Alte und neue Energien

The Yes Men Are Revolting © NFP marketing & distribution GmbH Dokumentarfilm
91 Min.
USA, 2015
Laura Nix/The Yes Men



Die "Yes Men" sind eine Aktivistengruppe aus den USA, die seit mehr als 15 Jahren mit Humor, Scharfsinn und Dreistigkeit gegen Umweltausbeutung und Klimawandel protestieren. In unzähligen Aktionen haben sich Andy Bichlbaum und Mike Bonanno als Firmenrepräsentanten ausgegeben, falsche Pressekonferenzen abgehalten oder offizielle Websites gefälscht und damit mächtige Unternehmen und Politiker bloß gestellt. Über die Jahre sind sie zu so etwas wie "Helden" im Kampf gegen die weltweite Öl-, Waffen- und Pharmalobby geworden. Doch das Aktivistenleben fordert seinen Preis: Für die "Yes Men" wird es angesichts von Familien- und Berufsleben zusehends schwer, uneingeschränkt für den Protest verfügbar zu sein. Auch stellt sich ihnen die Sinnfrage in einer Welt, in der die Probleme immer bedrohlicher werden. Manchmal scheint es, als hätten 20 Jahre des Protests gegen den Klimawandel keine Wirkung gezeitigt. Und doch bleibt die innere Notwendigkeit, einer selbstdestruktiven Welt etwas entgegen zu setzen. Die "Yes Men" bleiben dran!
Dies ist bereits der dritte Dokumentarfilm über die "Yes Men". In jedem Fall ist es der persönlichste Film über sie. Er zeigt die Kreation und die Durchführung der Aktionen, konzentriert sich aber auf die individuellen Herausforderungen und Enttäuschungen von Andy Bichlbaum und Mike Bonanno. Dabei zeigt er, wie sich die beiden als Partner im Geiste vor vielen Jahren getroffen haben und daraus eine innige, sich immer wieder befruchtende Freundschaft wurde. Dies ist kein Film, der die Zusammenhänge des Klimawandels fundiert vermitteln will, sondern ein humorvolles und inspirierendes Portrait zweier außergewöhnlicher Menschen, die ihre eigene Art des Widerstands gegen die Verhältnisse gefunden haben. Die "Yes Men" sagen es selbst: "Jeder hat seine eigene Art zu protestieren, wir haben unsere".

theyesmenarerevolting.com

Distribution

NFP marketing & distribution GmbH
Kantstraße 54
10627 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 23 255 42-13
md@NFP.de

Oil Story Oil Story Kurzfilm, UK 2010, Pete Bishop, 3 Min.

Wie hat das Zeitalter des Öls begonnen und wohin bringt es uns? In dieser kurzen Animation bekommen wir einen schnellen Überblick über unsere Vergangenheit und unsere (wahrscheinliche) Zukunft. Und dies ohne pädagogische Rücksichtsnahme. Dafür mit viel Humor!


http://www.petebishop.tv/

Distribution

The Shop
97 Southampton Way
London, SE5 7SX
me@petebishop.tv

Nuclear Nation Nuclear Nation Dokumentarfilm, Japan 2012, Funahashi Atsushi, 145 Min.


Am 11. März 2011 wird Japan von einem Erdbeben der Stärke 9.0 erschüttert. Kurz danach zerstört ein Tsunami ungeheuren Ausmaßes weite Teile der japanischen Küste. Einen Tag später explodiert der erste Block des Atomkraftwerks in Fukushima. Die nähere Umgebung wird mit radioaktivem Fallout bedeckt. Die verbliebenen 1.400 Einwohner der benachbarten Kleinstadt Futaba werden evakuiert und in einer ehemaligen Schule in Tokio untergebracht. Dort leben sie seitdem und versuchen, die Situation so gut wie möglich zu bewältigen. Die meisten Familien sind gezeichnet vom Verlust ihrer Angehörigen und ihrer Heimat, die für lange Zeit eine atomar verseuchte Zone bleiben wird. Selbst der Bürgermeister – ein ehedem glühender Verfechter der Atomenergie – beginnt angesichts des menschlichen Leids und der offensichtlichen Unbeherrschbarkeit dieser Technik zu zweifeln.
Mit viel Zeit und Hingabe verfolgt NUCLEAR NATION seine Protagonisten, deren Existenz von Verlust und Neuanfang bestimmt ist. Der Film schafft eine außergewöhnliche Nähe zu den Menschen. Allein durch deren Beobachtung gewinnt er seine anklagende Kraft gegen eine Technik, die selbst von einer der am weitesten entwickelten Industrienationen nicht beherrscht werden konnte.

