Postdigitale Kulturen

Richtung Zukunft – was bedeutet die Digitalisierung für die Gesellschaft?
 
  • Darstellende Kunst
  • Digitalisierung
  • Datenschutz
  • Fossile Energie
  • Zivilgesellschaft
  • Diskurs
  • Rassismus
  • Arbeit
  • Popkultur
  • Provenienzforschung
  • Infrastruktur
  • Stadt
  • Museum
  • Aktivismus
  • Medien
  • Feminismus 
  • Erinnerungskultur
  • Chancengleichheit
  • Wirtschaft
  • Inklusion
  • Ernährung
  • Künstliche Intelligenz
  • Intersektionalität 
  • Ethik
  • Weltordnung
  • Robotik
  • Umweltverschmutzung
  • Gender
  • Geschichte
  • Identität
  • Zeitgeschehen
  • Queer
  • Bildung
  • Technologie
  • Sprache
  • Literatur
  • Forschung
  • Diversität
  • Film
  • Postkolonialismus
  • Männlichkeit
  • Sicherheit
  • Nachhaltigkeit
  • Musik
  • Körper
  • Bildende Kunst
  • Dekolonisierung
  • Klimawandel
  • Wasser
  • Restitution
Alle Themen

Aktuelles

Strafbarkeit im digitalen Raum Gewalt im Netz

Vermeintlich lustige Bilder auf Facebook, ein falsches Dating-Profil auf Tinder, Beleidigungen auf Twitter: Anna Wegscheider von der Beratungsorganisation Hate-Aid spricht im Interview über geschlechtsspezifische Unterschiede von digitaler Gewalt und die träge Justiz.

Foto (Detail): Ben Queenborough © picture alliance / empics Ein großes Abzeichen der britischen Wohltätigkeitsorganisation Girlguiding mit den Worten „Online harm is real harm. Beenden Sie ihn jetzt“.

Künstliche Intelligenz Die schreckliche KI

In der heutigen Welt kann nichts der digitalen Revolution entgehen. Wie wir uns bewegen, kommunizieren und konsumieren, wird durch Code gesteuert, und dieser Code wird immer intelligenter. Doch ist Künstliche Intelligenz (KI) keineswegs so fair oder neutral, wie es scheinen mag.
 

Foto (Detail): © Adobe Künstliche Intelligenz ist keineswegs so fair oder neutral, wie es scheinen mag.

Selbstfahrende Autos Eine Frage des Einzelfalls?

Wer ist verantwortlich, wenn ein Unfall mit einem selbstfahrenden Auto passiert? Die Forschungsstelle RobotRecht der Universität Würzburg beschäftigt sich mit genau solchen technik-rechtlichen Fragen.

Foto (Detail): Rupert Oberhäuser © picture alliance / Rupert Oberhäuser Ein kleiner, autonom fahrender Elektrobus am Stadtbahnhof. An der Haltestelle stehen einige wartende Personen.

Datenjournalismus Auf der Jagd nach verborgenen Mustern

Künstliche Intelligenz (KI) spielt im Journalismus schon heute eine wichtige Rolle: Algorithmen finden Geschichten in großen Datensätzen und erzeugen automatisch Tausende Texte. Schon bald könnte KI zu einer kritischen Infrastruktur der Medienproduktion werden.

Foto (Detail): Max Gruber © Better Images of AI / Ceci n'est pas une banane / CC-BY 4.0 „Bounding Boxes“, die Max Gruber hier künstlerisch humorvoll dargestellt hat

Algorithmen und Kultur

Vorurteile und Irrtümer Künstliche Intelligenz ist nicht neutral

Im vergangenen Jahrzehnt haben wir einen Großteil unserer Zeit in der digitalen Welt verbracht – einer Welt, über die eine Handvoll Konzerne zunehmend die Kontrolle ausüben. Diese Unternehmen steuern in beträchtlichem Maße, was wir sehen und sagen können und welche Werkzeuge uns zur Verfügung stehen.
 

Foto (Detail): © Adobe Egal, ob sie für die Suche oder in der automatisierten Content-Moderation verwendet wird: Künstliche Intelligenz ist nur so nützlich wie die ihr zugrunde liegenden Datensätze.

Bilder und Verzerrung Wie sehen normale Menschen aus?

