Slow Travel  Der Weg ist das Ziel

Zug Bischkek-Moskau.
Zug Bischkek-Moskau. Foto: © Eva Jašková

Eine langsamere Reise schafft Raum für Geschichten, die bei einem Flug unerzählt bleiben würden. Ester Dobiášová hat Reisende interviewt, die versuchen, anders zu reisen – langsam. Auch sie selbst hat sich entschlossen, das einmal auszuprobieren, und zwar nicht nur aus ökologischen Gründen.

Von Brno nach Mallorca und zurück nur auf dem Land- und Seeweg zu reisen, schien mir ein anspruchsvolles und unbequemes Unterfangen zu sein. Mit dem Flugzeug wäre ich in zwei Stunden dort gewesen. Aber ich wollte die Reise ohne Flugzeug unternehmen, ähnlich wie viele andere Reisende, die in den letzten Jahren aufgrund des fortschreitenden Klimawandels das Fliegen vermeiden. Und so sollten aus zwei Stunden mindestens einunddreißig Stunden werden. Das Ziel war klar. Der Reiz des Unbekannten war schon bei der Planung spürbar.

Ich sitze doch nicht fast anderthalb Tage im Bus, dachte ich mir und studierte die einzelnen Städte, in denen der Bus unterwegs Halt machte – und wo ich aussteigen und mit einer späteren Verbindung weiterfahren konnte. Und so habe ich statt darüber weg zu fliegen einen Spaziergang durch die Gassen von Florenz gemacht, eine zweitägige Wanderung durch den Nationalpark Cinque Terre an der italienischen Küste unternommen und einen Freund in Barcelona besucht, wo ich auf die Fähre nach Mallorca umgestiegen bin.

Nach einer siebentägigen Wanderung durch die Berge Mallorcas erwartete mich eine ähnlich lange Rückreise, diesmal über die blauen Türme der Festung Carcassonne, die von Mauern umgebene Stadt Avignon oder das triste Stuttgart. Anstelle nur einer Insel besuchte ich vier verschiedene Länder, hörte vier Sprachen, probierte vier lokale Küchen und besuchte Freunde, die ich in den vergangenen Jahren auf anderen Reisen kennengelernt hatte. So wurde die Reise selbst für mich zu einem Erlebnis und nicht nur zu einer Beförderung von A nach B.

Arbeiten unterwegs

Während ich mir für das Reisen Zeit zwischen dem Ende einer Arbeit und dem Beginn einer neuen reserviert habe, scheut der aus Pilsen stammende Martin Hyťha (42) auch auf Geschäftsreisen keine langen Wege. Vor einigen Jahren fuhr er mindestens dreimal im Jahr mit dem Zug nach Georgien und Armenien. Für die Organisation NESEHNUTÍ leitete er dort zusammen mit Kollegen Projekte zur Unterstützung von Bürgerinitiativen, die sich mit lokalen ökologischen oder sozialen Problemen befassten. Heute engagiert er sich in der Ukraine und betrachtet die Zugfahrt als „zusätzliche Bonuszeit“ – eine Zeit, in der er lesen, schlafen, Versäumtes nachholen oder sich über sein Reiseziel informieren kann.

Reisen quer durchs Land sind für ihn zur Selbstverständlichkeit geworden, egal ob er nach Prag, Lwiw oder Istanbul fährt. „Ich kann mir das gar nicht anders vorstellen, also habe ich auch nichts zum Vergleichen“, sagt Martin. Als er um das Jahr 2000 herum mit dem Reisen begann, war Fliegen noch nicht so erschwinglich wie heute – Billigfluggesellschaften gab es noch nicht, oder zumindest kannte er keine. Für einen jungen Reisenden mit begrenztem Budget war das Reisen auf dem Landweg daher nicht nur selbstverständlich, sondern eigentlich auch die einzige Möglichkeit.
Eva Jašková nach einer langen Zugfahrt auf der Fähre in Istanbul.

Eva Jašková nach einer langen Zugfahrt auf der Fähre in Istanbul. | Foto: © privat


Auch die Künstlerin und Reisende Eva Jašková (35) aus Ostrava verknüpft das Reisen mit ihrer Arbeit, wenn auch auf andere Weise. Zu ihrem sechsmonatigen Kunstpraktikum in Japan im Jahr 2015 reiste sie auf dem Landweg – per Anhalter, Bus, Zug und Schiff. Ihre Route führte über Kaunas in Litauen und Moskau, über die Transsibirische Eisenbahn, wo sie sieben Tage ohne Unterbrechung bis nach Wladiwostok fuhr, von wo aus sie mit dem Schiff über Südkorea weiterreiste.

