"Stadt, Land, Fluss" auf Goethe on Demand

Film|In einem Zeitraum von zwölf Monaten führt die Filmreihe Stadt, Land, Fluss durch verschiedene Orte und Regionen in Deutschland.

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  • Sprache Deutsch mit spanischen und englischen Untertiteln.

Goethe on Demand: Filmreihe „Stadt, Land, Fluss“ (Schlüsselbild) © UFA Fiction 2018 / Schuldenberg Films, Smina Bluth / Basthorster Filmmanufaktur

Durch die Vielfalt deutscher Städte, Dörfer und Landschaften führt die Filmreihe Stadt, Land, Fluss mit einer Auswahl von zwölf Spiel- und Dokumentarfilmen. Die Filme rücken Regionen und Orte abseits der bekannten Großstädte in den Fokus und laden zu einer vielschichtigen Auseinandersetzung mit Lebensrealitäten in Deutschland ein.

Die Darstellung deutscher Lebenswirklichkeiten ist in Filmen und Serienformaten hauptsächlich von Großstädten wie Berlin, Hamburg, München oder Köln geprägt. Die Großstadtkulisse hat sich als beliebtes Setting für verschiedenste Geschichten und Genres etabliert. Allerdings vermag sie allein nicht das Leben in Deutschland in seiner geografischen Breite zu erfassen. Tatsächlich leben nur knapp zehn Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung in den genannten Metropolen. Ein erheblicher Teil des Lebens spielt sich in den zahlreichen klein- bis mittelgroßen Städten sowie in den ländlichen Gebieten ab.

Die Filmreihe Stadt, Land, Fluss stellt einen Gegenentwurf zur filmischen Dominanz bekannter Großstädte dar und begibt sich auf eine zwölfmonatige Reise durch verschiedene unterrepräsentierte Gegenden Deutschlands. Damit bietet sie Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit den facettenreichen Darstellungen von Alltag und Herausforderungen sowie Identitäts- und Beziehungsfragen der dort lebenden Menschen. Die ausgewählten Filme ermöglichen nicht nur einen Einblick in die Vielschichtigkeit des deutschen Filmschaffens, sondern laden auch zur Reflexion über die diversen Lebensrealitäten im Land ein. Den Auftakt der Filmreihe bildet im Januar der Film Alle reden übers Wetter von Annika Pinske, in dem die Hauptstadt in Richtung der mecklenburgischen Provinz verlassen wird. Durch beschauliche Dörfer und Wälder, entlang von Flüssen sowie in pulsierende Kleinstädte führt die filmische Reise. Vor oft unbekannten Kulissen entfalten sich die Geschichten der Orte und ihrer Bewohner*innen, die unter anderem von Unangepasstheit, dem Aushandeln von Rollenbildern und familiären Konflikten handeln. Mit dem Verhältnis zwischen Stadt und Land oder Fragen des Zusammenlebens werden in spezifischen lokalen Kontexten universelle Themen bearbeitet.
 

FILME
 


Januar

Alle reden übers Wetter

Regie: Annika Pinske 
Jahr: 2022
Genre: Drama
Länge: 89 Min.

Szene aus dem Film „Alle reden übers Wetter “ © DFFB New Matter Films pennybooth production

Für den Geburtstag ihrer Mutter reist die Philospohiedoktorandin Clara aus Berlin in die mecklenburgische Provinz. Eine Gesellschaftsstudie über Heimat und Prägung, Nachwende-Traumata und Milieus, von denen man sich zwar emanzipieren, sie aber nie ganz überwinden kann.
 
Februar

Der Junge muss an die frische Luft

Regie: Caroline Link
Jahr: 2018
Genre: Biopic, Komödie, Drama
Länge: 100 Min.

Szene aus dem Film „Der Junge muss an die frische Luft“ © UFA Fiction 2018

Früh schon hatte Hans-Peter bemerkt, dass er die Gabe besitzt, die Menschen in seinem Umfeld zum Lachen zu bringen. Basierend auf den Memoiren des Komikers Hape Kerkeling wird dessen Kindheit im von Kohlestaub und Karneval geprägten Ruhrgebiet erzählt.
 
März

Erinnerung an eine Landschaft – Für Manuela

Regie: Kurt Tetzlaff
Jahr: 1983
Genre: Dokumentarfilm
Länge: 84 Min.

Szene aus dem Film „Erinnerung an eine Landschaft – Für Manuela“ © DEFA Stiftung Eberh

Die Zerstörung zweier sächsischer Dörfer für den Braunkohletagebau wird über einen Zeitraum von drei Jahren porträtiert. Dieser DDR-Dokumentarfilm erweist sich von bitterer Aktualität.
 
April

Walchensee Forever

Regie: Janna Ji Wonders
Jahr: 2020
Genre: Dokumentarfilm
Länge: 110 Min.