Was ist eigentlich normal? Und was macht ein normales Gesicht aus? Unser Gehirn analysiert und klassifiziert jedes Gesicht, dem wir begegnen – und damit sind wir nicht allein. Eine gesamte wissenschaftlich-technische Disziplin analysiert solche unterbewussten kognitiven Prozesse und zerlegt sie in statistische Normalitäten. Maschinelles Lernen ermöglicht es sogar, mithilfe von Gesichtserkennung menschliches Verhalten zu einzuordnen und vorherzusagen.

Foto (Detail): © Normalizi.ng Was macht ein normales Gesicht aus? Das Normalizi.ng-Projekt nutzt maschinelles Lernen, um zu analysieren und zu verstehen, wie wir entscheiden, wer „normaler“ aussieht.

Demokratie im digitalen Raum „Sei vorsichtig, was du erschaffst!”

Die Menschenrechtsanwältin und Autorin Maureen Webb erklärt, wie technische Lösungen Diskriminierung verschärfen können – und wie Hacker*innen sich dafür einsetzen, die demokratischen Grundrechte im digitalen Raum zu bewahren.
 

Foto (Detail): © picture alliance/Zoonar/Axel Bueckert Die Algorithmen bei der Gesichtserkennung sind alles andere als vorurteilsfrei.

Emotion Recognition Technologies „Wir können nicht von Vorteilen sprechen“

Was bedeutet es, wenn Computer Emotionen erkennen und entschlüsseln? Ein Interview mit Alexa Hagerty, Forscherin für ethische Fragen zu Künstlicher Intelligenz an der Universität Cambridge.

© Lena Ziyal Illustration: Drei Köpfe mit unterschiedlichen Gesichtsausdrücken

KI und Buchmarkt Maschinen, die Romane schreiben?

Auch in der Buchbranche wird Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend wichtiger. Manche Hoffnungen sind realistisch, manche eher Science-Fiction.

Foto (Detail): Donald Iain Smith © picture alliance / Bildagentur-online / Blend Images KI im Buchmarkt steckt größtenteils noch in den Kinderschuhen. Ob eine KI jemals in der Lage sein wird, den nächsten Harry Potter zu schreiben, bleibt abzuwarten.

Lebensmittelverschwendung Diese KI rettet Essen vor dem Müll

Bis 2030 soll die Verschwendung von Lebensmitteln in Deutschland halbiert werden. Am Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV werden Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) erforscht, die uns diesem Ziel näherbringen können.

Foto (Detail): © Adobe Viele Lebensmittel können vor der Tonne bewahrt werden.

Junge Europäer*innen und Künstliche Intelligenz Online-Umfrage We and AI

Was sind die Sorgen und Hoffnungen junger Europäer*innen in Bezug auf Künstliche Intelligenz? Die Studie „We and AI“ hat versucht, das herauszufinden. Emilija Gagrčin, eine der Autor*innen, spricht im Interview über erwartbare und überraschende Ergebnisse.

Illustration: © Lena Ziyal Online-Umfrage We & AI

KI und Psychologie „Ein kleiner Gewinn rechtfertigt keinen großen Verlust“

Künstliche Intelligenz ist wie eine Mutter, die alles für uns erledigt, sagt die Psychologin Pavla Koucká. Wenn wir nicht aufpassen, enden wir wie verwöhnte Kinder, warnt sie. Wie können wir Künstliche Intelligenz sinnvoll nutzen und uns dabei trotzdem als Menschen weiterentwickeln?

Foto: © privat Die Psychologin Pavla Koucká

Vertrautheit und Künstliche Intelligenz (KI) Algorithmische Kultur

Künstliche Intelligenz (KI) prägt die Kultur nachhaltig. Anstatt Maschinen zu fürchten, die intelligenter sind als der Mensch, könnten wir auch der Frage nachgehen, inwieweit dem Menschen abverlangt wird, sich mehr wie eine Maschine zu verhalten. Wie kann eine Rückbesinnung auf den Körper, auf Landschaft und auf Diasporaerfahrungen neue Möglichkeiten aufzeigen?

Foto: © Marvin Luvualu AI

Künstliche Intelligenz und Kunst Wann ist Kunst eigentlich Kunst?

Künstliche Intelligenzen, die Kunst erschaffen, werfen alte Fragen neu auf: Ist das überhaupt Kunst? Und wer ist der Kreative – die Maschine, der Programmierende oder die Person, mit deren Daten der Algorithmus gefüttert wurde?

Foto (Detail): © DeepArt Wenn eine KI ein Gemälde entwirft, ist das dann Kunst? Und wer ist eigentlich der Urheber?