Distribution

Wide House
Anaïs Clanet
ac@widemanagement.com

Energieland Energieland Dokumentarfilm, Deutschland 2011, Johanna Ickert, 85 Min.


Das Thema klingt rein technisch: CCS – Carbon Capture and Storage, die Abscheidung und Lagerung von CO2. In Ostbrandenburg betreibt Vattenfall eine CCS-Pilotanlage, in der CO2 unterirdisch eingelagert werden soll. Die lokale Bevölkerung ist mehrheitlich dagegen und fürchtet Unfall- und Gesundheitsgefahren. Der Energieversorger versichert die Sicherheit und Umweltfreundlichkeit der Technik. Wie in so vielen Fragen stehen sich betroffene Bevölkerung auf der einen sowie Unternehmen und Ingenieure auf der anderen Seite unversöhnlich gegenüber. Dabei geht es nicht nur um eine neue Technologie und deren Gefahrenpotenziale. Es geht um die grundsätzliche Frage, wie Ängste vor neuen Großtechnologien ernst genommen werden können, obwohl sie wissenschaftlich (zunächst) nicht belegbar sind. Wie werden Entscheidungsprozesse in Demokratien organisiert, bei denen Technik und Gewinnaussichten gegen das Vorsorgeprinzip und die diffusen Ängste der Betroffenen stehen?
Der Film ENERGIELAND widmet sich diesen Fragen, indem er die Akteure zu Wort kommen lässt. Ohne sich in technischen Einzelheiten zu verlieren konzentriert er sich auf das Wesentliche – die Menschen, die von der Technik leben und jene, die sich vor ihr fürchten. Dabei werden beide Seiten mit viel Respekt dargestellt. Der Film enthält sich allzu leichten Polemiken und überlässt damit dem Zuschauer die Wertung. http://www.energieland-film.de/

Distribution

Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) „Konrad Wolf“, University of Film and Television,
Marlene-Dietrich-Allee 11
D-14482 Potsdam-Babelsberg
Tel.: +49-331-6202564
Fax: +49-331-6202568
distribution@hff-potsdam.de www.hff-potsdam.de

Unter Kontrolle Unter Kontrolle Deutschland 2011, Volker Sattel, 98 Min.


Die Atomenergie ist eine Technik, die nicht nur die politische Debatte prägt, sie manifestiert sich auch ästhetisch und architektonisch. Zahlreiche Orte des Nuklearbetriebs existieren in Deutschland und Österreich, der Film unternimmt eine Reise zu einigen von ihnen. Die blinkenden Lämpchen der Kontrollräume, die glatten Betonoberflächen der Kühltürme und Kraftwerkskuppeln, Brennstäbe in Reih und Glied – all das vermittelt die Illusion einer Kontrollierbarkeit, die diese Großtechnologie eben nicht hat und niemals haben kann. Dabei zeigt sich aber auch die Ambivalenz, die von der Atomenergie ausgeht: Einerseits die Faszination, die sich aus der utopischen Idee und der menschlichen Schaffenskraft speist, andererseits die Ahnung einer monströsen Selbstüberschätzung und Unbeirrbarkeit. Und über alledem steht eine hermetische Abgeschlossenheit und ein weitgehender Ausschluss der Öffentlichkeit.
Der Film präsentiert die Ästhetik der Nuklearanlagen in streng durchkomponierten und –kadrierten Bildern. Weil er sich einer Stellungnahme pro oder contra Atomenergie enthält und sich auf die Formen und Linien der Technik konzentriert, überlässt er dem Zuschauer die Reflexion, vermittelt aber dennoch das ungute Gefühl einer Technik, die eigentlich dem Menschen dienen soll, jedoch nichts Menschliches enthält.

