ein generationenübergreifendes Epos über Herkunft, Identität und die Flucht seiner Familie aus der Diktatur Ceausescus.
Dellair Youssef ist ein Autor, Regisseur und Journalist aus Damaskus und lebt in Berlin. Er hat mehrere Spielfilme gedreht und vier Bücher veröffentlicht, zuletzt 2024 den Roman „Die Geschichte Adam Bergmans oder der Mann, der zu Wind wurde“ (Arabisch) bei Khan Aljanub, Berlin.
Agenda
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Wenn wir wiederkommen
Lesung | mit Dima Albitar Kalaji, Odai Al Zoubi, Melika Foroutan, Ahmad Katlesh, Sabin Tambrea, Dellair Youssef, Hanadi Zarka, Dima Dawood (Musik) u. a.
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ACUD Studio, Berlin
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