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Frankreich Paris

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19:30–23:00 Uhr

Toni Erdmann

Film|Ein verwirrendes Wiedersehen zwischen einem Vater und seiner Tochter; skurril, lustig und sensibel erzählt. Internationaler Kritikerpreis in Cannes

Auf dem Bild ist eine Frau von hinten zu sehen, die in einer Küche steht und Richtung Fenster blickt. Sie versucht den Reisverschluss eines bunt gemusterten Kleides mit Hilfe einer Gabel zu schließen. © The Match Factory

Diesen Herbst laden die Studierenden der Universität Sorbonne Nouvelle ins Goethe-Institut ein, um Ihnen ihre Sicht auf das deutsche Kino zu präsentieren: jung, studentisch, aktuell.

Ein Film von Maren Ade, Deutschland 2016, 162 Min., OmU

Ein verwirrendes Wiedersehen zwischen einem Vater und seiner Tochter. Ein pensionierter Musiklehrer und Alt-68er (Peter Simonischek), der immer bereit ist, in ein Kostüm zu schlüpfen, übernimmt die Rolle des launischen Toni Erdmann gegenüber seiner Tochter Ines (Sandra Hüller). Die junge Frau, die sich seit Jahren hinter ihrer Rolle als Beraterin versteckt, sieht ihr Leben durch ihren irritierenden Vater in Frage gestellt. Eine äußerst präzise Milieustudie und skurrile Erzählung, voller Sensibilität und Kühnheit, die von Kritiker*innen und Publikum gleichermaßen gelobt wurde.

Im Anschluss an die Vorführung findet ein Austausch mit den Studierenden der Universität Sorbonne Nouvelle statt.