Distribution

Credofilm GmbH
Schiffbauerdamm 13
10117 Berlin
Deutschland
Tel.: +49-30-2576240
Fax: +49-30-25762422
verleih@shortfilm.com www.kurzfilmverleih.com
World Sales
dz-productions
Daniel Zimmermann
info@credofilm.de www.credofilm.de

Die 4. Revolution – Energy Autonomy Die 4. Revolution – Energy Autonomy Dokumentarfilm, Deutschland 2010, Carl A. Fechner, 83 Min.

Erneuerbare Energien haben ein ungeheures Potenzial, unsere Energieversorgung zu revolutionieren. Wind-, Wasser- und Solarkraft sind technisch längst soweit ausgereift, dass sie unseren Energiebedarf decken könnten, und dies in relativ überschaubaren Zeiträumen. Auch die Alternativlosigkeit eines solchen Wandels ist in Fachkreisen längst Konsens. Dass diese Vision auch in die Köpfe breiter Bevölkerungsschichten vordringt, ist das Ziel dieses Filmes – ein flammendes Plädoyer für den Umstieg auf erneuerbare Energien, das renommierte Expertinnen und Experten zu Wort kommen lässt und zukunftsweisende Projekte vorstellt. Dabei wird deutlich, dass an dieser Zukunftsvision seit langem tatkräftig gearbeitet wird, rund um den Globus.
Der Film stellt dem verbreiteten Klimapessimismus eine dezidiert positive Sicht auf die Zukunft entgegen. Das ist in Zeiten eines viel zu schleppend verlaufenden gesellschaftlichen Wandels ein großer Verdienst. Leider ist dies aber auch die große Schwäche des Films, da bei der allzu optimistischen Zeichnung der Möglichkeiten von erneuerbaren Energien die Analyse zu kurz kommt, warum diese denn gerade nicht in ausreichendem Maße genutzt werden, obwohl doch alles dafür spricht. Weniger Agitation und mehr Information hätte dem Film gut getan.

www.energyautonomy.org

Distribution

fechnerMEDIA GmbH
Schwarzwaldstraße 45
D 78194 Immendingen
Germany
Tel.: +49 (0) 74 62 / 9 23 92 –0
Fax: +49 (0) 74 62 / 9 23 92 –20
info@fechnermedia.de
www.fechnermedia.de

Collapsus: The Energy Risk Conspiracy Collapsus: The Energy Risk Conspiracy Niederlande 2010, Tommy Pallotta

In diesem Transmedia-Projekt werden verschiedene mediale Zugänge – Dokumentation, Fiktion und Computerspiel – effektvoll miteinander verknüpft. Der Zuschauer/Nutzer kann einem fiktionalen Film über eine bevorstehende Energiekrise folgen, gleichzeitig jederzeit wechseln und im Rahmen von Spielelementen die Perspektive einzelner Protagonisten übernehmen. Über eine Zeitleiste stehen zukünftige „Nachrichtenausschnitte“ und reale Experten-Interviews zur Verfügung. Von verschiedenen Seiten aus wird so eine Geschichte entfaltet, in der der Nutzer die Energiekrise hautnah miterleben kann.
Das Projekt ist ein Ansatz, unterschiedliche Medien zusammenzuführen und damit neue Sichtweisen auf das Thema einer zukünftigen Energiekrise zu provozieren. Technisch und ästhetisch hochprofessionell und übersichtlich gestaltet, ist es insbesondere geeignet, eine junge Zielgruppe anzusprechen.

http://www.collapsus.com

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SubmarineChannel
Rapenburgerstraat 109
1011 VL Amsterdam
The Netherlands
Tel.: +31 (0)20 330 1226
Fax: +31 (0)20 330 1227
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www.submarinechannel.com

Yellow Cake – Die Lüge von der sauberen Energie Dokumentarfilm, Deutschland 2010, Joachim Tschirner, 108 Min.