KI-Entwicklung Der Weg des Außenseiters

Europa hinkt in der Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) hinterher – aus diesem Nachteil soll jetzt ein Vorteil werden.

Foto (Detail): S. Ziese © picture alliance / Zoonar Liegt Europa in der KI-Entwicklung hinter China zurück? In diesem deutschen Chinarestaurant jedenfalls werden intelligente Serviceroboter eingesetzt.

Künstliche Intelligenz und Kunst Die Maschine, die unsere Kreativität entfesselt

Der britische Mathematiker Marcus du Sautoy ist überzeugt, dass Künstliche Intelligenz (KI) so kreativ sein kann wie der Mensch – und dass sie künftig sogar Bewusstsein erlangen kann.

Foto (Detail): © privat Könnte ein Algorithmus Musik schreiben, die es mit Bach aufnehmen kann? Die Performance „Gödel Escher Bach“ im Barbican Performing Arts Centre in London.

Kunst und maschinelles Lernen Der Wolf, den wir füttern

Sei es Musik zu komponieren oder Bilder zu malen – Künstliche Intelligenz (KI) ist mittlerweile in technischer und kreativer Hinsicht in der Lage, Kunst zu erschaffen. Dem argentinischen Verleger Octavio Kulesz zufolge kann es dadurch zu einem explosionsartigen Anstieg von Kreativität kommen und zugleich zu einer stärkeren Marktkonzentration im Kulturbereich. 

Foto (Detail): © Adobe Ob beim Komponieren von Musik oder dem Malen von Bildern: Künstliche Intelligenz besitzt die technischen und kreativen Fähigkeiten, Kunst zu erschaffen.

Ethik und Recht „Wir sollten eigene europäische Standards festlegen“

Braucht es Gesetze und ethische Standards für die Entwicklung Künstlicher Intelligenz? Karen Yeung, Professorin für Recht, Ethik und Informatik an der Universität von Birmingham, erklärt, weshalb es dringend nötig ist, technologische Entwicklungen zu regulieren. 

Foto (Detail): © Adobe Brauchen wir rechtliche Ethik-Standards für Künstliche Intelligenz?

Bildung Allerhand zu lernen

Was müssen junge Menschen über Künstliche Intelligenz (KI) wissen, um sie verantwortungsvoll nutzen zu können? Stephanie Hankey, Mitbegründerin der Nichtregierungsorganisation Tactical Tech, spricht über ihre Erfahrungen mit jungen Digital Natives und die Notwendigkeit, dass Bildungsinstitutionen und Zivilgesellschaft gemeinsam digitale Kompetenz fördern. 

Foto (Detail): © David Mirzoeff / Tactical Tech Allerhand zu lernen: Impressionen von Tactical Techs „The Glass Room“-Projekt.

Künstliche Intelligenz und COVID „KI ist keine Wunderwaffe“

Welchen Platz hat Künstliche Intelligenz (KI) im Gesundheitssektor, in dem menschliche Interaktion doch so wichtig ist? Wissenschaftler Rahul Panicker zeigt im Interview einige Probleme von KI auf – und dass sie uns dennoch in Zeiten der Pandemie helfen könnte.

Foto (Detail): Engin Akyurt © Unsplash Sievietes skatiens pievērsts viedtālruņa ekrānam.

Künstliche Intelligenz und Frieden „Wir brauchen den politischen Willen“

Wenn Menschen an den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Kriegsführung denken, dann meistens an „Killerroboter“, Drohnen. Aber könnte Künstliche Intelligenz auch für friedenserhaltende Operationen eingesetzt werden? Über das Für und Wider von KI in Friedensmissionen erzählt Angela Kane, ehemalige Beigeordnete Generalsekretärin der Vereinten Nationen.

Foto (Detail): Sascha Steinach © picture alliance / ZB Ein Graffiti einer Kriegsdrohne mit einem Palmwedel in Genf.

Im Kampf gegen den Klimawandel „Die Frage bleibt: Sind wir zu langsam?“

Wir befinden uns mitten im Klimawandel und müssen Künstliche Intelligenz (KI) nutzen, um diese Herausforderung zu bewältigen, sagt der stellvertretende Direktor des Stockholm Resilience Centre Victor Galaz. Gleichzeitig werden KI-Technologien eingesetzt, die das Klima weiter schädigen. Wie können wir ein Gleichgewicht zwischen diesen Polen finden? 