Auf der langen Zugfahrt wurde ihr bewusst, dass langsames Reisen nicht nur eine Fortbewegung von einem Ort zum anderen ist. Sieben Tage lang beobachtete sie die vorbeiziehende Landschaft, ließ Linsen keimen, las und unterhielt sich mit Menschen, die ein- und ausstiegen. Sie war die Einzige im Abteil, die die gesamte Strecke zurücklegte. Am stärksten beeindruckte sie die ungewöhnliche Wahrnehmung der Zeit: Der Zug durchquerte sieben Zeitzonen, richtete sich aber nach Moskauer Zeit. „Und so kam es, dass zwei Menschen zur gleichen Zeit ihre Zähne putzten – nur dass der eine gerade aufgewacht war und der andere schlafen ging“, erzählt Eva. Für sie war das ein faszinierendes Beispiel für die Relativität der Zeit und dafür, dass jeder seinen eigenen Rhythmus hat.

Während der Zugfahrt drehte sie auch eine Reihe von Videos mit Blick aus dem Fenster und beschleunigte sie dann, um sie an die Geschwindigkeit des Fluges anzupassen. „Plötzlich wurde die Landschaft zu einer Abstraktion. Genauso wie die Erlebnisse, die bei einer schnellen Fortbewegung zu einer formlosen Mischung verschmelzen“, beschreibt sie ihre künstlerische Absicht. „In Wladiwostok war alles gefroren, sogar die Wellen auf dem Meer, als ob die Zeit stehen geblieben wäre. Und ein paar Tage später blühten in Südkorea bereits die Sakura-Kirschbäume. Diese Kontraste hätte ich mit dem Flugzeug niemals erleben können.“

Wenn schon mit dem Flugzeug, dann soll es sich lohnen

Wie viele andere, die sich gegen das Fliegen entschieden haben, nennt Martin Hyťha als Hauptgrund vor allem den CO₂-Fußabdruck von Flügen. In der Europäischen Union stößt ein Flugzeug beispielsweise schätzungsweise fünf- bis sechsmal mehr CO₂ pro Personenkilometer (Emissionen pro Kilometer pro Passagier) aus als ein Zug. Praktisch bedeutet dies, dass beispielsweise auf einer 1700 Kilometer langen Reise von Prag nach Barcelona mit dem Flugzeug etwa 330 Kilogramm CO₂ pro Person ausgestossen werden, während es mit dem Zug etwa 50 Kilogramm sind. Laut Martin macht es daher nur Sinn, das Flugzeug zu nutzen, wenn man wirklich lange vor Ort bleibt. Als er Kolumbien erkunden wollte, entschied er sich daher für das Flugzeug – verbrachte dann aber ein halbes Jahr in Lateinamerika.

Mit einer ähnlichen Philosophie wagte auch Eva Jašková den Sprung über den Ozean, als sie mit ihrem Partner für zwei Jahre nach Kanada zog. Sie kehrte nicht einmal zu Weihnachten in die Tschechische Republik zurück – um die Anzahl ihrer Flüge zu minimieren. Alle weiteren Reisen durch Nordamerika unternahm sie per Anhalter, mit Bussen oder Zügen, genau wie in Europa und Asien. Und wenn sie den Zielort mit Freunden erkunden můchte, trifft sie sich wie Martin Hyťha erst dort mit ihnen.

Noch konsequenter ist Viktorka Rys (36), eine Reisende, die für ihre Fernwanderungen in den Bergen bekannt ist. In den letzten neunzehn Jahren hat sie insgesamt vier Jahre auf Reisen verbracht – neben Überquerungen des Karpatenbogens etwa auch eine Wanderung zu Fuß über den Kaukasus bis nach Aserbaidschan. In ihrem ganzen Leben hat sie nur ein einziges Flugticket gekauft, und zwar als sie in Andalusien schwere Verbrennungen erlitt und eine Reise auf dem Landweg für sie unmöglich war.
Viktorka Rys auf ihren Reisen.

Viktorka Rys auf ihren Reisen. | Foto: © privat


Was zunächst eine rein ökologische Entscheidung war, bewertet sie heute jedoch kritischer. „Da ich seit neunzehn Jahren auf eigene Faust ohne Flugzeug reise, denke ich, dass ich vielleicht an einem Punkt angelangt bin, an dem ich aus dieser Erfahrung alles herausgeholt habe, was möglich war, sie gründlich erforscht habe und sie nun eher zu einem Käfig wird“, sagt sie und fügt hinzu, dass sie schon seit längerer Zeit den Wunsch hat, Zentralasien zu bereisen, wo man aber derzeit auf dem Landweg praktisch nicht hinkommt. Aus moralischen Gründen will sie nicht durch Russland fahren, und andere Wege sind entweder unnötig kompliziert oder gesperrt.

