REMOTE FICTIONS
Film|Deutsches Kino im Centro Cultural de la Memoria Haroldo Conti.
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Centro Cultural de la Memoria Haroldo Conti
- Sprache Deutsch mit spanischen Untertiteln.
- Preis Freier Eintritt.
Das Goethe-Institut und das Zentrum für Erinnerungskultur Centro Cultural de la Memoria Haroldo Conti präsentieren eine Auswahl von Filmen der gegenwärtigen deutschen Filmszene.
Donnerstag 18. und Samstag 20. April - 19 Uhr: LE PRINCE
Donnerstag 25. und Samstag 27. April - 19 Uhr: NEUBAU
100 Minuten, 2020
Die Schauspielerin Franka Potente hat ihren ersten Langfilm als Regisseurin gedreht, stilistisch und inhaltlich exquisit. HOME hat klar strukturierte Bilder, die viel Leere zeigen, und neben der Leere die verwahrloste amerikanische Unterschicht. Erzählt wird von einem Mann, der nach fast 20 Jahren Gefängnis in seinen Heimatort in Kalifornien zurückkehrt. Dort hat er als Jugendlicher eine Frau getötet, jetzt hat er die Strafe dafür verbüßt. Das allerdings sehen die Bewohner der Kleinstadt anders. Und genau da erzählt Potentes Film gegen die Konvention: Von Schuld, von Rache, letztlich aber von Erlösung.
125 Minuten, 2021
Eine Liebesgeschichte in Frankfurt, die allerhand kulturelle Abenteuer anbietet: Ein Kongolese und eine Deutsche verlieben sich, sie gehen eine Beziehung ein, wohl wissend, dass die nicht einfach werden könnte. Tatsächlich hat der Mann mehr kriminelle Energie als die Frau sich das wünscht, dafür ist sie lieber seine Samariterin als seine Verbündete. Lisa Bierwirth erzählt in ihrem Debütfilm angenehm nüchtern von dieser schwierigen Verbindung, was nicht zuletzt die tollen Protagonisten ermöglichen. Parallel beobachtet sie die Vorurteile, die rundum emporschießen, so kann man erleben, wie der alltägliche Rassismus funktioniert.
82 Minuten, 2020
Der Film von Johannes Maria Schmit beruht auf einem Drehbuch von Tucké Royale, der auch die Hauptrolle innehat. Royale ist ein bekannter Künstler in der queeren deutschen Szene, mit NEUBAU beschreibt er einen Ausschnitt daraus: Man sieht den Trans-Mann Markus bei seinem gemächlichen Alltag in der Uckermark, er verbringt ihn mit Jobs auf einer Straußenfarm, mit Joggen, mit Gedanken an Sex. Parallel wird von Markus' Großmüttern Sabine und Alma erzählt. Alma ist dement, Sabine und Markus kümmern sich, aus Liebe, nicht aus Pflichtgefühl. Trotzdem ist Markus einsam. Diese Einsamkeit thematisiert Schmits sanfter Film, im Speziellen wie im Allgemeinen. Er zeigt das Alleinsein jenseits der Städte und das Alleinsein im Osten der Republik - was viele betrifft, nicht nur die LGBT-Community.
Zeitplan
Donnerstag 11. und Samstag 13. April - 19 Uhr: HOMEDonnerstag 18. und Samstag 20. April - 19 Uhr: LE PRINCE
Donnerstag 25. und Samstag 27. April - 19 Uhr: NEUBAU
Wo?
Centro Cultural de la Memoria Haroldo Conti (Avenida del Libertador 8151, CABA)Filme
Home
Franka Potente100 Minuten, 2020
Die Schauspielerin Franka Potente hat ihren ersten Langfilm als Regisseurin gedreht, stilistisch und inhaltlich exquisit. HOME hat klar strukturierte Bilder, die viel Leere zeigen, und neben der Leere die verwahrloste amerikanische Unterschicht. Erzählt wird von einem Mann, der nach fast 20 Jahren Gefängnis in seinen Heimatort in Kalifornien zurückkehrt. Dort hat er als Jugendlicher eine Frau getötet, jetzt hat er die Strafe dafür verbüßt. Das allerdings sehen die Bewohner der Kleinstadt anders. Und genau da erzählt Potentes Film gegen die Konvention: Von Schuld, von Rache, letztlich aber von Erlösung.
Le Prince
Lisa Bierwirth125 Minuten, 2021
Eine Liebesgeschichte in Frankfurt, die allerhand kulturelle Abenteuer anbietet: Ein Kongolese und eine Deutsche verlieben sich, sie gehen eine Beziehung ein, wohl wissend, dass die nicht einfach werden könnte. Tatsächlich hat der Mann mehr kriminelle Energie als die Frau sich das wünscht, dafür ist sie lieber seine Samariterin als seine Verbündete. Lisa Bierwirth erzählt in ihrem Debütfilm angenehm nüchtern von dieser schwierigen Verbindung, was nicht zuletzt die tollen Protagonisten ermöglichen. Parallel beobachtet sie die Vorurteile, die rundum emporschießen, so kann man erleben, wie der alltägliche Rassismus funktioniert.
Neubau
Johannes Maria Schmit82 Minuten, 2020
Der Film von Johannes Maria Schmit beruht auf einem Drehbuch von Tucké Royale, der auch die Hauptrolle innehat. Royale ist ein bekannter Künstler in der queeren deutschen Szene, mit NEUBAU beschreibt er einen Ausschnitt daraus: Man sieht den Trans-Mann Markus bei seinem gemächlichen Alltag in der Uckermark, er verbringt ihn mit Jobs auf einer Straußenfarm, mit Joggen, mit Gedanken an Sex. Parallel wird von Markus' Großmüttern Sabine und Alma erzählt. Alma ist dement, Sabine und Markus kümmern sich, aus Liebe, nicht aus Pflichtgefühl. Trotzdem ist Markus einsam. Diese Einsamkeit thematisiert Schmits sanfter Film, im Speziellen wie im Allgemeinen. Er zeigt das Alleinsein jenseits der Städte und das Alleinsein im Osten der Republik - was viele betrifft, nicht nur die LGBT-Community.
Ort
Centro Cultural de la Memoria Haroldo Conti
Espacio Memoria y Derechos Humanos (ex Esma)
Avenida del Libertador 8151, CABA.
Argentinien
Espacio Memoria y Derechos Humanos (ex Esma)
Avenida del Libertador 8151, CABA.
Argentinien
Ort
Centro Cultural de la Memoria Haroldo Conti
Espacio Memoria y Derechos Humanos (ex Esma)
Avenida del Libertador 8151, CABA.
Argentinien
Espacio Memoria y Derechos Humanos (ex Esma)
Avenida del Libertador 8151, CABA.
Argentinien