Residenzen

Künstlerresidenzen in Bangalore

Unser Residenz-Programm wurde als Langzeitkollaboration zwischen dem Goethe-Institut/Max Mueller Bhavan Bangalore und verschiedenen innovativen und zeitgenössischen Kunsträumen in Bangalore konzipiert. Sie soll deutschen Künstlern Raum für kreativen Output bieten, ihnen die Möglichkeit geben, mit indischen Künstlern zusammenzuarbeiten und sich der Herausforderung einer pulsierenden, modernen indischen Metropole wie Bangalore zu stellen. Das Residenz-Programm wurde ins Leben gerufen, um gegenseitigen Austausch zu fördern, sodass beide Seiten, die deutschen Gäste und die lokale Künstlergemeinde, von neuen Perspektiven profitieren und ihren Horizont erweitern können.

Das Projekt begann 2009 mit einer einzigen Residenz in der 1 Shanthi Road, doch es ist in seiner Popularität und in seinem Umfang gewachsen und die inzwischen neun begehrten Residenzen, die derzeit im Angebot stehen, locken mit jedem Aufruf mehrere hundert Bewerbungen an. Unsere Partnerorganisationen reichen von Kunstbühnen und Ateliers über Theater, Festivals, NGOs bis hin zu Bildungsinstitutionen. Von potenziellen Residenten wird erwartet, ihre Möglichkeiten gründlich im Lichte ihrer eigenen Fachkompetenz und ihren Erwartungen zu untersuchen, bevor sie sich bewerben. Derzeit nehmen die folgenden Institutionen, welche alle sehr unterschiedliche Profile haben, an dem Projekt teil:
  • 1 Shanthi Road Studio/ Gallery (Betr.: Pioneer)
  • Jaaga - Creative Common Ground (Betr.: Nomad)
  • Srishti School of Art, Design & Technology (Betr.: Hybrid)
  • Jagriti Theatre (Betr.: Thespian)
  • Attakkalari Centre for Movement Arts (Betr.: Contemporary)
  • Experimenta India Video Festival-Srishti School of Art, Design & Technology (Betr.: Cutting Edge)
  • Yuva Chintana Foundation (Betr.: Transform)
  • Pepper House-Kochi-Muziris Biennale (Betr.: Confluence)
  • The Bangalore Literature Festival (Betr.: Scribe)

Die Dauer der Residenzen variiert zwischen 42 und maximal 180 Tagen. Bitte überprüfen Sie die jeweiligen Links für Informationen zur jeweiligen Dauer.

Die nächste Residenz beginnt am 1. September 2013, mit einem gemeinsamen Orientierungstour durch die derzeitigen "kulturellen Wasserquellen" der Stadt beginnt - eine ideale Möglichkeit sowohl uns kennenzulernen als auch die anderen Residenten sowie die "Hosts". Daneben findet in der ersten Woche sowohl ein geführter Rundgang durch andere signifikante kulturelle Narben statt als auch danach ein zweitägiger Ausflug nach Mysore in der zweiten Woche, um auch einen Einblick der kulturrellen Szene außerhalb von Bangalore zu bekommen. Ausgerüstet mit dieser einzigartigen Einführung, können die Residenten nun ihrer Kreativität freien Lauf lassen und zusammen mit ihren lokalen "Hosts" und Kollegen frischen Wind in das kulturelle Gefüge der Stadt bringen.

Das Goethe-Institut trägt die Kosten für den Flug von Deutschland nach Bangalore und die Kosten für Unterkunft während des Residenzprogramms in Kooperation mit den lokalen Gastgeberorganisationen. Eine Internationale Auslandsreiseversicherung und die Visumskosten müssen aus eigener Tasche finanziert werden. Zusätzlich bezahlt das Goethe-Institut ein wöchentliches Taschengeld in Höhe von 7000 RS (während der Aufenthaltsdauer in Bangalore). Ausgezahlt wird der Betrag, der sehr gut die täglichen Lebenshaltungskosten und andere Unkosten vor Ort deckt, in Rupien. Die Residenten können zusätzlich auch einen Zuschuss zu Produktionskosten bei uns beantragen, sobald eine Projektbeschreibung von uns genehmigt wurde. Die finanzielle Unterstützung für Attakkalari-Residenten wird gemäß des Arbeitspensums bestimmt.