„Der ökologische Nutzen meines Nichtfliegens ist zudem gleich null – kein Flugzeug ist wegen mir am Boden geblieben. Und ich kenne niemanden, den ich dazu gebracht hätte, ganz mit dem Fliegen aufzuhören, nicht einmal jemanden, den ich dazu inspiriert hätte, weniger zu fliegen. Es war eine Sackgasse, aber für mich persönlich hatte es einen enormen Nutzen“, sagt Viktorka. Sie fügt hinzu, dass sie heute darüber nachdenkt, wieder zu fliegen – nicht für kurze Strecken, die man auch auf dem Landweg zurücklegen kann, und nicht nur für ein paar Tage. Sie möchte zum Beispiel für einen sechsmonatigen Aufenthalt nach Südamerika, und die Reise dorthin wäre per Schiff noch umweltschädlicher. „Der Fehler liegt darin, dass Züge teuer und Flugzeuge billig sind. Und das ist einfach ein politisches Problem. Daraus ein Problem der persönlichen Verantwortung zu machen, kann nicht funktionieren.“

Auf einen ähnlichen Widerspruch stößt auch Martin Hyťha, wenn er die Preise für Flugtickets und Fahrkarten im September 2025 vergleicht: „Ein Hin- und Rückflugticket von Prag nach Barcelona kostet etwa 100 Euro, eine Busfahrt etwa 220 Euro und eine Zugfahrt etwa 300 Euro.“ Ähnlich wie Eva Jašková hält er es für ungerecht, dass Flugtickets in der Regel günstiger sind als Zug- oder Busfahrkarten – dennoch versucht er, auf dem Landweg zu reisen, auch wenn dies manchmal bedeutet, dass er Zugfahrten mit Trampen kombinieren muss.

Die Preisunterschiede werden maßgeblich durch die geltenden Vorschriften im Verkehrswesen beeinflusst. Fluggesellschaften können es sich leisten, günstige Flugtickets zu verkaufen, weil sie im Gegensatz zu Bus- und Bahnunternehmen keine Verbrauchsteuer auf Treibstoff zahlen. Analysen von Umweltorganisationen zufolge beliefen sich solche steuerlichen Sonderregelungen in der EU im Jahr 2014 auf einen jährlichen Vorteil in Höhe von mehreren Dutzend Milliarden Euro. Der Unterschied wird durch staatliche Subventionen für Flughäfen und das Low-Cost-Geschäftsmodell der Fluggesellschaften noch verstärkt.

Kommunizieren mit Händen und Füßen

Keiner der Reisenden gibt sich der Illusion hin, dass lange Reisen über Land für jede*n geeignet sind. Martin Hyťha erwähnt neben den Kosten auch die Komplexität des europäischen Eisenbahnnetzes, wo er oft mehrere Fahrkarten und Platzreservierungen kombinieren muss, um sein Ziel zu erreichen. Eva Jašková widerspricht jedoch, dass die Verbindungen früher viel komplizierter waren und die Reise viel Improvisation erforderte. Heute gibt es Apps, die die Planung erheblich erleichtern. Ein guter Einstieg für diejenigen, die das Reisen auf dem Landweg ausprobieren möchten, ist ihrer Meinung nach das internationale Interrail-Ticket.

Gleichzeitig weist sie jedoch auf Stolpersteine hin, die keine App lösen kann: lange Verspätungen, das Abkoppeln von Waggons oder Durchsagen in Sprachen, die man nicht versteht. „Ich habe gelernt, immer genug Wasser, Obst oder Nüsse dabei zu haben. Denn oft gibt es im Zug nichts Veganes zu kaufen“, sagt sie. Außerdem erfordert das Reisen auf dem Landweg, insbesondere in asiatischen Ländern, die Fähigkeit, sich mit Händen und Füßen oder einer Mischung aus Sprachen zu verständigen und dabei keine Angst zu haben, dabei ein wenig peinlich zu wirken.
Martin Hyťha in Georgien.

Martin Hyťha in Georgien. | Foto: © privat

Busse sind für alle außer mir offensichtlich die letzte Option. Obwohl ich mit ihnen, abgesehen vom Platzmangel, vor allem positive Erfahrungen gemacht habe, hat auch diese Art des Reisens ihre Tücken. Auch in Fernbussen kommt es vor, dass die Toilette nicht funktioniert (die Fahrer halten dann an Tankstellen) oder es keinen Strom gibt (die Steckdosen sind zur Sicherheit entfernt worden), was bei einer voraussichtlichen Fahrzeit von fünfzehn Stunden beunruhigend sein kann. Vor allem, wenn man damit rechnet, sein Handy oder seine Powerbank im Bus aufladen zu können.