Foto (Detail): Westend61/Florian Kopp © picture alliance Baumstümpfe vor dem brennenden Amazonas Regenwald

Künstliche Intelligenz Das Antwortgebende

Wird Künstliche Intelligenz die Menschheit irgendwann beherrschen? Über unüberbrückbare Unterschiede zwischen Menschen und Maschinen – ein Essay von Peter Glaser.

Foto (Detail): © Adobe Künstliche Intelligenz

Digitale Zivilgesellschaft

Miss- und Desinformation Der spielerische „Kampf ums Netz“

Das Kartenspiel „Fight for the Net“ zeigt auf, wie und warum Falschinformationen im Netz verbreitet werden. Die Entwickler*innen Elena Falomo und Matthias Kettemann verraten mehr über die Ziele und Hintergründe des Spiels.
 

Foto (Detail): Patrick Daxenbichler; © picture alliance / Zoonar Wie und warum werden Falschinformationen verbreitet? Beim Kartenspiel „Fight for the Net“ wird dies spielerisch erklärt.

Loyalität kontra Gerechtigkeit Die psychologische Dimension des Whistleblowing

Whistleblower*innen haben offenbar einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit und Freiheit. Doch was bewegt sie dazu, ihre Arbeitgeber*innen oder Staatsbeamt*innen anzuzeigen? Psychologe Mark Travers präsentiert vier Erkenntnisse im Zusammenhang mit Staatsgeheimnissen, Transparenz und Whistleblowing.

Foto (Detail): Sachelle Babbar © picture alliance / ZUMAPRESS.com Demonstranten mit einem Pfeifenkostüm bei einer Demonstration gegen die Münchner Sicherheitskonferenz

Cyberaktivismus „Man muss auch in der realen Welt sichtbar sein“

In Ländern, in denen Proteste schweren Einschränkungen unterliegen, ist persönlicher Protest für Aktivist*innen nicht immer eine Option. Wie können Aktivist*innen in anderen Räumen, beispielsweise online, auf Probleme aufmerksam machen? Der Moskauer Klimaaktivist Arshak Makichyan diskutiert seine Erfahrungen mit On- und Offlineprotesten in Russland.

Foto (Detail): © Yakov Koleichuk Arshak Makichyan hält ein brennendes Schild aus Pappe auf dem steht „Ihr schafft die Wege zum Klimakollaps“

Datenschutz Eine Gesellschaft ist mehr als die Summe ihrer Individuen

Ob bei Facebook, Siri oder Alexa – bei Künstlicher-Intelligenz-Technologie wird in der Öffentlichkeit oft der mangelnde Schutz der Privatsphäre beklagt.

Foto (Detail): © picture alliance/Goldman Was, wenn Apps die neuen Architekten der Stadt werden? Weshalb die Regulierung von digitalen Anwendungen dringend angepasst werden muss.

Digital Services Act Den Datenkraken Grenzen setzen

Welche Inhalte wir im Internet finden – welche Suchergebnisse, Videos oder Social-Media-Posts uns zuerst angezeigt werden, wird zunehmend von wenigen großen Internetkonzernen bestimmt. Damit beeinflussen sie nicht nur unser Konsumverhalten, sondern auch unsere politische Meinungsbildung. Der Digital Services Act der Europäischen Union soll für mehr Transparenz sorgen.

Foto (Detail): © picture alliance/Sergey Nivens/Shotshop Wut, Angst, Erstaunen: Empfehlungsalgorithmen geben emotionalisierenden Inhalten Priorität – mit erheblichen Folgen für die Meinungsbildung im Netz.

About the Future in Times of Crises HammamRadio – feminist-love radio station

Was als Bewältigungsmechanismus begann, entpuppte sich als kraftvolle Triebfeder für tausende Womxn, nicht-binäre, trans und queere Menschen. Als die Welt in den Lockdown ging, beschlossen wir, einen Raum voller Hoffnung, Liebe, Musik und Freude zu schaffen, für uns und für die Gemeinschaft, zu der wir gehören: HammamRadio.

Foto: © HammamRadio HammamRadio, feminist-love radio station

About the Future in Times of Crises Pflege in einer technisch-kapitalistischen Welt

Die Initiative Pirate Care verbindet – in Zeiten der Pandemie – die Themen Pflege und Technologie, um die Menschen zu unterstützen.

Foto: © Pirate Care Pirate Care

About the Future in Times of Crises Die Verlaufsform der abgeschlossenen Zukunft

In Belarus ist ein Aufstand im Gange – gegen die Regierung, die seit 26 Jahren an der Macht ist. Gedanken über die Protestbewegung, die heutige „Post-“Zeit und über die Zukunft.

