|
18:00–12:00 Uhr
Afrikanischer Modernismus – Die Architektur der Unabhängigkeit
Architektur
-
Rotonde des Arts
- Preis Eintritt frei
Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre, erlangte die Mehrheit der Länder in Subsahara-Afrika ihre Unabhängigkeit. Seitdem ist die Architektur für diese jungen Nationen zu einem der zentralen Mittel des Ausdrucks ihrer nationalen Identität geworden. Mit der Unabhängigkeitsarchitektur beschäftigen sich verschiedene Veranstaltungen, die das Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit der Schweizer Botschaft und der Rotonde des Arts im Juni organisiert.
Am Donnerstag, den 9. Juni findet um 18h in der Rotonde des Arts die Vernissage der Ausstellung „Afrikanischer Modernismus – Die Architektur der Unabhängigkeit“ statt. Anschließend wird der Film „Avant l’envol des chauves-souris“, von Laurence Bonvin in Zusammenarbeit mit Cheikh Ndiaye, gezeigt.
Eine Diskussionsrunde rund um das Thema der Architektur und der Modernität in Afrika wird am Samstag, den 11. Juni um 10 Uhr in der Rotonde des Arts organisiert. Als Panelisten sind der deutsche Architekt und Kurator der Ausstellung, Manuel Herz sowie der Historiker und Politologe Mamadou Diallo und der Architekt Issa Diabaté geladen.
Die Auseinandersetzung mit der Unabhängigkeitsarchitektur legt mehrere Aspekte auf. Einerseits spiegelt die moderne und futuristische Architektur das, diese Epoche dominierende, Streben in die Zukunft wider. Die Architektur von Ländern wie Senegal, Côte d’Ivoire oder Sambia stellen einige der besten Beispiele der Architektur der 60er und 70er Jahre weltweit dar. Dennoch hat sie bis heute wenig Beachtung bekommen.
Andererseits zeigt diese Architektur auch die Schwierigkeiten, Widersprüche und Dilemmata, die diese Länder auf ihrem Weg in die Unabhängigkeit durchschreiten mussten. In den meisten Fällen stammen die Architekten nicht aus dem Land selbst, sondern aus dem Westen.
So stellen sich verschiedene Fragen, wie : Kann die Entwicklung einer neuen nationalen Identität über die Architektur als eine Projektion von außen beschrieben werden ? Inwiefern sind Projekte wie die Stadt Yamoussoukro majestätische, modernistische Projekte, die ein Land nach vorne drängen – oder eher von autoritären Politikern angetriebene Prestigeprojekte? Die Betrachtung dieser Gebäude erlaubt es, die Architektur als eine faszinierende Verbindung zwischen der Konzeption und der Politik.
Die Ausstellung „Afrikanischer Modernismus – Die Architektur der Unabhängigkeit“ wurde von Manuel Herz, Ingrid Schröder, Hans Focketyn und Julia Jamrozik mit der Unterstützung des Goethe-Instituts Johannesburg realisiert. Sie ist als Wanderausstellung für Sub Sahara Afrika konzipiert und ist in Abidjan bis zum 16. Juli zu sehen.
Am Donnerstag, den 9. Juni findet um 18h in der Rotonde des Arts die Vernissage der Ausstellung „Afrikanischer Modernismus – Die Architektur der Unabhängigkeit“ statt. Anschließend wird der Film „Avant l’envol des chauves-souris“, von Laurence Bonvin in Zusammenarbeit mit Cheikh Ndiaye, gezeigt.
Eine Diskussionsrunde rund um das Thema der Architektur und der Modernität in Afrika wird am Samstag, den 11. Juni um 10 Uhr in der Rotonde des Arts organisiert. Als Panelisten sind der deutsche Architekt und Kurator der Ausstellung, Manuel Herz sowie der Historiker und Politologe Mamadou Diallo und der Architekt Issa Diabaté geladen.
Die Auseinandersetzung mit der Unabhängigkeitsarchitektur legt mehrere Aspekte auf. Einerseits spiegelt die moderne und futuristische Architektur das, diese Epoche dominierende, Streben in die Zukunft wider. Die Architektur von Ländern wie Senegal, Côte d’Ivoire oder Sambia stellen einige der besten Beispiele der Architektur der 60er und 70er Jahre weltweit dar. Dennoch hat sie bis heute wenig Beachtung bekommen.
Andererseits zeigt diese Architektur auch die Schwierigkeiten, Widersprüche und Dilemmata, die diese Länder auf ihrem Weg in die Unabhängigkeit durchschreiten mussten. In den meisten Fällen stammen die Architekten nicht aus dem Land selbst, sondern aus dem Westen.
So stellen sich verschiedene Fragen, wie : Kann die Entwicklung einer neuen nationalen Identität über die Architektur als eine Projektion von außen beschrieben werden ? Inwiefern sind Projekte wie die Stadt Yamoussoukro majestätische, modernistische Projekte, die ein Land nach vorne drängen – oder eher von autoritären Politikern angetriebene Prestigeprojekte? Die Betrachtung dieser Gebäude erlaubt es, die Architektur als eine faszinierende Verbindung zwischen der Konzeption und der Politik.
Die Ausstellung „Afrikanischer Modernismus – Die Architektur der Unabhängigkeit“ wurde von Manuel Herz, Ingrid Schröder, Hans Focketyn und Julia Jamrozik mit der Unterstützung des Goethe-Instituts Johannesburg realisiert. Sie ist als Wanderausstellung für Sub Sahara Afrika konzipiert und ist in Abidjan bis zum 16. Juli zu sehen.
Ort
Rotonde des Arts
Abidjan Plateau, Galerie Nour Al Hayat
Côte d'Ivoire
Abidjan Plateau, Galerie Nour Al Hayat
Côte d'Ivoire