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Künstler*innen-Residenz an der National Library of Scotland

Künstler*innen-Residenz an der National Library of Scotland Foto: Getty Images

Wer: Künstler*innen mit Sitz in Deutschland oder in Frankreich, die in den Bereichen bildende Kunst, Lyrik, Sound, Medienkunst und digitale Kunst innerhalb des Themenfelds Künstliche Intelligenz arbeiten.

Sparte: Bildende Kunst, Lyrik, Sound, Medienkunst und digitale Kunst

Dauer: 5 Wochen

Information zur letzten Ausschreibung als PDF-Download:

Das Goethe-Institut Glasgow (GIG), die Française Glasgow (AFG) und das Institut Français d’Ecosse (IFE) arbeiten zusammen, um einen nachhaltigen Beitrag rund um das Thema Künstliche Intelligenz zu kreieren und damit zum interdisziplinären Diskurs zwischen Künstler*innen und Partnerinstitutionen beizutragen.

Das GIG, AFG und IFE laden Künstler*innen mit Sitz in Deutschland oder in Frankreich ein, sich auf ein fünfwöchiges Residenzprogramm mit der National Library of Scotland (NLS) in Edinburgh zu bewerben. Die künstlerischen Prozesse und Erarbeitungen dieser Residenz werden während der Schaffensphase in Edinburgh präsentiert. Darüber hinaus werden die Künstler*innen über die Sommermonate ihre Kunstwerke weiter entwickeln, mit der Perspektive, diese im Herbst in Schottland auszustellen. Die Künstler*innen werden außerdem die Gelegenheit bekommen, ihre Ergebnisse und Fragestellungen im Centre for Contemporary Arts in Glasgow zu präsentieren. Des Weiteren wird es die Möglichkeit geben, die Ergebnisse auf dem NEoN Digital Arts Festival, welches vom 12. bis 15. November 2020 in Dundee stattfindet, auszustellen. NEoN (North East of North) hat sich zum Ziel gesetzt, das Verständnis für und die Zugänglichkeit zu digitalen Kunstformen zu fördern und für ein hohes Niveau in der Kunstproduktion zu sorgen.

„(Auf-) Zeichnungen: KI im Archiv“

Die National Library of Scotland ist eine Präsenzbibliothek mit weltweit renommierten Sammlungen. Sie ist Schottlands größte Bibliothek und eine der wichtigsten Recherchebibliotheken Europas. Die Sammlungen reichen von seltenen historischen Dokumenten bis zu Onlinezeitschriften und decken eine große Bandbreite an Themen ab. Ein besonderer Fokus liegt auf Schottlands Literatur, Geschichte und Kultur.

In Bibliotheken und Archiven finden sich riesige Sammlungen, einschließlich einer großen Anzahl an digitalisiertem Material und sowie Datensätzen. Wie werden diese strukturiert, kategorisiert und für die Öffentlichkeit aufbereitet? Wie wird ihre Herkunft bestimmt? Was sind soziale und politische Implikationen dieser Fragen hinsichtlich Eigentum, Wissensproduktion und Zugang zu Informationen? KI-Technologien werden zunehmend bei Fragen hinsichtlich sensiblen Berichten Herkunftsforschung zu Rate gezogen. Gleichzeitig sind in Nationalbibliotheken riesige digitale Datensätze vorhanden, die in intelligente Systeme eingepflegt werden und ihnen dadurch alles, was sie „über die Welt wissen müssen“, zur Verfügung stellen können.

Wie eröffnen KI-Technologien neue Möglichkeiten, mit Bibliotheken und ihren Sammlungen zu interagieren? Welche Herausforderungen und Möglichkeiten bringt die Verwendung von KI in diesem Kontext mit sich?

Diese Residenz richtet sich an Künstler*innen, die in den Bereichen bildende Kunst, Lyrik, Sound, Medienkunst und digitale Kunst innerhalb des Themenfelds Künstliche Intelligenz arbeiten. Das besondere Interesse der Künstler*innen sollte dabei KI-Anwendungen gelten sowie ihrem Einfluss auf unsere historischen und kulturellen Erinnerungen, die in physischen Archiven und Bibliotheken bewahrt werden. Künstler*innen sollten mit den Sammlungen arbeiten, die auch unter data.nls.uk einsehbar sind.

Ziel des Programms ist es, zur Diskussion über künstliche Intelligenz und zu einem interdisziplinären Diskurs über KI-Technologien beizutragen sowie diesen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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