Podiumsdiskussionen
Lateinamerika-Karibik-Woche

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© Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Goethe-Institut Berlin

Im Rahmen der Lateinamerika-Karibik-Woche des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung veranstaltet das Goethe-Institut zwei Podiumsdiskussionen, „Das Jahrhundert der Frauen“, das sich mit der feministischen Kulturaußenpolitik auseinandersetzt sowie „Wege nach Deutschland“, das sich auf die Fachkräfteeinwanderung fokussiert.

Das Jahrhundert der Frauen

Datum: Di. 28. März 2023
Uhrzeit: 19:30 – 21:00 Uhr

Wie ist die heutige Situation von Frauen in verschiedenen Arbeitsfeldern hinsichtlich Partizipation und Gleichstellung? Was sind die Chancen und Herausforderungen einer deutschen feministischen Außenpolitik? Und was kann man in diesem Kontext von den Erfahrungen kultureller und politischer Fraueninitiativen aus Südamerika lernen?

In Anlehnung an das Regionalprojekt „Jahrhundert der Frauen“ der Goethe-Institute in Südamerika und unter Berücksichtigung der aktuellen Strategie der Bundesregierung einer feministischen Entwicklungs- und Außenpolitik möchte die Podiumsdiskussion Antworten auf diese Fragen suchen, sowie untersuchen, inwiefern der Begriff eines „Jahrhunderts der Frauen“ eine Hoffnung oder eine Realität bezeichnet.

Teilnehmerinnen:

Jamila Schäfer – Mitglied des Deutschen Bundestags (Bündnis 90/Die Grünen)
Sonja Eismann – Journalistin und Kulturwissenschaftlerin, Mitherausgeberin Missy Magazine
Dr. Astrid Kusser – Historikerin, Koordinatorin der Programmarbeit, Goethe-Insitut Rio de Janeiro

Moderation: Dr. Hernán D. Caro – Freier Journalist, Autor des Feuilletons der FAZ-Sonntagszeitung und Redakteur des Magazins HUMBOLDT vom Goethe-Institut

Wege nach Deutschland

Datum: Do. 30. März 2023
Uhrzeit: 19:30 – 21:00 Uhr

Das Thema Berufsmobilität gewinnt nicht nur in Deutschland bzw. Europa, sondern auch weltweit immer mehr an Bedeutung. Ob Fachkraft oder ob Arbeitgeber:innen – beide Seiten stellen dabei teilweise unterschiedliche Erwartungen an den Prozess der Migration, der meistens lange vor der Ausreise im Heimatland beginnt und dann in Deutschland endet. Dabei spielen viele Variablen eine Rolle, die im Interesse eines guten Verlaufs nicht unterschätzt werden dürfen.

Das Goethe-Institut nimmt mit seinen verschiedenen Initiativen und Projekten eine sehr wichtige Rolle bei der Vorbereitung von potenziellen Zuwanderer:innen ein. Dabei ermöglicht es vor allem Austausch „auf Augenhöhe“, der auf konkreten Erfahrungen und Erlebnissen beteiligter Akteure beruht. Und genau diese Tatsache möchte sich dieses Panel nutzbar machen und auf der Grundlage gesammelter Erkenntnisse von Beteiligten unterschiedliche realistische Szenarien diskutieren sowie einen Ausblick auf erforderliche weitere Schritte zu geben.

Teilnehmer*innen:

Katrin Pischon – Koordinatorin Berufsvorbereitende Programme und Integration, Carl-Thiem Klinikum, Cottbus
Christoph Mohr – Bereichsleiter DaF- Vernetzung in der Zentrale des Goethe-Instituts
Tadeu Lima – Bauingenieur, Leiter bei dem privaten Unternehmen Eurovia
Jocianny Bispo – Elektroingenieurin bei einem Ingenieurbüro in Panketal
Ambar Navarro Becerra – Auszubildende, APAL Projekt Mexiko, Universitätsklinikum Bonn

Moderation: Dr. Matthias Mankowski - Institutsleiter des Goethe-Instituts São Paolo/ Leiter der Region Südamerika

Details

Goethe-Institut Berlin

Neue Schönhauser Straße 20
10178 Berlin