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18:00–20:00 Uhr

Natascha Stellmach: 'The Letting go' Talk & Tour

Empfang und Künstlergespräch & Führung|Eine australisch-deutsche Perspektive

Beinausschnitt mit der tätowierten Schrift "Yesterday" ©Natascha-Stellmach-Letting Go Yesterday

Beinausschnitt mit der tätowierten Schrift "Yesterday" ©Natascha-Stellmach, Letting Go, Yesterday

Was möchten wir loslassen?

Im Rahmen der Ausstellung The Letting Go [2012-2026]  lädt Linden New Art  zu einer besonderen Führung durch die Ausstellung der Künstlerin Natascha Stellmach sowie durch das historische Gebäude der Galerie ein.

Die Führung bietet einen vertieften Einblick in Stellmachs vielschichtiges Langzeitprojekt (2012–2026), das Performance, Fotografie und partizipative Praxis miteinander verbindet. Im Zentrum steht die Frage: Was möchten wir loslassen?
Gleichzeitig eröffnet die Ausstellung einen Raum zur Auseinandersetzung mit Themen wie Verletzlichkeit, Erinnerung und persönlicher Transformation. Ein besonderer Fokus liegt auf Fragen von Herkunft und Identität, die Stellmachs Werk prägen.

Als Tochter deutscher Eltern, die nach Australien auswanderten, wuchs sie zwischen zwei kulturellen Kontexten auf – eine Erfahrung, die sich in ihrer Arbeit widerspiegelt. Heute lebt und arbeitet sie zwischen Berlin und Melbourne.

Auch das Gebäude selbst trägt eine deutsch- geprägte Geschichte: Die viktorianische Villa wurde 1871 für den aus Deutschland stammenden Unternehmer Moritz Michaelis errichtet und vom deutschstämmigen Architekten Alfred Friedrich Kursteiner entworfen.

Die Führung umfasst daher sowohl die Ausstellung als auch die Architektur- und Nutzungsgeschichte des Hauses.

Im Anschluss werden Erfrischungen gereicht, die Gelegenheit zum Austausch bietet.

Diese Veranstaltung, die im Rahmen der German Week Melbourne stattfindet, ist für alle, die sich für zeitgenössische Kunst, deutsch-australische Perspektiven sowie Fragen von Identität, Migration und kultureller Zugehörigkeit interessieren.

Natascha Stellmach

Künstlerin

Natascha Stellmach ist eine australische Künstlerin, deren interdisziplinäre Praxis Performance, Fotografie, Installation und Text umfasst. Seit über drei Jahrzehnten beschäftigt sie sich in ihrer Arbeit mit Fragen von Körperlichkeit, Identität, Verletzlichkeit und emotionaler Transformation.

Geboren als Kind deutscher Eltern, die nach Australien auswanderten, wuchs Stellmach zwischen unterschiedlichen kulturellen Einflüssen auf. Diese transkulturelle Perspektive prägt ihr künstlerisches Schaffen bis heute. Seit vielen Jahren lebt und arbeitet sie zwischen Melbourne und Berlin und begreift beide Orte gleichermaßen als künstlerische und persönliche Heimat.

Ihre Arbeiten bewegen sich oft an der Schnittstelle von Kunst und anderen Disziplinen, insbesondere Psychotherapie, somatischer Praxis und rituellen Formen des Wissens. In langfristigen Projekten wie The Letting Go [2012-2026] entwickelt sie partizipative Formate, die individuelle Erfahrungen, kollektive Prozesse und künstlerische Forschung miteinander verbinden.
Stellmachs Werke wurden international in Museen, Galerien und institutionellen Kontexten ausgestellt. Ihre Praxis zeichnet sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit dem menschlichen Erleben aus und lädt dazu ein, Kunst als Raum für Begegnung, Reflexion und Transformation zu verstehen.

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