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18:00–22:00 Uhr, AEST

RAVE THE HYPERSPACE

Algorave | Code wird zu Musik, Visuals und Tanz in einer Nacht des Live Coding

  • Miscellania, Melbourne

  • Preis $15 im Vorverkauf |$20 an der Abendkasse
  • Teil der Reihe: THE LIVING CODE

Anzeigeposter um den Algorave anzukündigen

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Künstler*innen: Nū, Alexandra Cárdenas (DEU), Flor de Fuego (DEU), d.dadut, cleary, Inmintcondition (THA), M0xa (IDN), Shara Francisco (PHL), das Live Coders Naarm Collective (LCN) und weitere....

Hyperspace präsentiert eine Algorave-Performance im Miscellania und bringt internationale sowie lokale Künstler*innen zusammen, die mit live codiertem Klang und visuellen Medien arbeiten.
Dabei ist Code nicht einfach nur ein Werkzeug zur Musikproduktion. Er wird in Echtzeit geschrieben, verändert, ausgeführt und performt. So wird der Code selbst Teil des kreativen Prozesses, in dem Rhythmen, Klänge und Bilder miteinander verschmelzen. Algorithmen werden zu Instrumenten, während die Improvisation durch das ständige Zusammenspiel von Performer*innen, Maschine, Publikum und Code entsteht.

Im Laufe des Abends arbeiten jeweils zwei Live-Coder*innen gemeinsam mit Klang und Bild, um Musik und visuelle Welten zu erschaffen, die nie vollständig im Voraus festgelegt sind. Muster verändern sich, Systeme geraten aus dem Gleichgewicht, Rhythmen entwickeln sich weiter und neue Strukturen entstehen als Reaktion auf die Menschen im Raum und die jeweilige Atmosphäre.

Zwischen Konzert, Clubnacht und digitaler Performance eröffnet die Algorave eine andere Perspektive auf das Zusammenspiel von Code, Körpern und Tanz. Die Prozesse hinter der Musik werden sichtbar gemacht, und der Algorithmus selbst wird zu etwas, mit dem man sich bewegen, tanzen und interagieren kann.

Künstler*innen

  • Nū ist eine äthiopisch-australische Soundkünstlerin, Sängerin und Live-Coderin. In ihrer Arbeit verbindet sie nicht-westliche Musiktraditionen, Improvisation und Afrofuturismus. Mit dem Live-Coding-Programm Sonic Pi erschafft sie eindrucksvolle Klangwelten und verbindet Elemente aus Ambient, Jazz, R&B und elektronischer Musik.

    Sie ist bereits bei ausverkauften Konzerten in Melbourne/Naarm aufgetreten, unterstützte Künstler*innen wie HTRK und Floodlights und war bei Festivals wie Arts House BLEED, A3 und dem Sander Music Festival zu sehen.

    Im Jahr 2024 tourte sie durch Asien und trat unter anderem in Kuala Lumpur sowie bei der International Conference for Live Coding in Shanghai auf.

    Nach der Veröffentlichung ihrer Debüt-EP TECHNIFR0 -185 (über Highly Contagious Records) folgte eine internationale Tournee mit Stationen in Sydney/Eora, New York, London, Brighton, Berlin und Hobart im Rahmen von Dark Mofo.

    *Live Coding bezeichnet das Programmieren von Musik und Klang in Echtzeit als künstlerische Performance.
     

  • Alexandra Cárdenas ist eine in Bogotá, Kolumbien, geborene Künstlerin, die heute in Berlin lebt. In ihrer Arbeit verbindet sie Komposition, Programmierung und Improvisation und entwickelt experimentelle elektronische Musik mit den Mitteln des Live Codings. Im Zentrum ihrer künstlerischen Praxis steht die Frage, welche musikalischen Möglichkeiten durch Algorithmen und Code entstehen können.

    Mit ihren Performances und Projekten erforscht sie die Verbindung von Technologie und Musik und setzt sich für einen offenen Zugang zu technischer und künstlerischer Bildung ein. Dabei versteht sie Code als Werkzeug kreativen Ausdrucks und als universelle Sprache für künstlerische Experimente.

    Als prägende Persönlichkeit der internationalen Live-Coding- und Algorave-Szene war Alexandra Mitbegründerin mehrerer TOPLAP-Initiativen, darunter Toplap Mexico und Toplap Berlin. Sie unterrichtet und performt weltweit mit den Open-Source-Live-Coding-Sprachen SuperCollider und TidalCycles. Ihr Hintergrund umfasst Studien in Komposition, Mathematik und klassischer Gitarre sowie einen Masterabschluss in Sound Studies and Sonic Arts der Universität der Künste Berlin.

    Darüber hinaus engagiert sie sich für mehr Diversität in den digitalen Künsten. Als Mitbegründerin des internationalen Netzwerks Livecodera unterstützt sie insbesondere Frauen und weiblich gelesene Personen dabei, kreative und technische Kompetenzen im Bereich Live Coding zu entwickeln und sichtbar zu machen.

  • Flor de Fuego lebt und arbeitet in Deutschland und ist eine digitale Künstlerin, die vor allem mit Programmierung und Live Coding performative künstlerische Arbeiten entwickelt.