Laut Viktoria Rys kommt es nicht nur auf das Verkehrsmittel an, sondern auch auf das Land und darauf, wer sich darin bewegt. „Eine jung aussehende Frau, die oft zu Fuß in den Bergen unterwegs ist oder per Anhalter fährt, ist ganz anderen Gefahren ausgesetzt als ein älterer Herr, der mit dem Zug Sehenswürdigkeiten besucht“, erklärt sie. Sie selbst wurde auf ihren Reisen der Spionage verdächtigt, in ihrer Nähe fielen Bomben und beim Trampen wurde sie entführt. Gleichzeitig betont sie jedoch, dass es sich dabei eher um Ausnahmefälle handelt. Auf meine Frage, warum ihr das Reisen mit geringem Budget diese Risiken wert ist, antwortet sie: „Ich mache das, weil ich Abenteuer, Bewegung und die Verbindung zur Natur in meinem Leben brauche. Weil für mich das Leben auf Reisen mehr Sinn ergibt als das Leben an einem Ort, es gibt mir das Gefühl, meine Zeit sinnvoll zu nutzen. An einem bekannten Ort ist es sehr leicht, viel Zeit zu verschwenden. Die meisten Menschen sind nicht so abenteuerlustig und neugierig wie ich, daher droht ihnen so etwas wahrscheinlich nicht. Und vor allem – die Freundlichkeit, Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen vor Ort haben in den meisten Ländern alle Probleme bei weitem aufgewogen.“
Viktorka Rys auf ihren Reisen.

Viktorka Rys auf ihren Reisen. | Foto: © privat

Das Reiseerlebnis

Langsames Reisen bedeutet für mich auch eine langsamere Geisteshaltung. Während viele meiner Mitreisenden lange Busfahrten meist nur erdulden, mache ich sie mir bewusst angenehm – ich hebe mir meine Lieblingspodcasts und -artikel speziell für die Reise auf und nutze die Zeit zum Meditieren oder einfach zum Nichtstun, was ich mir zu Hause selten erlaube.

„Das Reisen mit dem Zug gibt mir Zeit zum Nachdenken und zum Abschiednehmen von dem Ort, an dem ich längere Zeit verbracht habe“, fügt Eva Jašková hinzu. „Wenn ich mit dem Flugzeug fliegen würde, stünde ich plötzlich am Flughafen in Prag und alle würden mich nach meiner Rückkehr fragen: ‚Und, wie war es?‘ Ich hätte keine Zeit, meine Erlebnisse zu verarbeiten und mich auf die Veränderung meiner Umgebung einzustellen.“

Unterwegs beobachtet sie außerdem gerne die Veränderungen der Landschaft und der Menschen. Im Norden der Türkei faszinierten sie die endlosen Teeplantagen, und sie erinnert sich auch gerne an einen langen Tag in Kasachstan: „Wir fuhren stundenlang durch eine eintönige Landschaft, überall nur Wüste und Steine – und dann sah ich plötzlich ein Kamel. Ich sprang auf und zeigte mit dem Finger aus dem Fenster darauf, solche Momente reißen einen völlig aus dem Alltag heraus“, lacht sie noch heute, wenn sie sich an die überraschten Gesichter ihrer Mitreisenden erinnert. „Und es ist nicht nur ein visuelles Erlebnis: Zu einer Reise gehören auch Gerüche und Geschmäcker. Ich erinnere mich zum Beispiel daran, wie in Usbekistan ein Mann mit Fischen beladen in den Zug stieg. Plötzlich stank der ganze Waggon und er rief immer wieder: ‚Fisch, Fisch, Fisch, Fisch‘“, lacht Eva.

Laut Eva entsteht im Zug auch eine besondere Gemeinschaft. „Man verbringt ganze Tage mit fremden Menschen, erzählt sich abends Geschichten und wacht morgens nebeneinander auf. Dann trennen wir uns, sehen uns nie wieder, und trotzdem erinnere ich mich bis heute an sie“, sagt sie. Sie erinnert sich beispielsweise an eine türkisch-ukrainische Familie auf der Reise von Istanbul nach Bukarest, die Angst hatte, nicht über die Grenze gelassen zu werden. „Wir unterhielten uns in einer Mischung aus verschiedenen Sprachen, teilten unser Essen und erlebten gemeinsam ihre Unsicherheit“, erzählt sie. Zur Erleichterung aller wurde die Familie an der Grenze durchgelassen, was sie gemeinsam mit Eva feierten. „Ich mag es auch, im Zug aufzuwachen“, lächelt sie. „Abends schlafe ich ein, morgens wache ich in einer anderen Landschaft auf und beobachte, wie sie von der aufgehenden Sonne in Farbe getaucht wird. Diese Momente mag ich am liebsten.“

Perspectives_Logo Die Veröffentlichung dieses Artikels ist Teil von PERSPECTIVES – dem neuen Label für unabhängigen, konstruktiven, multiperspektivischen Journalismus. JÁDU setzt dieses von der EU co-finanzierte Projekt mit sechs weiteren Redaktionen aus Mittelosteuropa unter Federführung des Goethe-Instituts um. >>> Mehr über PERSPECTIVES

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