Bewerben können sich Künstler, die in Deutschland leben und arbeiten und auf der Suche nach einem längeren Aufenthalt in einer wachsenden globalen Metropole wie Bangalore sind, um ein bestimmtes Kunstprojekt zu schaffen beziehungsweise zu vervollständigen. Die genauen Gründe für den Wunsch, ein künstlerisches Projekt in einer Stadt wie Bangalore zu vollenden, sollte in der Bewerbung umfassend beschrieben werden. Die Gastorganisationen bieten die Freiheit sich zu entfalten, ohne tägliche Alltagsroutine, und sich in einem dazu förderlichen, innovativen Ambiente zu bewegen.

Es wird vom Künstler eine öffentliche Präsentation (Format ist flexibel) in der Anfangsphase der Residenz erwartet, um einen kurzen Einblick in seine künstlerische Arbeit und sein vorgesehenes Projekt in Bangalore zu geben. Obwohl es nicht zwingend erforderlich ist, dass das Projekt wärend der Dauer des Aufenthalts fertiggestellt wird, ist trotzdem ein "Open Studio" am Ende der Residenz obligatorisch, bei dem Angaben zu den Aktivitäten während des Aufenthalts in Bangalore gegeben werden sollten. Diese Veranstaltung sollte zumindest einen ersten flüchtigen Einblick in das Ergebnis der Residenz geben. Nach Abschluss der Künstlerresidenz ist ein kurzer Erfahrungsbericht für unser Online-Archiv einzureichen (Beispiele sind auf dieser Seite zu finden).

Die Gastorganisationen stellen alle möglichen technischen Unterstützungen bereit, allerdings sollten sich die Bewerber darüber im klaren sein, dass die technischen Umstände in Indien manchmal anders sein können und deshalb darauf vorbereitet sein, sich auch anzupassen und mit den potenziellen Herausforderungen in Bezug auf Ressourcen und Materialien umzugehen.

Neben der Verfolgung eigener Projekte wird von Stelleninhabern genauso erwartet, sich mit der lokalen Kunstwelt auszutauschen, ebenso wie mit der Fachwelt und Studenten unterschiedlicher Kunstinstitutionen, da eines der Ziele der Residenz darin liegt, der lokalen Kunstszene eine frische Perspektive und einen kreativen Input von außerhalb zu vermitteln sowie einen Austausch von Ideen und Meinungen zu ermöglichen.

Längere Reisen innerhalb von Indien sollten möglichst vor oder nach dem Residenzprogramm stattfinden.

Einzureichende Unterlagen

Bitte nur ein Exemplar in Englisch einreichen (Deutsche Version optional)

  • Lebenslauf mit Foto
  • Gründe für die Bewerbung um eine Residenz und ein Entwurf der künstlerischen Ziele und Vorhaben in ungefähr 250 Wörtern
  • Bevorzugte Dauer
  • Informationen zu früheren, bedeutenden, künstlerischen Projekten
  • Wenn der Bewerber mehrere Residenzen ins Auge gefasst hat, sollte die Preferenz mit den oben angegebenen Referenzbegriffen (z.B. "Nomad") klar ausgedrückt werden

Bewerbungsschluss für 2014: noch offen

Endauswahl: noch offen

Beginn des Residenzprogramm: noch offen

Bewerbungsunterlagen bitte an folgende Adresse senden:
Mail Symbol residenz@bangalore.goethe.org

Anlagen, die größer als 2 MB sind, können vom Server nicht akzeptiert werden. Wenn Sie größere Datein einreichen müssen, laden Sie diese bitte in einem file-sharing-service hoch. Nur vollständige Bewerbungen, die den hier aufgelisteten Anforderungen entsprechen, können berücksichtigt werden.

Um einen ersten Einblick in die lokale Kunstszene vor Ort zu erhalten, besuchen Sie Art & the City, unser Online-Journal zu zeitgenössischer Kunst in Indien.

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Links zum Thema

Kontakt

Goethe-Institut
Max Mueller Bhavan

716, CMH Road
Indiranagar 1st Stage
P.O.B. 5058
Bangalore 560 038, Indien
Tel. +91 80 25205305/06/07/08
Fax +91 80 25205309
info@bangalore.goethe.org www.goethe.de/bangalore Anfahrt

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