Uran ist der Brennstoff für die angeblich „saubere“ Atomenergie. Doch wie dieser Stoff gewonnen wird, ist weitgehend unbekannt. Über dem Uranerzbergbau liegt seit fünfundsechzig Jahren ein Geflecht aus Geheimhaltung und Desinformation. Selbst in den jüngsten Debatten über die Kernenergie spielen die verheerenden Folgen des Uranerzbergbaus keine Rolle. In Sachsen und Thüringen existierte bis zur politischen Wende der drittgrößte Uranbergbau der Welt. Er trug den Tarnnamen Deutsch-Sowjetische Aktiengesellschaft WISMUT. Bis 1990 lieferte die WISMUT 220.000 Tonnen Uran in die Sowjetunion. Für jede Tonne musste das Zehntausendfache an Gestein aus der Erde geholt, verarbeitet und gelagert werden. Unvorstellbare Mengen hochgiftiger und radioaktiver Hinterlassenschaften sind das Ergebnis. Seit zwanzig Jahren versuchen nun Tausende ehemalige Bergleute mit gigantischem Aufwand, ihre Vergangenheit zu bewältigen. Die Beseitigung des radioaktiven Mülls kostet den Steuerzahler am Ende fast sieben Milliarden Euro, doch ein Ende ist noch nicht in Sicht.
Der Film begleitet das größte Sanierungsprojekt in der Geschichte des Uranerzbergbaus – ein Projekt, das von der bundesdeutschen und internationalen Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird. Hiervon ausgehend entspinnt sich eine Reise, die von den ehemaligen ostdeutschen Uranprovinzen zu den großen Uranminen der Welt in Namibia, Australien und Kanada führt. Eine hochspannende filmische Bestandsaufnahme über eine kaum bekannte Seite der Kernenergie.

Distribution

HS Media Consult
Wasenstr. 29
72135 Dettenhausen
Deutschland
Tel.: +49 7157 620 00 08
info@hsmedia-consult.de www.hsmedia-consult.de

Into Eternity Into Eternity Dokumentarfilm, Dänemark 2010, Michael Madsen, 75 Min.


Jeden Tag werden überall auf der Welt große Mengen radioaktiver Abfälle produziert. Diese werden in Zwischenlagern deponiert. In Finnland wird das erste sogenannte „Endlager“ für radioaktive Abfälle gebaut – ein riesiges unterirdisches System aus Stollen und Gängen, die in eine Schicht festen Gesteins getrieben werden. Wenn eines Tages der Nuklearmüll deponiert sein wird, wird das gesamte Lager mit Beton ausgefüllt und für immer verschlossen. Es muss mindestens 100.000 Jahre überdauern. Erst dann wird die Radioaktivität für den Menschen nicht mehr gefährlich sein. Aber wie überblickt man eine Dauer von 100.000 Jahren? Wie warnt man nachfolgende Generationen? Und wie soll man sicherstellen, dass Menschen das Lager in Zukunft unberührt lassen?
Der Film nimmt sich in langsamen, beobachtenden Bildern der Frage nach der Zeit an und welches Erbe wir einer zukünftigen Menschheit hinterlassen. Komponiert aus Interviewpassagen, persönlichen Reflexionen und der kühlen Bildästhetik des Endlagers wirft er Fragen nach gesellschaftlicher Verantwortung, technischer Machbarkeit und Ethik auf. Offenbar sind wir an einem Entwicklungspunkt angekommen, an dem wir verstehen müssen, dass nicht alles technisch Mögliche auch realisiert werden sollte.

www.intoeternitythemovie.com

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Films Transit
252 Gouin Boulevard East
Montreal
Quebec
Canada H3L 1A8
Tel.: +11 514 844 3358
Fax: +11 514 844 7298
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www.filmstransit.com

Petropolis – Aerial Perspectives on the Alberta Tar Sands Petropolis – Aerial Perspectives on the Alberta Tar Sands Dokumentarfilm, Kanada 2009, Peter Mettler, 43 Min.