Foto: © Alesia Zhitkevich Future Perfect Continuous

About the Future in Times of Crises Be Water – Einblicke in die Protestbewegung in Hongkong

Ein Interview mit der Kuratorin Joel Kwong und dem Künstler Eric Siu über Solidarität, kollektive Intelligenz und darüber, während der Massenproteste in Hongkong in den Jahren 2019 und 2020 wie Wasser zu sein.

Grafik (Detail): © Eric Siu Be Water

About the Future in Times of Crises Venezuela – die doppelte Krise

Vanessa Blanco und Daniela Ropero sind zwei junge Frauen, die in Venezuela für mehr Gerechtigkeit kämpfen. Im Interview erzählen die beiden von Herausforderungen und Hoffnungen in einem Land, das in einer politischen und wirtschaftlichen Dauerkrise steckt.

Foto (Detail):Joven Pride Joven Pride

About the Future in Times of Crises One Vision, One World. – Aber wessen Welt?

Vândria Borari, indigene Anführerin, Anwältin und Menschenrechtsverteidigerin, sprach mit Camila Nobrega, Wissenschaftlerin und Journalistin, die sich mit den Themen Social-Environmental Justice und Lateinamerikanischer Feminismus beschäftigt, über ihre Vision für ein nachhaltiges und gerechtes Internet.

Foto: © Vândria Borari Vândria Borari

About the Future in Times of Crises Spielen, entwickeln, gestalten – die kollektiven Verben

Die Organisation Fields of View beschreibt, wie sie in Indien sehr unterschiedliche Menschen spielerisch dazu bringt, ins Gespräch zu kommen.

Foto: © Fields of View Fields of View

Politik im digitalen Zeitalter Das Zero-One-Game: Politik als Spiel

Politik ist eine ernste Sache. Es geht um Geld, Macht und Ressourcen. Gegenwärtig, und das ist kulturgeschichtlich neu, steht sogar die Existenz selbst auf dem Spiel, also die Frage, ob und wie lange Menschen noch auf diesem Planeten leben können. Gleichzeitig allerdings mutiert im digitalen Zeitalter Politik mehr und mehr zum Spiel. Zeichen ohne Bedeutung treiben ihr Unwesen.

Foto (Detail): Valentin Wolf; © picture alliance / imageBROKER Bildschirmaufnahme des Twitter-Profils von Donald Trump

Desinformation Auf der Jagd nach Falschmeldungen

​Gezielte Falschinformation kann sich im schlimmsten Fall zu einer konkreten Bedrohung unserer Demokratie entwickeln. Deshalb setzen zahlreiche Initiativen in Deutschland auf den Faktencheck im Netz. 
 

Foto (Detail): © picture alliance/Goldmann Installation anlässlich der US-Präsidenschaftswahl im Januar 2021

Verschwörungsmythen „Da vergeht einem das Lachen“

Angst vor Kontrollverlust macht Menschen anfälliger für Verschwörungsideologien – die Corona-Pandemie ist dafür deshalb die beste Voraussetzung. Wie man reagieren sollte, wenn man Verschwörungsgläubigen begegnet, erklärt die Politikwissenschaftlerin und Netzaktivistin Katharina Nocun im Interview.

Foto (Detail): © picture alliance/Marc Vorwerk/SULUPRESS.DE Nahaufnahme eines Mannes mit Mund-Nasen-Schutz mit der Aufschrift „An Corona verblödet"

Shift Society Exklusive Inklusion?

Warum ist das Internet immer noch voller Barrieren für Menschen mit Behinderungen? Oder stimmt das etwa nicht? NGO-Gründerin Tiffany Brar, Video-Influencer Daniel Jones, App-Entwickler Javier Montaner und Forscher Shai Fuxman diskutieren über das Spannungsfeld zwischen den digitalen Möglichkeiten und ihrer tatsächlichen Umsetzung – und was jede*r Einzelne in der Gesellschaft tun kann.

Foto (Detail): Markus Winkler © Unsplash Das Bild zeigt eine Schreibmaschine mit einem Blatt Papier, auf das Equality, das englische Wort für Gleichberechtigung, getippt worden ist.

Shift Society Retweeten und Erinnern: Der digitale Umgang mit dem Holocaust

Was macht das digitale Zeitalter mit der Erinnerung an den Holocaust? Der Überlebende Abba Naor, der Germanist Ernst Hüttl, der Pressemitarbeiter der Auschwitz Gedenkstätte Pawel Sawicki und die Abiturientin Emely Fuchs erzählen von Erfahrungen, Chancen und Risiken.