Szene aus dem Film „Walchensee forever“ © Flare Film

Ein Ausflugscafé am bayerischen Walchensee wird zum Ausgangspunkt des vier Generationen umspannenden Frauen-Familien-Epos. Eine filmische Reise in ein Jahrhundert zwischen Selbstverwirklichung, Pflichtbewusstsein und der Suche nach der eigenen Herkunft und Bestimmung.
 


Mai

Neubau

Regie: Johannes Maria Schmit  
Jahr: 2020 
Genre: Drama 
Länge: 81 min. 

Neubau Header © Schuldenberg Films - Smina Bluth

Markus vive en Uckermark. Es un hombre trans, trabaja en una granja de avestruces, sale a correr y piensa en sexo. Cuida cariñosamente de sus abuelas. Pero Markus se siente solo. Neubau es una película acerca de estar solo más allá de las ciudades y estar solo en el este de Alemania.
 


Juni

Niemand ist bei den Kälbern

Regie: Sabrina Sarabi
Jahr: 2021
Genre: Drama
Länge: 116 Min.

Szene aus dem Film „Niemand ist bei den Kälbern“ Foto (Ausschnitt): © Filmwelt Weydemann

Es ist ein weiterer heißer und unerfüllter Sommer, den Christin in ihrem mecklenburgischen Heimatdorf verbringt. Die von Langeweile und Einsamkeit durchzogenen Tage erfahren eine Unterbrechung, als der Windkraftingenieur Klaus aus Hamburg auftaucht.
 


Juli

Ferien

Regie: Thomas Arslan
Jahr: 2007
Genre: Drama
Länge: 91 Min.

Szene aus dem Film „Ferien“ Foto (Ausschnitt): © Peripher

Sommer, Sonne, Ferienzeit, ein abgelegenes Landhaus in der Uckermarck und ein familiäres Gruppenbild, das Stück für Stück zerbricht. Thomas Arslans Ferien ist das Porträt einer vier Generationen übergreifenden Familie, begriffen als Konstrukt verschiedener Liebesgeschichten.
 


August

Full Metal Village

Regie: Sung-Hyung Cho
Jahr: 2006
Genre: Dokumentarfilm
Länge: 90 Min.

Szene aus dem Film „Full Metal Village“ Foto (Ausschnitt): © imago images / Mary Evans

Der Himmel über den Kühen und dazu rasende Heavy Metall Musik von weltbekannten Bands: Das ist das Zusammentreffen von norddeutschen Bäuerinnen und Bauern und internationalen Hard-Rock Fans im holsteinischen Dorf Wacken beim weltweit größten Heavy Metall Festival.
 


September

Lena und die Geister des Waldes

Regie: Dieter Schumann
Jahr: 2020
Genre: Dokumentarfilm
Länge: 99 Min.

Szene aus dem Film „Lene und die Geister des Waldes“ Foto (Ausschnitt): © Basthorster Filmmanufaktur

Aus anfänglichem Widerwillen gegen die Ferien im Bayerischen Wald wird bei Lene bald große Abenteuerlust, denn dort gibt es mythische Figuren, Leuchtpilze und Baumhäuser; und ganz nebenbei geht es um große Fragen wie die Verpflichtungen des Menschen als Teil der Natur.
 


Oktober

Alaska

Regie: Max Gleschinski
Jahr: 2022
Genre: Drama
Länge: 124 Min.

Szene aus dem Film „Alaska“ Foto (Ausschnitt): © Jacob Waak / Wood Water Films

In einem roten Kanu paddelt Kerstin über die Mecklenburgische Seenplatte. Wovor sie flieht, offenbart sich langsam, denn auch auf dem schier endlosen Gewässer holt die Vergangenheit sie ein. Alaska ist ein atmosphärischer Film über das Suchen und Finden, Fliehen und Dahintreiben.
 


November

Sehnsucht

Regie: Valeska Grisebach
Jahr: 2006
Genre: Drama
Länge: 85 Min.

Szene aus dem Film „Sehnsucht“ Foto (Ausschnitt): © Rommel Film E.k.

Ein Dorf in Brandenburg ist Schauplatz eines Liebesdramas von antiker Wucht. Der glücklich verheiratete Schlossermeister Markus, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, verliebt sich auf einer Dienstreise in eine Kellnerin und taumelt in einen tragischen Gefühlskonflikt.
 


Dezember

Wann kommst du meine Wunden küssen

Regie: Hanna Doose
Jahr: 2022
Genre: Drama
Länge: 116 Min.

Szene aus dem Film „Wann kommst du meine Wunden küssen“ Foto (Ausschnitt): © Markus Zucker

Laura und Jan haben ihrem turbulenten Leben in Berlin den Rücken zugekehrt und sind auf einen Bauernhof im Schwarzwald gezogen. Nach drei Jahren der Funkstille ereignet sich dort vor winterlicher Kulisse ein konfliktreiches Wiedersehen vier ehemals enger Freund*innen.


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