In Kanada befinden sich die größten Ölsand-Vorkommen der Welt. Die nur mit enormem Aufwand zu bewerkstelligende Gewinnung von Öl aus Ölsanden wird in Zeiten abnehmender Ölreserven lukrativ. Und so wird in Kanada in gigantischen oberirdischen Abbaugebieten aus ölhaltigen Sanden in langen chemischen Prozessen der letzte Tropfen des schwarzen Goldes extrahiert. Bei diesem Verfahren, das einen etwa fünfmal höheren Energieeinsatz erfordert als die herkömmliche Ölförderung, entstehen Milliarden Liter hochkontaminiertes Wasser, das in riesigen Becken aufgefangen wird. Niemand weiß, wie diese Abwässer jemals entsorgt werden sollen. Flüsse, Wälder und Böden werden auf Jahrzehnte verwüstet. Doch für die Gewinnung des „Goldes der Moderne“ gibt es offenbar keine ökologischen Grenzen.
Der Film nimmt den Zuschauer mit auf eine schockierende Fahrt über die Ölsand-Abbaugebiete in Alberta, Kanada. Ausschließlich aus der Vogelperspektive mit neuester Kameratechnik aufgenommen, zeigt sich eine unendlich scheinende Topographie der Zerstörung. Die Bilder der zerrissenen Landschaft erinnern an blutende Wunden, die Soundcollagen verstärken das Gefühl der Trostlosigkeit, vereinzelte Kommentare beschreiben das Unerklärliche. Letztlich ergibt sich ein bildgewaltiges, wenn auch ein wenig zu lang geratenes, Epos der Zerstörung.

www.petropolis-film.com

Distribution

Autlook filmsales GmbH
Trappelgasse 4/17
1040 Wien
Österreich
Canada
Tel.: +43 720 34 69 34
welcome@autlookfilms.com

Burn Up Burn Up TV-Spielfilm, UK 2007, Omar Madha, 2x90 Min.


Tom Fitzpatrick ist hochqualifizierter Geologe, glücklich verheiratet und dazu noch eine erfolgreiche Führungskraft in einer profitablen Ölgesellschaft. Als der Chef des Unternehmens sich in den Ruhestand zurückzieht, wird Tom vorgeschlagen, seinen Posten zu übernehmen. Doch als seine Karriere den Höhepunkt erreicht, passieren unvorhergesehene Dinge: Auf Toms Beförderungsparty übergibt ihm eine junge Inuit-Frau namens Mika eine Protestschrift. In dieser wird belegt, dass die Aktivitäten der Ölgesellschaft zum globalen Klimawandel beitragen und das Leben der Inuit in der Arktis zerstören. Damit beginnt eine Wende in Toms Leben, die alles verändern soll – seine Ehe mit Claire, seine Arbeit, die Freundschaft mit seinem Kollegen Mack und nicht zuletzt seine Ideale. Schon bald brechen die Ereignisse über Tom herein.
Vor dem Hintergrund des Klimawandels entfacht sich hier ein effektvoll inszenierter Thriller, der zwar nicht umhin kommt, die üblichen Genremuster zu bedienen, dennoch aber die persönliche Entwicklung seines Hauptprotagonisten spannend erzählt.

Distribution

Kudos Film and TV
12-14 Amwell Street
London, EC1R 1UQ
Großbritannien
Tel.: +44 207 812 3270
Fax: +44 207 812 3271
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Crude Crude Dokumentarfilm, USA 2009, Joe Berlinger, 104 Min.


Im Amazonas-Regenwald in Ecuador hat der Ölkonzern Chevron (früher Texaco) über drei Dekaden Öl gefördert und dabei eine der artenreichsten Regionen der Erde kontaminiert. Die Ölausbeutung führte zu massiven Erhöhungen der Krebsraten und Missbildungen bei der regionalen Bevölkerung. Indigene Gruppen wurden systematisch vertrieben. Doch die Bevölkerung begann, sich zu wehren und eröffnete ein Verfahren gegen den Ölkonzern, das zu einem der größten und kontroversesten Rechtsfälle unserer Zeit wurde. Der Film erzählt die Geschichte des Rechtsstreits und folgt den Protagonisten über einen Zeitraum von über drei Jahren. Verschiedenste Facetten werden dabei beleuchtet: Eine Politik, die einflussreichen Lobbyinteressen folgt; eine global aktive Umweltbewegung, die den Kampf gegen die Zerstörung ganzer Regionen aufgenommen hat; eine lokale Bevölkerung, die von der Ausrottung bedroht ist und sich politisiert.
Auf mitreißende Weise beleuchtet der Film die komplexe Situation aus unterschiedlichen Blickwinkeln und macht die Folgen der Ölausbeutung – die massiven Umweltschäden sowie das Leid der betroffenen Menschen – sichtbar. Eine sehr emotionale und ergreifende Dokumentation.