    In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit Themen wie Körper, Raum, Code sowie dem Spannungsverhältnis zwischen Chaos und Kosmos. Sie war sowohl als Solokünstlerin als auch in Zusammenarbeit mit anderen Künstler*innen bei zahlreichen internationalen Festivals in Europa und Nord- und Südamerika vertreten.

    Flor de Fuego engagiert sich aktiv in der internationalen Live-Coding-Community. Darüber hinaus ist sie Mitglied der Community rund um Hydra, eine browserbasierte Software für visuelles Live Coding, die von Olivia Jack entwickelt wurde.

  • Cleary, oder mit bürgerlichem Namen Bernard Gray stammt aus der regionalen Stadt Griffith im australischen Bundesstaat New South Wales. Ende 2017 entdeckte er eher zufällig die Live-Coding- und Algorave-Szene. Erst die globale Pandemie führte jedoch dazu, dass er sich intensiv mit dieser Praxis auseinandersetzte.

    In seiner Arbeit verbindet Bernard visuelle und klangliche Kunst, algorithmische Muster und Improvisation. Seine Performances bewegen sich an der Schnittstelle von Code und dem Unvorhersehbaren.

    Seit der Wiederöffnung nach der Pandemie hat Bernard Audio- und Visual-Workshops für Menschen jeden Alters geleitet, ist gemeinsam mit Scott Baker (Dron Skot) und dem experimentellen Kollektiv inFrequency.au auf Regionaltournee gegangen und trat bei der Australian Computer-Human Interaction Conference (OzCHI) auf.
    Unter dem Namen cleary moderiert Bernard die wöchentliche globale Live-Coding-Session WeekEndJams (#wejcore), die seit November 2020 ohne Unterbrechung stattfindet. Die offenen und experimentellen Sessions stehen allen Interessierten offen und haben im Laufe der vergangenen Jahre ein lebendiges Archiv der Live-Coding-Kultur sowie ihrer Themen, Entwicklungen und künstlerischen Strömungen geschaffen.

  • M0xa ist eine aktive Audio- und Visual-Performance-Person aus Jakarta, Indonesien, die Ende 2025 in der Live-Coding-Szene in Erscheinung trat. Der Weg zum Programmieren begann ursprünglich über die Arbeit mit Tabellenkalkulationen. Heute entstehen Live-Coding-Performances, die stark von den Texturen urbaner Räume und abstrakten Kindheitserinnerungen inspiriert sind.
    abei werden rohe, rauschhafte Klangstrukturen mit sanften granularen Sounds verbunden und so zwei gegensätzliche Pole miteinander in Beziehung gesetzt.

  • Shara Francisco ist eine Medienkünstlerin, Designerin und Kulturarbeiterin. In ihrer künstlerischen Praxis untersucht sie die Wechselwirkungen zwischen menschlichem Denken und digitaler Technologie. Dabei betrachtet sie digitale Technologien sowohl als Erweiterung menschlicher Erfahrungen als auch als Speicher für Erlebtes. Ihre Arbeiten greifen das menschliche Bedürfnis auf, Erinnerungen zu bewahren und Spuren der Zeit festzuhalten.

    Auf Grundlage ihres Hintergrunds im Bereich Behavioral Design beschäftigt sie sich mit Wahrnehmung, Denkprozessen und Erinnerung. In Installationen, generativen Bewegtbildern und Live-Visuals rekonstruiert sie digitale Simulationen von Erinnerungen und Erfahrungen. Dabei versteht sie Erinnern als einen aktiven Prozess der Rekonstruktion. Ihre Arbeiten machen sichtbar, dass Erinnerungen oft fragmentarisch sind und durch Verknüpfungen neu zusammengesetzt werden. So untersucht sie auch, wie persönliche Identität entsteht und sich ständig weiterentwickelt.

    Shara Francisco lebt und arbeitet zwischen Mandaluyong und Laguna auf den Philippinen. 2022 schloss sie ihr Studium der Multimedia Arts am De La Salle-College of Saint Benilde ab.

  • Inmintcondition ist eine in Bangkok lebende Soundingenieurin und "Bedroom-Produzentin". Mit ihrer Begeisterung für Klangsynthese und genreübergreifende Ansätze erschafft sie vielschichtige Klanglandschaften, die sowohl durch Programmierung als auch mit Hardware entstehen.

    Ihre Live-Coding-Performances wurden bereits bei Festivals und Veranstaltungsreihen wie dem Diage Festival (Thailand), dem Cornea Cochlear Club (Thailand), BEAT FOREST (Thailand), SynapHome/Lab (Thailand) und Algorapture (Indonesien) präsentiert.

  • d.dadut (Mel Huang Buntine) ist Designerin und Technologin und hat mit Institutionen wie dem Powerhouse Museum, der NGV, der Art Gallery of New South Wales, der Science Gallery, Dark Mofo und dem Australian Ballet zusammengearbeitet.

    Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Datenvisualisierung, interaktivem Design und Live-Performance. Dabei interessiert sie sich besonders für die kreativen Einsatzmöglichkeiten von Technologie in Kunst und Kultur.

    Mel ist Mitorganisatorin von Creative Technology Melbourne, war Dozentin an der RMIT University und der University of Melbourne und ist außerdem Vorstandsmitglied von Chamber Made.

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