Foto (Detail): NIR ELIAS © picture alliance / REUTERS Besucher*innen mit Audioguides in Yad Vashems Holocaust History Museum in Jerusalem, Israel.

Technologie und Zukunft

Ästhetik und Technologie Wie Popkultur den Look der Zukunft bestimmt

Roboter sind, ob regeltreu oder anarchisch, Produkte unserer Popkultur: Von Metropolis über Star Wars und Jane Fonda bis Missy Elliot, sie alle entwerfen in ihren Futurismen neue Technologien und ihre Ästhetik. Wie diskutieren und prophezeien sie den Look der Zukunft heute dialektisch mit der Robotik?

Foto: © picture alliance / AFP Eine Gruppe Models in Stiefeln führt während einer Modenschau des Designers André Courrèges kurze Minikleider mit transparenten Oberteilen vor.

Humanoide Roboter „Tengai bewertet alle gleich“

Wie kann Voreingenommenheit in Bewerbungsssituationen vollständig beseitigt werden? Mit Robotern – behauptet Softwareentwicklerin Vanja Tufvesson. Sie gründete eine Nichtregierungsorganisation, die Coding-Camps für als Frauen identifizierende Menschen organisiert, und hat den ersten unvoreingenommenen Roboter der Welt mitentwickelt.

Foto (Detail): © Tengai Unbiased Drei Roboterköpfe mit menschlichem Anlitz, alle drei genannt Tengai, nebeneinander

Social Robotics Mit Robotern leben lernen

Wenn Maschinen am Leben teilnehmen, braucht die Gesellschaft neue Regeln. Ein Gespräch mit der Philosophin Johanna Seibt, die an der Universität Aarhus im neuen Forschungsbereich der „Robophilosophy“ forscht und dazu eine alle zwei jahre stattfindende Konferenz ins Leben gerufen hat.

Foto (Detail): picture alliance / BSIP | BSIP Ältere Frau mit gefalteten Händen sitzt einem Roboter gegenüber

Digitalisierung in der Kunst „Komplexität ist Schönheit“

Während in einigen Ländern Theaterregisseur*innen längst Virtual Reality, 3-D-Animationen oder Robotik einsetzen, haben deutsche Bühnen Nachholbedarf. Die neue Akademie für Digitalität und Theater in Dortmund schickt sich nun an, die deutsche Theaterlandschaft zu revolutionieren. 

Foto (Detail): „Die Parallelwelt“, Kay Voges © Birgit Hupfeld / Schauspiel Dortmund Was wäre, wenn Freds Leben anders verlaufen wäre? Bei der Uraufführung von Kay Voges’ „Die Parallelwelt“ verfolgten die Zuschauer zwei Lebensgeschichten simultan – eine über echte Spielszenen, die andere über eine Videoleinwand.

Non-Fungible Tokens Die Revolution des digitalen Kunstmarkts

Eine Blockchain-Technologie sorgt in der Kunstszene für Aufregung: Mithilfe von Non-Fungible Tokens (NFTs) ist es erstmals möglich, digitale Kunst genauso zu handeln wie Malerei, Skulpturen oder Fotografien – und entsprechend hohe Umsätze zu erzielen. Worum handelt es sich und wieso wird damit so viel Geld verdient?

Foto (Detail): Jens Kalaene © picture alliance / dpa / dpa-Zentralbild Mittlerweile gibt es auch Ausstellungen und Galerien, die sich der NFT-Kunst widmen, wie hier in der Superchief Gallery NFT in New York 2021.

Virtual Reality im Museum Wenn Dinosaurier zum Leben erwachen

Virtual Reality erobert die Museen. Naturkundliche und kunsthistorische Ausstellungshäuser erschließen mit der neuen Technik ungeahnte Dimensionen.

Foto (Detail): © Städel Museum Projekt Zeitreise | das Städel Museum im 19. Jahrhundert

Smile to Vote Bitte lächeln – und wählen!

Das Medienkunstprojekt „Smile to Vote“ stellt eine Wahlkabine vor, die Gesichter scannt und selbstständig Stimmabgaben durchführt. Der Künstler Alexander Peterhaensel kritisiert damit, dass IT-Systeme zunehmend in unsere Privatsphäre eindringen. 

Foto (Detail): © Alexander Peterhaensel 2017 Smile to Vote: Screenshot der fiktiven Firmen-Website