www.crudethemovie.com

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First Run Features
630 Ninth Ave. Ste. 1213
New York
NY 10036
USA
Tel.: +1 212 243 0600 22
Fax: +1 212 989 7649
www.firstrunfeatures.com

Energy Crossroads Energy Crossroads Dokumentarfilm, USA 2007, Christophe Fauchere, 55 Min.


Die ungebremste Nutzung fossiler Energiequellen führt nicht nur deshalb in die globale Sackgasse, weil der Klimawandel massive Folgen für die Menschheit mit sich bringt. Insbesondere die Ressource Öl ist auch nicht unendlich verfügbar. Zahlreiche Experten sind sich einig, dass der Zeitpunkt, von dem ab die weltweite Ölförderung aufgrund mangelnder Vorkommnisse stetig sinkt, innerhalb der nächsten 15 Jahre erreicht sein wird. Dieser sogenannte „Peak Oil“ wird unsere bislang vom Öl abhängigen Gesellschaften mit ungeahnten Anpassungsprozessen konfrontieren. Gerade die amerikanische Ökonomie ist wie keine andere auf die Ressource Öl bei gleichzeitiger massiver Energieverschwendung angewiesen. Wird es möglich sein, diese Gesellschaft so umzustrukturieren, dass viel weniger Energie verbraucht und diese Energie gleichzeitig umweltbewusst produziert wird?
Diese spannende Dokumentation analysiert umfassend und nachvollziehbar die amerikanische Energieversorgung und -politik. Neben der Bestandsaufnahme werden auch Auswege aufgezeigt. Deutlich wird, dass die Abhängigkeit vom Öl in kürzester Zeit überwunden werden muss – und dass Möglichkeiten zum Umsteuern bestehen.

www.energyxroads.com

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Lingua-Video Medien GmbH
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The Oil Crash – A Crude Awakening The Oil Crash – A Crude Awakening Dokumentarfilm, USA 2006, Basil Gelpke/Ray McCormack, 85 Min.


Peak Oil: So wird der “Point of no Return” der Ölvorräte unserer Erde genannt. Der Moment, an dem das Ölfördermaximum erreicht wird und die Nachfrage nach dem kostbaren Rohstoff größer wird als die Fördermenge decken kann. Dieser Zeitpunkt wird in den nächsten 10-15 Jahren kommen, da sind sich die Experten weitgehend einig. Die Tatsache, dass unsere Ölvorkommen bereits über die Hälfte ausgeschöpft sind und bald nicht mehr ausreichen werden, macht deutlich, dass unsere auf billigem Öl basierende industrielle Gesellschaft konzeptionell umdenken und sich neu orientieren muss. Irgendwann werden auch die letzten Quellen Saudi Arabiens erschöpft und die Preise für Öl katastrophal hoch sein. Es sei denn, wir fangen an, nachhaltige Alternativen zu entwickeln und unseren Verbrauch zu drosseln.
Der Film legt in einer eindrucksvollen Argumentation die Abhängigkeit unserer Zivilisation von Öl offen und stellt den Konflikt zwischen dem hohen Bedarf am schwarzen Gold und den geologischen Gegebenheiten unserer Erde dar. Neben Eindrücken von den Ölfeldern in Aserbaidschan, dem Mittleren Osten, Venezuela und Texas, lässt der Film führende Experten auf diesem Gebiet zu Wort kommen und stellt ihre Schlussfolgerung nachvollziehbar dar. Dabei wirft er nicht nur Fragen auf, sondern bietet auch Lösungsansätze an für die wohl wichtigste ökonomische und umweltpolitische Herausforderung unserer Zeit.

dogwoof.com/films/a-crude-awakening

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