Durban 2011

UN-Klimakonferenz Durban 2011

Logo COP17/CMP7 – United Nations Climate Change Conference 2011, Durban, South AfricaLogo COP17/CMP7 – United Nations Climate Change Conference 2011, Durban, South AfricaVom 28. November bis 9. Dezember 2011 findet im südafrikanischen Durban der 17. Klimagipfel der Vereinten Nationen statt. Hauptanliegen der Klimakonferenz ist es, eine Nachfolgevereinbarung für das im kommenden Jahr auslaufende Kyoto-Protokoll zu beschließen.

Der 16. Klimagipfel im mexikanischen Cancún brachte einen Durchbruch in letzter Minute. Zu den wichtigsten Ergebnissen gehörte die Vereinbarung, den Anstieg der globalen Durchschnitts-Temperatur auf zwei Grad Celsius gegenüber vorindustriellem Niveau zu begrenzen sowie ab 2020 einen 100-Milliarden-Dollar-Klimafonds für ärmere Länder aufzulegen.

South African Foreign Minister Briefs on Durban Climate Change Conference, © United Nations, New York, Photo # 476569Konnten in Cancún angesichts eher geringer Aussichten auf einen Konsens respektable Ergebnisse erzielt werden, so hat die Weltgemeinschaft hohe Erwartungen an die diesjährige Konferenz in Durban (COP 17). Zum einen sollen sich die UN-Mitgliedsstaaten auf konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der in Cancún getroffenen Beschlüsse einigen. Zum anderen sollen die Verhandlungen ein nahtloses Fortführen des Kyoto-Protokolls sicherstellen.

Das Goethe-Institut Südafrika trägt zur Diskussion bei – mit Ausstellungen, Workshops, Performances und Konzerten in Durban und Johannesburg.

Arbeiten von renommierten Künstlern aus afrikanischen Ländern bringt Kuratorin Gabi Ngcobo in der Ausstellung DON’T/PANIC zusammen, die bis Februar 2012 in Durban zu sehen ist. Drei Choreografen aus Soweto reisen mit ihrer Performance CAN DO IT! nach Durban und machen auf dem Weg an Tankstellen und Busbahnhöfen auf die Konferenz aufmerksam. Der nigerianisch-deutsche Musikers Ade Bantu tritt mit seiner Band auf der Bühne des Green Hubs auf – dort schafft die Stadt Durban während der COP 17 einen Ort zum Feiern.

Ein Workshop, bei dem das Erzeugen einer Geräuschlandschaft im Mittelpunkt stehen wird, beantwortet die Frage, wie es sich anhört, wenn Künstler und Kinder Naturkatastrophen nachspielen. Das Ergebnis wird als Performance im artSPACE Durban aufgeführt. In Johannesburg zeigt die südafrikanische Künstlerin Jyoti Mistry die Videoinstallation 09:21:25 über den Blick des ersten südafrikanischen Astronauten auf die Erde.
Copyright: Goethe-Institut e. V., Internet-Redaktion
November 2011
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