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18:30–20:00 Uhr

Natascha Stellmach in Conversation

Vortrag| Leben zwischen Melbourne and Berlin

Portrait einer blonden Frau (Natascha Stellmach) © Natascha Stellmach

Portrait einer blonden Frau (Natascha Stellmach) © Natascha Stellmach

Was bedeutet es, zwischen Kulturen, Sprachen und Kontinenten zu leben?

Die australische Künstlerin Natascha Stellmach spricht über ihr Leben und Arbeiten zwischen Melbourne und Berlin und darüber, wie Fragen von Herkunft, Identität und Zugehörigkeit ihre künstlerische Praxis prägen.

Als Tochter deutscher Eltern, die nach Australien auswanderten, wuchs Stellmach zwischen zwei kulturellen Welten auf. Diese transkulturelle Erfahrung bildet einen wichtigen Ausgangspunkt ihrer Arbeit und zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Projekte.

In dem Gespräch gibt sie Einblicke in ihren künstlerischen Werdegang, ihre Erfahrungen zwischen Deutschland und Australien sowie die Entstehung ihres Langzeitprojekts The Letting Go.

Anhand ausgewählter Werke und persönlicher Geschichten reflektiert Stellmach über Migration, Erinnerung, kulturelle Identität und die kreativen Impulse, die aus einem Leben zwischen zwei Orten entstehen. Das Publikum erhält die Gelegenheit, eine international tätige Künstlerin kennenzulernen, deren Praxis Brücken zwischen Australien und Deutschland schlägt.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Fragen und Austausch.

Diese Veranstaltung, die im Rahmen der German Week Melbourne stattfindet ist für alle, die sich für zeitgenössische Kunst, deutsch-australische Perspektiven sowie Fragen von Identität, Migration und kultureller Zugehörigkeit interessieren.
 

Natascha Stellmach

Künstlerin

Natascha Stellmach ist eine australische Künstlerin, deren interdisziplinäre Praxis Performance, Fotografie, Installation und Text umfasst. Seit über drei Jahrzehnten beschäftigt sie sich in ihrer Arbeit mit Fragen von Körperlichkeit, Identität, Verletzlichkeit und emotionaler Transformation.

Geboren als Kind deutscher Eltern, die nach Australien auswanderten, wuchs Stellmach zwischen unterschiedlichen kulturellen Einflüssen auf. Diese transkulturelle Perspektive prägt ihr künstlerisches Schaffen bis heute. Seit vielen Jahren lebt und arbeitet sie zwischen Melbourne und Berlin und begreift beide Orte gleichermaßen als künstlerische und persönliche Heimat.

Ihre Arbeiten bewegen sich oft an der Schnittstelle von Kunst und anderen Disziplinen, insbesondere Psychotherapie, somatischer Praxis und rituellen Formen des Wissens. In langfristigen Projekten wie The Letting Go [2012-2026] entwickelt sie partizipative Formate, die individuelle Erfahrungen, kollektive Prozesse und künstlerische Forschung miteinander verbinden.
Stellmachs Werke wurden international in Museen, Galerien und institutionellen Kontexten ausgestellt. Ihre Praxis zeichnet sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit dem menschlichen Erleben aus und lädt dazu ein, Kunst als Raum für Begegnung, Reflexion und Transformation zu verstehen.

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