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Goethe-Institut im Exil

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20:30 Uhr

دونده The Runner

Filmvorführung & Q&A|Regie: Amir Naderi

  • Sinema Transtopia, Berlin

  • Sprache Farsi mit englischen Untertiteln
  • Preis 10 €

Filmstill "The Runner" by Amir Naderi © Dreamlab Filmstill "The Runner" by Amir Naderi © Dreamlab

Filmstill "The Runner" by Amir Naderi © Dreamlab Filmstill "The Runner" by Amir Naderi © Dreamlab

Amir Naderi, Iran 1985, 95 Min., Farsi mit englischen Untertiteln

Amir Naderis autobiografisches Meisterwerk über Amiro, einen verwaisten Teenager, der sein Leben zu verbessern versucht, indem er lesen lernt, war der erste international ausgestrahlte postrevolutionäre iranische Film. Er markiert den Beginn einer stetigen Welle beeindruckender Filme, die in den 1980er und 90er Jahren in Iran entstanden sind. Rasant geschnitten vom iranischen New-Wave-Pionier, Regisseur und Schriftsteller Bahram Beyzaie, bleibt The Runner sowohl offen als auch abstrakt, wenn er den Kampf seines Protagonisten um Verständnis und Orientierung in einer Welt voller Feindseligkeit und Gleichgültigkeit verfolgt. (Ehsan Khoshbakht)

Mit freundlicher Unterstützung der DFFB und des Goethe-Instituts im Exil.
 

Panelist*innen

  • Amir Naderi

    Amir Naderi begann seine Karriere in den 1970er-Jahren, einer prägenden Phase des iranischen Kinos, in der seine rohen Darstellungen des urbanen Alltags ein nachhaltiges filmisches Ausdrucksrepertoire entwickelten, das sowohl fiktionale als auch dokumentarische Formen umfasste. Harmonica (1974) feierte seine Premiere bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig und markierte Naderis erste internationale Anerkennung. In den 1980er-Jahren folgten The Runner (1984) und Water, Wind, Dust (1989), Filme, die dem iranischen Kino breite internationale Sichtbarkeit verschafften. The Runner feierte seine internationale Premiere beim Filmfestival von Locarno und etablierte Naderi als bedeutende Stimme des Weltkinos. Nach seiner Übersiedlung in die USA Anfang der 1990er-Jahre arbeitete er weiterhin als unabhängiger Filmemacher; seine Filme wurden auf internationalen Festivals wie Venedig, Cannes, Toronto und Busan uraufgeführt, und sein Werk war in Retrospektiven an Institutionen wie dem Film at Lincoln Center, dem Museum of Modern Art, dem Centre Pompidou und dem Nationalen Filmmuseum Turin zu sehen.

  • Afsun Moshiry

    Afsun Moshiry ist eine in Shiraz geborene und in Mannheim aufgewachsene Filmkuratorin, Programmgestalterin und Creative Producerin mit Sitz in Berlin. Sie ist Teil des Teams des Berlinale Forums, arbeitet als Produzentin bei Road River Films und ist künstlerische Leiterin des Script Pitch & Lab von Interfilm. Zuvor kuratierte sie Filmprogramme für die Berliner Festspiele und die Akademie der Künste und war festes Mitglied des Auswahlgremiums des Kasseler Dokumentarfilm- und Videofests, wo sie zudem den Dokfest Campus leitete. Derzeit arbeitet sie an Forschungsprojekten zum iranischen Kino, darunter Cinema-ye Azad.

Partner*innen