Afrikanischer Modernismus – Die Architektur der Unabhängigkeit
Ausstellung|Ausstellung
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Rotonde des Arts
- Preis frei
Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre, erlangte die Mehrheit der Länder in Subsahara-Afrika ihre Unabhängigkeit. Seitdem ist die Architektur für diese jungen Nationen zu einem der zentralen Mittel des Ausdrucks ihrer nationalen Identität geworden. Mit diesem Thema beschäftigt sich die Ausstellung „Afrikanischer Modernismus – Die Architektur der Unabhängigkeit“, die das Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit der Schweizer Botschaft und der Rotonde des Arts noch bis zum 16. Juli in der Rotonde des Arts präsentiert.
Die Auseinandersetzung mit der Unabhängigkeitsarchitektur legt mehrere Aspekte auf. Einerseits spiegelt die moderne und futuristische Architektur das, diese Epoche dominierende, Streben in die Zukunft wider. Die Architektur von Ländern wie Senegal, Côte d’Ivoire oder Sambia stellen einige der besten Beispiele der Architektur der 60er und 70er Jahre weltweit dar. Dennoch hat sie bis heute wenig Beachtung bekommen.
Andererseits zeigt diese Architektur auch die Schwierigkeiten, Widersprüche und Dilemmata, die diese Länder auf ihrem Weg in die Unabhängigkeit durchschreiten mussten. In den meisten Fällen stammen die Architekten nicht aus dem Land selbst, sondern aus dem Westen.
So stellen sich verschiedene Fragen, wie : Kann die Entwicklung einer neuen nationalen Identität über die Architektur als eine Projektion von außen beschrieben werden ? Inwiefern sind Projekte wie die Stadt Yamoussoukro majestätische, modernistische Projekte, die ein Land nach vorne drängen – oder eher von autoritären Politikern angetriebene Prestigeprojekte? Die Betrachtung dieser Gebäude erlaubt es, die Architektur als eine faszinierende Verbindung zwischen der Konzeption und der Politik.
Die Ausstellung „Afrikanischer Modernismus – Die Architektur der Unabhängigkeit“ wurde von Manuel Herz, Ingrid Schröder, Hans Focketyn und Julia Jamrozik mit der Unterstützung des Goethe-Instituts Johannesburg realisiert. Sie ist als Wanderausstellung für Sub Sahara Afrika konzipiert und ist in Abidjan bis zum 16. Juli zu sehen.
Öffnungszeiten Rotonde des Arts:
Montag - Freitag : 10Uhr bis 18Uhr
Samstag : 10Uhr bis 14Uhr
Die Auseinandersetzung mit der Unabhängigkeitsarchitektur legt mehrere Aspekte auf. Einerseits spiegelt die moderne und futuristische Architektur das, diese Epoche dominierende, Streben in die Zukunft wider. Die Architektur von Ländern wie Senegal, Côte d’Ivoire oder Sambia stellen einige der besten Beispiele der Architektur der 60er und 70er Jahre weltweit dar. Dennoch hat sie bis heute wenig Beachtung bekommen.
Andererseits zeigt diese Architektur auch die Schwierigkeiten, Widersprüche und Dilemmata, die diese Länder auf ihrem Weg in die Unabhängigkeit durchschreiten mussten. In den meisten Fällen stammen die Architekten nicht aus dem Land selbst, sondern aus dem Westen.
So stellen sich verschiedene Fragen, wie : Kann die Entwicklung einer neuen nationalen Identität über die Architektur als eine Projektion von außen beschrieben werden ? Inwiefern sind Projekte wie die Stadt Yamoussoukro majestätische, modernistische Projekte, die ein Land nach vorne drängen – oder eher von autoritären Politikern angetriebene Prestigeprojekte? Die Betrachtung dieser Gebäude erlaubt es, die Architektur als eine faszinierende Verbindung zwischen der Konzeption und der Politik.
Die Ausstellung „Afrikanischer Modernismus – Die Architektur der Unabhängigkeit“ wurde von Manuel Herz, Ingrid Schröder, Hans Focketyn und Julia Jamrozik mit der Unterstützung des Goethe-Instituts Johannesburg realisiert. Sie ist als Wanderausstellung für Sub Sahara Afrika konzipiert und ist in Abidjan bis zum 16. Juli zu sehen.
Öffnungszeiten Rotonde des Arts:
Montag - Freitag : 10Uhr bis 18Uhr
Samstag : 10Uhr bis 14Uhr
Ort
Rotonde des Arts
Abidjan Plateau, Galerie Nour Al Hayat
Côte d'Ivoire
Abidjan Plateau, Galerie Nour Al Hayat
Côte d'Ivoire